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  • 50 Jahre HFF München

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Aktuelle Pressemitteilungen

  • Starter Filmpreise 2021

    Starter-Filmpreise 2021 an Student*innen der HFF München vergeben / Starter-Filmpreise werden jährlich vom Kulturausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München an künstlerisch herausragende Projekte des Münchner Regienachwuchses vergeben / Zusätzlich wird der Starter-Filmpreis Produktion, gestiftet von ARRI Media GmbH, vergeben / Wann die Preise überreicht werden, befindet sich derzeit noch in Planung

    München, 11. Mai 2021 – Wie heute bekannt gegeben wurde, erhalten in diesem Jahr vier Produktionen von/mit Student*innen und -Alumni*ae der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München die Starter-Filmpreise der Landeshauptstadt München: Die drei mit jeweils 6.000 € dotierten Regie-Nachwuchspreise gehen an Linda-Schiwa Klinkhammer für MAMANAM, Josef Fink für DORFJUGEND und Verena Wagner für SCHICHTELN.

    Den zusätzlichen Starter-Filmpreis für Produktion, gestiftet von ARRI Media GmbH als geldwerte Leistung in Höhe von 6.000 Euro für die Postproduktion eines künftigen Films gab es für Denise Riedmayrs Film AN ANNA. Über die Vergabe der Preise hatte auch in diesem Jahr wieder der Kulturausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München auf Vorschlag einer Jury entschieden. Ihr gehörten in diesem Jahr an: Markus Aicher, Bayerischer Rundfunk; Dunja Bialas, Filmjournalistin; Christoph Gröner, Filmfest München; Katharina Köster, Regisseurin; Nicole Leykauf, Produzentin; Marco Schmidt, Kulturjournalist; und aus dem Stadtrat: Marion Lüttig, Fraktion Die Grünen-Rosa Liste; Thomas Niederbühl, Fraktion Die Grünen-Rosa Liste; Ulrike Grimm, CSU-Fraktion; Lars Mentrup, Fraktion SPD/Volt; und Hans-Peter Mehling, Fraktion ÖDP/FW.

    MAMANAM von Linda-Schiwa Klinkhammer (Kurzspielfilm)
    HFF Team:
    Buch: Philipp Link
    Kamera: Philipp Link
    Produktion: Max Scherer
    Jurybegründung: Inspiriert vom Leben ihrer Großmutter, erzählt die HFF-Studentin Linda-Schiwa Klinkhammer in ihrem bezaubernden Kurzfilm „Mamanam“ von einer jungen Frau namens Hanna, die sich in den 1970er Jahren doppelt emanzipieren muss: zum einen von ihrer dominanten Mutter, die möchte, dass Hanna den elterlichen Laden fortführt, und zum anderen von ihrem patriarchalischen Ehemann Daryoush, der will, dass Hanna mit ihm und ihrer siebenjährigen Tochter Kimîa in seine Heimat Iran übersiedelt. Das Besondere an „Mamanam“: Die Geschichte wird vollständig aus der Sicht eines Kindes geschildert – aus der von Kimîa, die zu Weihnachten eine Super-8-Kamera geschenkt bekommt, mit der sie ihre Familie fortan filmt. Die Umsetzung dieses originellen, ambitionierten und kniffligen Regiekonzepts ist dabei auf wundervolle Weise geglückt. Gemeinsam mit dem Drehbuchautor und Bildgestalter Philipp Link hat die Regisseurin Momente von umwerfender Unmittelbarkeit und berührender Intimität geschaffen, die so inszeniert sind, dass sie wie authentische Amateuraufnahmen wirken: fragmentarische Super-8-Filmschnipsel, die vermeintlich keiner stringenten Dramaturgie folgen – als würde man einfach dem Leben bei seiner Arbeit zusehen. Doch in Wahrheit sind die Szenen extrem klug und präzise konzipiert. So beobachtet Kimîas Kamera etwa Hannas Füße unter dem Tisch, während auf der Tonspur komplexe Konflikte ausgetragen werden. Viele stimmige, scheinbar beiläufig eingefangene Details machen die Atmosphäre dieser Zeit spürbar und offenbaren einen genauen dokumentarischen Blick. Kein Wunder: Linda-Schiwa Klinkhammer hat als Dokumentaristin begonnen. „Mamanam“ ist ihr erster Spielfilm. Wir freuen uns schon auf weitere.

    DORFJUGEND von Josef Fink (Kurzspielfilm)
    HFF-Team:
    Buch: Josef Fink, Henrik Focken
    Producer: Andreas Pfohl, Julian Coromines
    Kamera: Ahmed El Nagar
    Jurybegründung: Der Steirer Josef Fink ist ein Talent. Das muss man einfach mal so festhalten. In seinem auf 16mm gedrehten Kurzspielfilm „Dorfjugend" gelingt es ihm nach eigenem Drehbuch, das er zusammen mit Hendrik Focken geschrieben hat, in 19 Minuten eine ganze Welt entstehen zu lassen. Einen lebendigen Kosmos von dörflichem Zusammenhalt, Friktionen, Langeweile und Aufbruch – fernab großstädtischer Lebensart. Fink inszeniert mit knappstem Budget seine Fabel von Freundschaft und Konvention, ist dabei ganz nahe an seinen überzeugenden jugendlichen Darstellern. Wie ist das, wenn der beste Freund auf einmal eine arrangierte Hochzeit eingeht mit einer Partnerin, die ihm fremd ist? Wie verhält man sich, wenn eine Lebensbeziehung auf die Probe gestellt wird? Dank kluger Inszenierung rutscht dabei die Geschichte nie ins Klischee ab – man erfährt etwas von regionalen Kontexten, von Brotherhood, und zugleich schafft Fink es in seinem an der HFF München entstandenen Film Lebensgefühle real ins Filmische zu überführen. Dabei werden geschickt Subtexte eingearbeitet und ein Blick auf junges Leben in der Region vermittelt. Hinzu kommen eine gute Bildgestaltung und stimmiges Timing. So erzählt dieser „kleine Film" sehr viel und macht neugierig auf die weitere Arbeit des Regisseurs.

    SCHICHTELN von Verena Wagner (Kurzdokumentarfilm)
    HFF-Team:
    Produktion: Verena Wagner
    Kamera: Matthias Kofahl
    Jurybegründung: Ein verheißungsvolles Summen, nah am Stimmen von Violinen im Orchestergraben, eine Industriehalle in rotgoldnem Licht in Warteposition, hier regt sich was, dort regt sich was. Wir stimmen uns ein aufs Lauschen und Beobachten, auf einen Film, in dem Zeit keine Rolle spielt, in dem wir nicht mitfiebern und erwarten, sondern eintauchen und staunen.
    In „schichteln“ erleben wir für eine Nacht den wunderbaren und geheimnisvollen Arbeitsreigen in einer Glashütte zwischen Schweiß und Feuerglanz, Ventilatorenrattern und Glasklirren.
    Verena Wagners Film könnte ein beeindruckendes Handwerk an einem beeindruckenden Ort erzählen, aber sie will mehr. Sie fragmentiert, wiederholt, pausiert und erzählt damit ungewöhnlich, präzise und intensiv. „schichteln“ ist ein geschichteltes Seherlebnis, das die Regisseurin selbst treffend mit einer Symphonie vergleicht: Da sind die malerischen Bilder zwischen ganz groß und ganz klein, für die der Kameramann Matthias Kofahl für den Deutschen Kamerapreis 2021 in der Kategorie Nachwuchs nominiert ist. Da ist der Schnitt von Ulrike Tortora, der keine Abläufe auserzählt, sondern Teilaspekte herausgreift und so die Spannung der Bilder aufrecht erhält. Und da ist das Sounddesign von Andrew Mottl, das in einem Grundrauschen aus Wasser, Feuer und Ventilatoren einen Sog entwickelt, uns mitzieht und festhält. „schichteln“ ist ein Gesamtkunstwerk und der zweite Film von Verena Wagner im Rahmen ihres Studiums an der HFF München – eine beachtliche filmemacherische Leistung.

    AN ANNA von Denise Riedmayr, produziert von Gute Zeit Film (Kurzspielfilm)
    HFF-Team:
    Producer: Lillian Malan, Philipp Link
    Kamera: Felix Riedelsheimer
    Jurybegründung: Denise Riedmayrs Film „an Anna“ gelingt es, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen mit Sommerflirren zu verbinden. Coming-of-Age, neu gedacht. Es geht um die Frage selbstbestimmter Sexualität, gleichzeitig um das Jungsein selbst, darum, sich zugehörig zu fühlen, sich ausgeschlossen zu fühlen, sich selbst zu finden und dabei durchaus andere auch zu verlieren. Regisseurin Denise Riedmayr bleibt dabei ganz bei ihrer von Emma Preisendanz gespielten Protagonistin, die sich um so fremder unter ihren Freunden fühlt, je mehr es in den Gesprächen, den Lieblingssongs, den Gesten und Ritualen um Sex geht. Anna fühlt sich zu ihren ersten sexuellen Erfahrungen gedrängt, irgendwas fühlt sich nicht richtig an. Sie erkennt sich selbst als asexuell. „an Anna“ porträtiert sie als zutiefst sinnlichen Menschen, der sich selbst erforschen muss und natürlich darf. In Nahaufnahmen, Verfremdungseffekten auf der Tonebene, in der zunehmenden Kameradistanz zu den Freunden und im gelungenen Spiel des jugendlichen Cast entfaltet sich Annas Sicht auf die Welt. Zugleich zeigt die Genauigkeit der Lebenswelt eine aufregende produzentische Handschrift: im nun bereits mehrfach mit Starter-Preisen gewürdigten Münchner Filmkollektiv von Gute Zeit Film sammeln sich junge Filmemacher*innen, die besonders präzise auf das Jetzt blicken. 

  • Rotary-Preise 2021

    Der Rotary Club München-Hofgarten zeichnete bereits zum achten Mal Erstjahresfilme der HFF München aus / Jeweils drei Preise in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm / Gesichtet wurden alle HFF-Erstjahresfilme / Zum zweiten Mal wurde zusätzlich auch wieder ein Preis für Drehbuch-Treatments von Zweitjahres-Student*innen vergeben / Die Preise sind mit insgesamt über 6.000 dotiert / Erneute Preisvergabe für 2022 bereits bestätigt

    Der Rotary Club München-Hofgarten hat in diesem Jahr bereits zum achten Mal sechs „Filme 01“ (Filme aus dem ersten Studienjahr) von Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ausgezeichnet. In den beiden Kategorien Spiel- und Dokumentarfilm vergibt der Rotary Club München Hofgarten jeweils drei Preise – die Erstplatzierten erhalten 1.111 € Preisgeld, die Zweitplatzierten 666 € und die Drittplatzierten 444 €. Darüber hinaus wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal auch ein mit 2.222 € dotierter Preis für ein zur Realisierung freigegebenes Drehbuch von Studierenden aus dem zweiten Studienjahr verliehen.
    Aus aktuellem Anlass fand die heutige Preisverleihung per Video-Konferenz statt; mit dabei: Der Präsident des Rotary Club München-Hofgarten Dr. Markus Gotzens, HFF-Initiatorin des Preises Prof. Michaela Krützen sowie alle Preisträger*innen.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Vor einem Jahr habe ich mich bei Dr. Markus Gotzens‘ Vorgänger und seinen Club-Mitgliedern bedankt, dass sie nicht eine Sekunde gezögert haben, auch vor dem Hintergrund geschlossener Kinos und einer Preisverleihung per Videokonferenz diese so wertvollen Auszeichnungen an unsere Student*innen stattfinden zu lassen und nicht zu verschieben. Zwar hatten wir gehofft, dieses Jahr in Präsenz zusammenzukommen, aber da die Umstände es nicht zulassen, bin ich umso dankbarer, dass Dr. Markus Gotzens und seine Club-Mitglieder diese Großzügigkeit und Treue der HFF München gegenüber auch in diesem Jahr zeigen. Für künstlerisch arbeitende Menschen, für Filme und das Kino, sind Unterstützungen wie diese – noch dazu in einem so frühen Stadium der Ausbildung – und der Austausch mit Filmliebhaber*innen über die eigenen Arbeiten derzeit von ganz besonderem Wert. Dafür herzlichen Dank.“

    Dr. Markus Gotzens, Präsident des Rotary Club München-Hofgarten: „Unser Club und seine Mitglieder freuen uns sehr, in diesen schwierigen Zeiten – speziell für junge Studierende und Filmschaffende allgemein – erneut die Erstjahresarbeiten der HFF München und ein Drehbuch aus dem zweiten Studienjahr unterstützen und prämieren zu können.  Wie bereits in den letzten Jahren waren wir auch in diesem Jahr wieder von der Vielfalt und Qualität der Filme beeindruckt und wie immer fiel uns die Bewertung der Filme nicht leicht. Wir hoffen, mit den Preisen den Studierenden ein wenig helfen und den Weg ebnen zu können und natürlich auch, dass wir uns im kommenden Jahr endlich mal alle wieder vor Ort treffen können, um die Preise persönlich übergeben und würdigen zu können. Wir danken Frau Prof. Reitz und Frau Prof. Krützen und dem Team der HFF für die wie gewohnt freundschaftliche und professionelle Zusammenarbeit und wünschen den Studierenden auch weiterhin viel Erfolg.“

    Die Preise des Rotary Club München-Hofgarten an die HFF München – neue Runde 2022 bestätigt
    Für die Vergabe der Preise sichteten ganz im Sinne eines Publikumspreises alle Mitglieder des Rotary Clubs München-Hofgarten alle Erstjahresfilme des aktuellen HFF-Studierenden-Jahrgangs und wählten ihre drei Favoriten aus beiden Kategorien aus. Für die „Jüngsten“ der HFF-Studierendenschaft ist der Preis damit zugleich ein Publikumspreis.
    Diese Publikums-Jury entschied auch über die Vergabe des neu geschaffenen Preises für Drehbuchautor*innen aus dem zweiten Studienjahr an der HFF München. In einem so frühen Stadium  zu spüren, dass ein Drehbuchstoff bei möglichen späteren Kinogänger*innen einen Nerv trifft, ist für Autor*innen von ganz besonderem Wert.
    Dr. Michael Majerus, designierter Präsident und damit Nachfolger von Dr. Markus Gotzens, hat die erneute Vergabe der begehrten Preise an HFF-Student*innen bereits für nächstes Jahr fest zugesagt.

    Die Preisträger*innen:

    Spielfilme
    1. Platz:  KALTMIETE Regie: Marc Philip Ginolas    
    2. Platz:  EIN BESONDERER TAG Regie: Muschirf Shekh Zeyn
    3. Platz:  GESTALTEN Regie: Alexandra Kurt

    Dokumentarfilme
    1. Platz:  81371 SENDLING Regie: Marius Beck
    2. Platz: OBEN OFFEN Regie: Hannah Jandl
    3. Platz: WIR SIND GUT Regie: Manuel Boskamp

    Drehbuch
    RACING GIRLS Buch: Daniela Magnani Hüller

  • Kooperation Oper Leipzig

    6 HFF-Filmemacherinnen, 6 Kurzfilme, 6 Experimente

    Sechs Filmemacherinnen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München starten in Zusammenarbeit mit der Musikalischen Komödie, der Spezialspielstätte der Oper Leipzig für Operette und Musical, ein Pilotprojekt: In Leipzig laufen die Dreharbeiten für insgesamt sechs 2-3-minütige Kurzfilme, die in München geschnitten und fertiggestellt werden. Die Filmkünstlerinnen Nina Moog, Johanna Seggelke, Paula Tschira, Carlotta Wachotsch, Mila Zhluktenko und Marie Zrenner arbeiten in zwei Teams und verfolgen individuelle und experimentelle Umsetzungen.
    Initiator des Projekts ist Stefan Klingele, Musikdirektor der Musikalischen Komödie, der eine künstlerische Ausdrucksform während der coronabedingten Schließzeit suchte. Die Wiedereröffnung der gerade sanierten Bühne muss weiterhin verschoben werden. Von Seiten des Kooperationspartners HFF München unterstützen das Pilotprojekt Prof. Bettina Reitz, HFF-Präsidentin, und als Projektleiter der Dozent und Filmemacher Daniel Lang. Die Dreharbeiten an der Musikalischen Komödie werden inhaltlich und organisatorisch begleitet von Ensemblemitglied und Bariton Justus Seeger.

    „Nebenschauschätze“
    Die fertigen Kurzfilme sollen auf dem YouTube-Kanal der Oper Leipzig in einer neuen Rubrik mit dem Titel „Nebenschauschätze“ veröffentlicht werden und stehen voraussichtlich ab Juni 21 zur Verfügung. Weitere studentische Filme sollen folgen und um Beiträge abseits des Vorstellungsbetriebs ergänzt werden.

    Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der HFF München:
    »Gerade in diesen Zeiten, in denen Kunst, Film, die gesamte Kulturbranche ihre Kreativität nicht wie gewohnt zeigen können, sind solche Kooperationen wie diese zwischen der HFF München und der Musikalischen Komödie in Leipzig von unschätzbarem Wert. Denn sie geben eine Sichtbarkeit für das, was uns allen derzeit so fehlt. Dass aus der Verbindung zweier Kulturformen wie in diesem Fall Oper und Film ein besonders freies, experimentierfreudiges Arbeiten entsteht, zeigt umso mehr: alle, die künstlerisch arbeiten, halten derzeit noch mehr zusammen als ohnehin schon und beweisen: Gemeinsam sind wir stark und sichtbar!“

    Stefan Klingele, Initiator und Musikdirektor der Musikalischen Komödie:
    »Die Filmkünstlerinnen nutzen mit uns die Zeit der Krise als Versuch, eine neue Symbiose zwischen dem Theatralischen und dem Filmischen zu schaffen. Fernab des reinen Abbildens entstehen in experimenteller Weise Kurzfilme, die das Wesen unseres Theaters in einer eigenen Kunstform des Films einfangen.«

    Marie Zrenner, HFF-Studentin und eine der Projekt-Regisseurinnen:
    »Das Projekt ermöglicht ein völlig freies und experimentelles Arbeiten mit der Welt des Theaters und der Musikalischen Komödie und stellt ungewöhnliche und andere Blicke dar, die frischer und moderner daherkommen.«

    Die Musikalische Komödie ist eine Spielstätte der Oper Leipzig mit einem Spezialensemble für Operette und Musical. Als Original genießt sie Kultstatus – ¬sowohl in der Musikwelt als auch für die Leipzigerinnen und Leipziger. Der seit über 100 Jahren existierende Theaterbau im Stadtteil Lindenau ist gerade frisch saniert worden und bietet jetzt 640 Zuschauerplätze im Art-Deco-Ambiente. In der Musikalischen Komödie singen, tanzen und musizieren zusammen: ein internationales Solistenensemble, ein 25-köpfiger Chor, ein eigenes Ballett aus 15 Tänzer:innen und ein Orchester mit 47 Musikerinnen und Musikern.
    www.oper-leipzig.de

    Die HFF München wurde 1966 gegründet, 1967 wurde der Lehrbetrieb aufgenommen – 2017 feierte die HFF München ihr 50jähriges Jubiläum. Seit 2011 ist sie im Münchner Kunstareals am Bernd-Eichinger-Platz untergebracht. Auf folgende Studiengänge kann man sich bewerben: Regie Spiel- oder Dokumentarfilm (wahlweise mit Schwerpunkt Montage), Produktion & Medienwirtschaft, Drehbuch und Kamera (wahlweise mit Schwerpunkt VFX). An der HFF München haben u.a. Maren Ade, Caroline Link und Florian Henckel von Donnersmarck studiert.
    www.hff-muenchen.de

  • Bayerischer Filmpreis 2021

    Arbeiten von HFF-Alumni*ae & -Lehrenden beim Bayerischen Filmpreis in folgenden Kategorien ausgezeichnet: Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Kinderfilm, Bester Dokumentarfilm, Beste Bildgestaltung sowie Sonderpreis Visuelle Effekte / Bayerische Staatsregierung vergibt Bayerische Filmpreise seit 1979 für herausragende Leistungen im deutschen Filmschaffen / Preisverleihung fand in diesem Jahr ohne Publikum als TV-Gala statt / Die Ausstrahlung erfolgte wie gewohnt im Bayerischen Fernsehen

    28. April 2021 – Bei der 42. Verleihung des Bayerischen Filmpreises, der in diesem Jahr ohne Präsenz und stattdessen als Fernseh-Format (28. April 22 Uhr im Bayerischen Fernsehen sowie vorab in der BR Mediathek) stattfand, gingen zahlreiche der begehrten Auszeichnungen an Absolventen*innen und Lehrende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Weitere Alumni*ae und Lehrende hatten bei prämierten Projekten mitgearbeitet und so Grund zur Mitfreude. Moderiert wurde der Bayerische Filmpreis wie gewohnt von Christoph Süß; für vorproduzierte Teile der Fernseh-Gala war auch in der HFF München gedreht worden.

    Bester Film: Walker+Worm Film für SCHACHNOVELLE
    Philipp Worm und Tobias Walker gründeten die Walker+Worm Film  2008 auf Basis einer langjährigen Zusammenarbeit während des gemeinsamen Studiums an der HFF. Walker+Worm Film hat in den letzten Jahren über 30 Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme produziert. Ihre Produktionen finden weltweit großen Zuspruch bei Kritikern*innen und wurden in den vergangenen Jahren auf nationalen wie internationalen Festivals aufgeführt und vielfach ausgezeichnet. Das Drehbuch zum Film SCHACHNOVELLE nach dem gleichnamigen Literaturklassiker von Stefan Zweig schrieb HFF-Alumnus Eldar Grigorian.

    Regiepreis: Julia von Heinz für UND MORGEN DIE GANZE WELT & Tim Fehlbaum für TIDES
    Julia von Heinz leitet seit dem Wintersemester 20/21 gemeinsam mit Marcus H. Rosenmüller die Abteilung Regie Kino- und Fernsehfilm an der HFF München. Mit UND MORGEN DIE GANZE WELT feierte sie Weltpremiere in Venedig und eröffnete die Hofer Filmtage.
    Tim Fehlbaum studierte an der HFF München Regie Kino- und Fernsehfilm. TIDES wurde produziert von den HFF-Alumni Roland Emmerich (Ausführender Produzent) und Philipp Trauer (Produktion). Die Bildgestaltung hatte Fehlbaums ehemaliger HFF-Kommilitone Markus Förderer inne.

    Drehbuchpreis: Marcus H. Rosenmüller, Ulrich Limmer & Michael Herbig für DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE
    Marcus H. Rosenmüller und Ulrich Limmer sind beide Alumni der HFF München. Rosenmüller leitet seit dem Wintersemester 20/21 gemeinsam mit Julia von Heinz die Abteilung Regie Kino- und Fernsehfilm an der HFF München. Ulrich Limmer ist Professor für Produktion & Medienwirtschaft und seit Frühjahr 2020 Vize-Präsident der HFF München. HFF-Student Markus Schindler war bei DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE als Erster Kamera-Assistent im Team.

    Bester Kinder-/Jugendfilm: Christian Becker für JIM KNOPF UND DIE WILDE 13
    Alumnus Christian Becker produzierte den Film unter der Regie seines ehemaligen Kommilitonen Dennis Gansel mit der gemeinsamen Firma Rat Pack. Außerdem als Produzentin im Team war HFF-Absolventin Tina Kringer. VFX stammt von der Münchner Firma TRIXTER, deren Geschäftsführer Michael Coldewey an der HFF München Professor für VFX ist.

    Beste Kamera/Bildgestaltung: Markus Förderer für TIDES
    Markus Förderer hat an der HFF München Kamera studiert. Er war u.a. Director of Photography von Tim Fehlbaums Film HELL und Roland Emmerichs INDEPENDENCE DAY: WIEDERKEHR. Zuletzt arbeitete er international u.a. für RED NOTICE (Netflix) mit Ryan Reynolds und Gal Gadot.

    Weitere Projekte mit Beteiligung von HFF-Absolventen*innen/- Lehrenden
    Weitere HFF-Alumni*ae und Lehrende haben Grund, sich für Teammitglieder ihrer Filmprojekte mitzufreuen: Als bester Dokumentarfilm wurde SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN unter der Regie von Bettina Böhler ausgezeichnet, produziert u.a. von HFF-Alumna Irene von Alberti.
    Einen Sonderpreis gab es für das animierte Känguru aus DIE KÄNGURU-CHRONIKEN. VFX zum Film stammt von der Münchner Firma TRIXTER, deren Gründer Michael Coldewey an der HFF München Professor für VFX ist. Produziert wurden DIE KÄNGURU-CHRONIKEN von X-Filme; Geschäftsführer Stefan Arndt ist nebenamtlicher Leiter der Abteilung Regie Kino- und Fernsehfilm an der HFF München.
    Den Preis als beste Darstellerin erhielt Nilam Farooq für ihre Rolle in CONTRA unter der Regie von HFF-Alumnus Sönke Wortmann; das Drehbuch schrieb HFF-Alumnus und -Abteilungsleiter Doron Wisotzky. Als bester Darsteller wurde Oliver Masucci ausgezeichnet – u.a. für seine Rolle in SCHACHNOVELLE von den HFF-Alumni Philipp Worm, Tobias Walker (Produktion mit Walker+Worm Film) und Eldar Grigorian (Drehbuch).

    Der Bayerische Filmpreis
    Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis „Pierrot“ für hervorragende Leistungen im deut­schen Filmschaffen, um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzenten­preis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Aus­zeich­nungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
    Die Preisträger erhalten bei erstmaliger Auszeichnung als Preissymbol den ,Pierrot‘, bei weiteren Prämierungen eine andere Figur aus der ,Italienischen Komödie‘ nach Entwürfen von Franz-Anton Bustelli der Porzellanmanufaktur Nymphenburg sowie einen Geldbetrag. Mit einer Preissumme von insgesamt 296.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den bedeutendsten Medienpreisen in Deutschland.

  • 4 Filme von Absolventen*innen und Studierenden der HFF München auf dem DOK.fest 2021

    Zwei Abschlussfilme von Absolventen*innen und Studierenden der HFF München und zwei weitere Filme von Alumni*ae laufen in den Sektionen DOK.deutsch, Student Award und Münchner Premieren / Zwei HFF-Studenten beim Pitch Award des Hauses des Dokumentarfilms dabei / DOK.fest 2021 (5.-23. Mai) findet auch in diesem Jahr online statt / Gezeigt werden 132 Filme aus 43 Ländern / Es werden 16 Preise verliehen

    München, 28. April 2021 – Vom 5.-23. Mai 2021 präsentiert das Internationale Dokumentarfilmfestival München e.V.  (DOK.fest) zum 36. Mal die aktuellsten nationalen und internationalen Neuentdeckungen des dokumentarischen Films – in diesem Jahr und wie schon in 2020 auf der digitalen Leinwand @home.
    Im Programm sind in zwei Sektionen drei Filme von Absolventen*innen/Studierenden der HFF München zu sehen, davon zwei Abschlussfilme. Ein weiterer Film einer HFF-Alumna feiert Weltpremiere in der Sektion Münchner Premieren. 

    Die HFF-Studenten Jona Salcher und Jonas Egert pitchen ihr beiden Projekte beim Pitch Award des Hauses des Dokumentarfilms. Der Preis für den besten studentischen Pitch ist mit 2.500 Euro Rechercheförderung dotiert. HFF-Studentin Julia Fuhr Mann und HFF-Absolventin Katrin Nemec pitchen ihre jeweilige Projektidee im Rahmen der Roundtables des DOK.forum.

    Beim 36. DOK.fest München konkurrieren alle Filme in drei Wettbewerbsreihen um den VIKTOR – die vom Trägerverein des DOK.fest München gestiftete Preisstatue. Darüber hinaus werden dreizehn weitere hochkarätige Preise verliehen.

    Das gesamte Programm ist online zu finden auf www.dokfest-muenchen.de.
    Alle Filme sind vom 5.-23. Mai 2021 für je 6,00 € (oder freiwillig 7,00 € inkl. 1 € für die Partnerkinos) ebenfalls auf der Festival-Page zu sehen. Ein Festivalpass, mit dem alle Filme abrufbar sind, kostet 70 €.

    Filme von HFF-Absolvent*innen/Student*innen auf dem DOK.fest 2021 @home im Überblick:

    DOK.deutsch

    WER WIR GEWESEN SEIN WERDEN von Erec Brehmer (HFF-Absolvent)
    Co-Regie: Angelina Zeidler. Autor: Erec Brehmer. Kamera: Erec Brehmer, Angelina Zeidler. Ton: Andrew Mottl. Schnitt: Erec Brehmer. Musik: Alexander Maschke. Produktion: Erec Brehmer. Produzent: Erec Brehmer. Länge: 81 min.

    Student Award

    LANGSAM VERGESSE ICH EURE GESICHTER von Daniel Asadi Faezi (Abschlussfilm an der HFF München)
    Autor: Daniel Asadi Faezi. Kamera: Lukas Nicolaus. Ton: Philip Hutter. Schnitt: Ulrike Tortora. Musik: Andy Ozbolt, Ferdinand Kavall. Produktion: Daniel Asadi Faezi. Produzent: Daniel Asadi Faezi. Länge: 80 min.

    VAKUUM von Kristina Schranz (Abschlussfilm an der HFF München)
    Autor: Kristina Schranz. Kamera: Kristina Schranz. Ton: Kristina Schranz. Schnitt: Sebastian Schreiner. Musik: Elisabeth Lehner, Dominik Hofstädter, Michael Dax, Markus Lang. Produktion: Stella Luce Film. Produzent: Kristina Schranz. Länge: 82 min.

    Münchner Premieren

    HUNTER FROM ELSEWHERE – A JOURNEY WITH HELEN BRITTON von Elena Alvarez Lutz (HFF-Alumna)
    Kamera: Lilli-Rose Pongratz, Stefan Brainbauer, Robin Worms, Elena Alvarez Lutz. Schnitt: Nina Ergang (bfs). Produktion: ochobarcos / eightboats filmproduction e.K.. Produzent: Elena Alvarez Lutz. Länge: 97 min.

  • Präsenz an Hochschulen Bundesnotbremse

    Wissenschaftsminister Bernd Sibler: im Schulterschluss mit unseren Hochschulverbünden – 15 Millionen Euro für Selbsttests an den Hochschulen – Mindestabstand und Maskenpflicht

    MÜNCHEN. Bayerns Hochschulen können auch weiterhin praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, vor Ort unter besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen durchführen. Das erklärte Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München. „Ich halte es für unbedingt erforderlich, diese Ausbildungsangebote, die nicht digital durchgeführt werden können, für unsere Studentinnen und Studenten im Freistaat aufrecht zu erhalten. Selbstverständlich muss dabei sichergestellt sein, dass grundsätzlich zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten wird und Masken getragen werden“, betonte er. Zwar finden Präsenzveranstaltungen weiterhin grundsätzlich unabhängig von der Inzidenz nicht statt – die angeführten Ausnahmen sind aber von der Notbremse des Bundes, die zur Eindämmung des aktuellen Pandemie-Geschehens am vergangenen Freitag in Kraft trat, gerade nicht betroffen. „Wir handeln damit im Schulterschluss mit den Hochschulverbünden, die ihrerseits auf die besondere Bedeutung dieser Praxisformate für den Studienerfolg hingewiesen haben“, so Sibler. Insgesamt gelten die strengen Hygienevorkehrungen aus den Rahmenkonzepten, die die Hochschulverbünde mit Wissenschafts- und Gesundheitsministerium abgestimmt haben.

    Frau Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Vorsitzende der Universität Bayern e.V. – Bayerische Universitätenkonferenz und Präsidentin der Universität Augsburg betonte: „Die bisherige bayerische Regelung hat sich in der Praxis hervorragend bewährt, da diese ein ausgewogenes Konzept aus den Bedarfen des Gesundheitsschutzes und der benötigten Planungssicherheit für unsere Studierenden und Lehrenden bildet. Die Universitäten sind erleichtert, dass die Ausnahmen für praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte weiterhin in Präsenz angeboten werden können und damit die Studierbarkeit vieler Fächer sichergestellt ist.“

    Prof. Dr. Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V. und Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt erklärte: „Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen zeichnen sich durch ihren Anwendungsbezug aus. In der Ausbildung sind Praxisinhalte wie Laborpraktika nur begrenzt digital möglich – und erfordern Präsenz. Deshalb ist es für den Studienfortschritt unserer Studentinnen und Studenten wichtig, auch weiterhin unter strengen Hygienevorgaben spezielle Formate vor Ort an den Hochschulen verantwortungsvoll durchführen zu können. Das kann über Teststrategien begleitet werden. Unser Dank gilt Herrn Staatsminister Sibler, dies in Bayern zu ermöglichen.“

    Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München und Sprecherin der Landeskonferenz der Bayerischen Kunsthochschulen, betonte: „An den Kunsthochschulen sind wir sehr dankbar für die Möglichkeit, in Ausnahmen Präsenzveranstaltungen zu ermöglichen, da wir zwar viele Lehrinhalte digital anbieten können, aber essentielle Ausbildungsinhalte in den Kunsthochschulen nur in Präsenz möglich sind. Wir sind in der glücklichen Lage gleichzeitig erwähnen zu können, dass die verantwortungsvolle Umsetzung unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen bestens funktioniert hat. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen wünsche ich mir, dass unsere wenigen Präsenzveranstaltungen auch beispielgebend sein können für Öffnungen sowie insbesondere Open-Air-Möglichkeiten im Kunst- und Kulturbereich, für die ebenfalls durchdachte und erprobte Hygienemaßnahmen vorliegen. Erlebbare Kunst ist unersetzbar und gerade in Krisen-Zeiten wichtig, nicht nur für einen klugen und lebendigen Diskurs.“

    15 Millionen Euro für Selbsttests
    Die Durchführung dieser unabdingbaren Präsenzangebote und nötiger Präsenzprüfungen an den Hochschulen wird in Zukunft – ergänzend zu den umfangreichen und strengen Hygienevorkehrungen – durch ein Testangebot begleitet. „Der Freistaat Bayerns stellt rund 15 Millionen Euro bereit, damit unsere staatlichen Hochschulen und staatlich anerkannten Hochschulen, die überwiegend staatlich refinanziert werden, ihren Studentinnen und Studenten Selbsttests zur Verfügung stellen können. So können sie möglichst effektiv und praktikabel den derzeit eingeschränkt zulässigen Präsenzbetrieb begleiten“, erklärte Wissenschaftsminister Sibler mit Blick auf den gestrigen Beschluss des Bayerischen Ministerrats. Dabei können die Hochschulen grundsätzlich selbst nach den Gegebenheiten vor Ort und unter Berücksichtigung der Anforderungen der konkreten Präsenzformate darüber entscheiden, wie sie die Selbsttests am besten einsetzen.

    Anna-Maria Trinkgeld, Sprecherin der LAK Bayern, erklärte: „Als Landestudierendenvertretung haben wir bereits zu Beginn des Sommersemesters ein verpflichtendes Testkonzept für die bayerischen Hochschulen gefordert. Damit wird für mehr Sicherheit bei den zwingend notwendigen Präsenzveranstaltungen wie zum Beispiel künstlerischen und musischen Tätigkeiten sowie Praktika gesorgt. Es freut uns sehr, dass die Bayerische Staatsregierung hierfür die notwendigen Finanzmittel bereitstellt, da die Partizipation am Studium keine Frage des Geldbeutels der Studierenden sein darf."

    Langfristiges Ziel: mehr Lehre vor Ort ermöglichen
    Generell, erklärte Bernd Sibler, sei es sein Ziel, wieder mehr Präsenz zu ermöglichen, wenn die Lage es zulasse: „Gerade auch die Lehre vor Ort ist mir wichtig, denn wir alle wollen wieder mehr Miteinander und mehr Diskurs im persönlichen Austausch. Gleichzeitig muss der Schutz der Gesundheit an oberster Stelle stehen. Ich bin dazu im engen Austausch mit allen Länderkollegen und dem Bund, um unsere gemeinsamen Szenarien für verantwortungsvolle Öffnungen an den Hochschulen mittel- und langfristig fortzuentwickeln.“

    Aktuelle Informationen zum Hochschulbetrieb finden Sie hier:

    FAQ - Grundlegendes zum Hochschulbetrieb, zum kulturellen Leben, zu Hilfen im Kunst- und Kulturbereich und zur Forschung (bayern.de)

    Kathrin Gallitz, Pressesprecherin Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, 089 2186 2057

  • Jo Heim Honorarprofessor

    Die Honorarprofessur würdigt Heims besonderes Engagement im Rahmen der Lehre v.a. im Bereich Bildgestaltung an der HFF München / Jo Heim ist Alumnus der HFF München / Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises, dem Bayerischen Filmpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet

    München, 20.  April 2021 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München hat den Kameramann Jo Heim zum Honorarprofessor ernannt.
    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Mit Jo Heim konnten wir einen Honorarprofessor für die HFF München gewinnen, der uns schon seit vielen Jahren ein treuer und äußerst engagierter Partner ist, und ich freue mich im Namen der gesamten Hochschule sehr über seine Ernennung. Über die Jahre durfte ich in verschiedenen Funktionen, u.a. auch als Jury-Mitglied für den Bayerischen Filmpreis, die enorme Spannbreite von Jo Heims Kameraarbeit sehen oder vielmehr: erleben. Seine virtuose und vielseitige Bildsprache saugt uns Zuschauer*innen direkt hinein in filmische Welten, ob fiktional oder dokumentarisch, ob experimentell oder werblich – man kann sich nicht entziehen. Mit derselben Offenheit, Kreativität und Begeisterungsfähigkeit darf ich Jo Heim regelmäßig an der HFF München erleben, wenn er eines seiner begehrten Seminare in der Abteilung Bildgestaltung gibt. Hierbei beeindrucken seine Persönlichkeit und seine pädagogischen Fähigkeiten genauso wie seine herausragende fachliche Expertise.“

    Jo Heim wurde 1958 in Stuttgart geboren. 1983 schloss er sein BWL-Studium an der LMU München mit Diplom ab, 1990 folgte das Diplom zum Abschluss seines Regie-Studiums an der HFF München. Schon während seines Studiums an der Münchner Filmhochschule sammelte er als Director of Photography (DoP) von ca. 30 Filmen seiner Kommiliton*innen wertvolle Erfahrungen in unterschiedlichen Genres.
    Seitdem hat Jo Heim ca. 55 Kino- und TV-Spielfilme, 50 Werbespots, 50 Musikclips und 5 TV-Shows als DoP realisiert.
    Seit seiner Zeit an der HFF bis heute ist Jo Heim als Gastdozent und Leiter von Seminaren und Workshops aktiv. Er ist außerdem Betreuer und Berater von Student*innen der HFF München, der ifs Köln, der Hamburg Media School, der Zürich HDK, der Filmakademie Ludwigsburg, der Dublin School of Media, dem Edinburgh College und des Bayerischen Rundfunk.
    Die Inhalte seiner Lehrtätigkeiten sind u.a.: Optische Auflösung – die Umsetzung eines Drehbuchs in eine wirksame Bildsprache; Unterschiedliche Bildsprachen bei unterschiedlichen Genres; Action Kamera; Drehen mit available light; Beauty Light; Kamerabewegungen; Ausleuchten für Mehr Kamera Betrieb.
    Heim ist Mitglied im Berufsverband Kinematographie (bvk) und Mitglied der Deutschen Filmakademie.
    Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, wie u.a. den Grimme-Preis (2021), den Bayerischen Filmpreis (2014) und den Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises für sein Lebenswerk (2017).

    Filmographie Jo Heim

    Website Jo Heim

    Foto: Belinda Sauer

  • Jürgen Schopper VFX-Professor

    Prof. Jürgen Schopper übernimmt ab April 2021 die Professur des Studienschwerpunkts VFX / Der Studienschwerpunkt ist in der HFF-Abteilung Bildgestaltung (Leitung Prof. Tom Fährmann) verankert und war ab November 2019 erstmals offen für Bewerber*innen / Der erste Student*innen-Jahrgang startete zum Wintersemester 20/21

    München, 30. März 2021 – Prof. Jürgen Schopper beginnt ab Anfang April als leitender Professor des Studienschwerpunkts VFX an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Der Studienschwerpunkt ist in der HFF-Abteilung Bildgestaltung/Kamera (Leitung Prof. Tom Fährmann) verankert – Bewerber*innen können seit November 2019 entscheiden, ob sie Bildgestaltung mit Schwerpunkt Kinematographie oder VFX an der HFF München studieren möchten. Zum Wintersemester 20/21 haben die ersten VFX-Student*innen ihr Studium begonnen.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Die Besetzung der leitenden Professur für unseren Studienschwerpunkt VFX durch Jürgen Schopper ist ein wichtiges Signal im Zuge des Auf- und Ausbaus des bei uns noch jungen Studienschwerpunkts VFX und mit Blick auf dessen Zukunft. Dafür gebührt unser herzlicher Dank dem Freistaat Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
    Aufgrund des großen Engagements vieler Kolleg*innen der HFF München, der Film- und Medienbranche und der Politik konnten wir mit der Gründung des Studienschwerpunkts 2019 starten und somit auf die sich kontinuierlich verändernden Bedürfnisse der Branche reagieren.
    Mit der durch Jürgen Schopper hochkarätig besetzten Professur macht die HFF dem Medienstandort Bayern nun ein konkretes Versprechen. Wir bauen darauf, dass wir unser Versprechen erfolgreich halten können, indem wir dank der Politik und der Branche den Studienschwerpunkt VFX zukünftig strukturell wie personell stark und gesichert aufstellen können.“

    Prof. Jürgen Schopper: „Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung an der HFF München und danke Prof. Bettina Reitz, Prof. Tom Fährmann, Prof. Michael Coldewey und allen, die mich auf dem Weg dorthin begleitet haben, für ihr Vertrauen. Die Einbettung des Studienschwerpunkts VFX in die Bildgestaltung und damit auch das sich ergebende Curriculum im Austausch mit dem Studienschwerpunkt Kinematographie sowie dem gesamten HFF-Studienangebot ist bislang einzigartig und es ist mir eine große Ehre, diese Möglichkeiten ab dem Sommersemester 2021 mit den bereits aufgenommenen Student*innen und ihren künftigen Kommiliton*innen sowie mit dem gesamten HFF-Kollegium zu gestalten und gemeinsam neue künstlerische wie technische Wege zu gehen. Besonders freue ich mich auch darüber, dass wir unser geplantes Curriculum bereits namhaften Vertreter*innen der Film- und VFX-Branche präsentieren konnten und ausschließlich begeisterte Rückmeldungen erhalten haben.“

    Schopper kommt von der Technischen Hochschule Nürnberg, wo er 20 Jahre lang Modulverantwortlicher Professor für das Studienfach Film & Animation war. Prof. Bettina Reitz weiter: „Mein herzlicher Dank geht auch an die TH Nürnberg, v.a. an meinen Kollegen Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck, für die kooperative Unterstützung schon beim Aufbau des VFX-Studienschwerpunkts für die HFF München. Ich freue mich jetzt schon auf spannende Kooperationen auf der Achse München-Nürnberg und darauf, mit unseren unterschiedlich ausgerichteten Lehrangeboten einen vielfältig aufgestellten Nachwuchs auszubilden, der den Medienstandort Bayern und die Branche insgesamt bereichern wird.“

    Weltweit einzigartig in der Hochschulausbildung: Von VFX zu Expanded Cinematography
    Innerhalb der HFF-Hochschulstruktur ist der Studienschwerpunkt VFX in der HFF-Abteilung Bildgestaltung/Kamera verankert. Ihr Leiter, HFF-Professor Tom Fährmann: „Unter dem Abteilungsdach Bildgestaltung gibt es seit dem Wintersemester 20/21 die beiden Studiengänge Bildgestaltung mit Schwerpunkt Kinematographie (vorher Kamera) und Bildgestaltung mit Schwerpunkt VFX; damit werden angehende Kameraleute mit angehenden VFX-Spezialisten*innen gemeinsam ausgebildet. Das bedeutet nicht nur, dass es in der theoretischen Lehre immer wieder inhaltliche Synergien geben wird, von denen alle Studierenden interdisziplinär stark profitieren werden. Sondern auch in der filmischen Praxis ist es von unschätzbarem Wert für eine spätere Zusammenarbeit, wenn beide die Expertise der*des jeweils anderen kennen. Daraus leiten wir den Begriff der ‚Expanded Cinematography‘ ab, der so in der Hochschulausbildung bislang weltweit einzigartig ist.“
    Für den Aufbau des Studienschwerpunkts VFX und die Erarbeitung des Curriculums hatte Prof. Tom Fährmann bereits Unterstützung durch Prof. Jürgen Schopper, der damals beratend in Teilzeit (50%) gewonnen werden konnte. Beide standen damals auch im stetigen Austausch mit zahlreichen namhaften Branchenvertreter*innen. Prof. Tom Fährmann weiter: „Mit unserem Lehrangebot werden wir die VFX-Supervisor ebenso wie die Kameraleute der nahen Zukunft ausbilden werden, in der ein gegenseitiges (Sach-)Verständnis füreinander selbstverständlich und damit entscheidend für eine erfolgreiche berufliche Zukunft sein wird.“

    Professor Jürgen Schopper (geb. 1968) studierte Malerei, Design und Digitale Bildgestaltung.
    Er war als freier Computeranimator und als Production Designer für Film- und TV-Produktionen tätig, ehe er 1995 bei 20th Century Fox als Computer Animation Artist für INDEPENDENCE DAY beschäftigt war. Der Film erhielt 1996 den Oscar® für die besten visuellen Effekte.
    Zurück in Deutschland wurde Jürgen Schopper bei ARRI Film & TV als Visual Effects Supervisor unter Vertrag genommen. In Folge wurde ihm die neu geschaffene Position als Creative Director für VFX übertragen. In dieser Funktion betreute er vor allem Spielfilmproduktionen, aber auch TV-Movies, Serien und Großevents. Für seine Arbeiten erhielt er viele weitere Preise und Auszeichnungen.
    Als Referent ist Prof. Jürgen Schopper an Hochschulen sowie auf Messen und Fachkongressen tätig und schreibt Artikel für Magazine und Fachzeitschriften.
    2001 wurde Jürgen Schopper als Professor an die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm berufen. An der Fakultät Design leitete er dort das Studienfach FILM & ANIMATION und initiierte das Filmfestival „ohmrolle“ im größten Kino Nürnbergs, das zur Karrierebühne für viele Studierende wurde.
    Eine große Anzahl seiner Absolvent*innen ist inzwischen selbst weltweit erfolgreich im Bereich Visual Effects tätig.
    Seit Oktober 2019 war Prof. Jürgen Schopper im Rahmen einer Teilabordnung von der TH Nürnberg an die HFF München an der Entwicklung des neuen Studienschwerpunktes VFX beteiligt.
    Im Mai 2020 erteilte das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sein Einvernehmen zur Errichtung des Studienschwerpunkts „Bildgestaltung mit Schwerpunkt Kinematografie oder mit Schwerpunkt Visual Effects“ auf der Grundlage des von der Hochschule vorgelegten Konzepts. Im Oktober 2020 begannen dort die ersten Studierenden.
    Ab April 2021 übernimmt Jürgen Schopper die Professur des Studienschwerpunkts VFX an der HFF München.
    Prof. Jürgen Schopper ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, in der Sektion Visual Effects.
    Filmographie  

    Foto Bianca Rudolph

  • 11facher Gewinn für die HFF München beim spotlight Festival 2021

    Beim 24. spotlight – Festival (25.-27. März 2021) für Bewegtbildkommunikation gewannen Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München 11 spotlight STUDENTS Awards 2021.

    Fachjury Awards 2021 – STUDENTS Kategorie TV & KINO

    SILBER für FORBIDDEN BEAUTY Film Festival Trailer
    Einreicher: Susanne Steinmassl
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: Inselgruppe (Susanne Steinmassl)
    Auftraggeber: KINO DER KUNST Film Festival
    Regie: Susanne Steinmassl

    SILBER für Forbidden Color

    Einreicher: Noah Schuller
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: Tatyana Mostseeva
    Auftraggeber: Gilbert Baker Foundation
    Regie: Jako Harms

    BRONZE für Click-Click
    Einreicher: Ivetta Urozhaeva
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: HFF München
    Auftraggeber: Safer Internet Day
    Regie: Ivetta Urozhaeva

    Fachjury Awards 2021 – STUDENTS Kategorie WEB & MOBILE

    BRONZE für Click-Click
    Einreicher: Ivetta Urozhaeva
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: HFF München
    Auftraggeber: Safer Internet Day
    Regie: Ivetta Urozhaeva

    BRONZE für Levi's® - Just Live
    Produkt: Levi's® Jeans
    Einreicher: Linda-Schiwa Klinkhammer
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: Franklin Film
    Auftraggeber: Levi's® Germany
    Regie: Linda-Schiwa Klinkhammer, Annika Franke

    Fachjury Awards 2021 - STUDENTS Kategorie SOCIAL IMPACT

    SILBER für Forbidden Color
    Einreicher: Noah Schuller
    Hochschule: HFF München  
    Filmproduktion: Tatyana Mostseeva
    Auftraggeber: Gilbert Baker Foundation
    Regie: Jako Harms

    BRONZE für Click-Click
    Einreicher: Ivetta Urozhaeva
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: HFF München
    Auftraggeber: Safer Internet Day
    Regie: Ivetta Urozhaeva

    BRONZE für Silence Out Of Control
    Einreicher: Helena Herb
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: Munipal Film
    Auftraggeber: World Federation Of The Deaf
    Regie: Helena Herb

    Publikums Awards 2021 - STUDENTS Kategorie TV & KINO

    BRONZE für Einfach Wegwerfen?
    Einreicher: Moritz Fortunat Schlögell
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: Hochschule für Fernsehen und Film München, ArcticFox Film
    Auftraggeber: iFixit
    Regie: Moritz Fortunat Schlögell

    Publikums Awards 2021 - STUDENTS Kategorie WEB & MOBILE

    GOLD für Wolf of Candystreet
    Produkt: foodwatch Report 2021
    Einreicher: Andreas Pfohl*
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: NOZY Films GmbH
    Auftraggeber: foodwatc
    Regie: NOZY / Fariba Buchheim & Andreas Pfohl

    Publikums Awards 2021 - STUDENTS Kategorie SOCIAL IMPACT

    SILBER für Silence Out Of Control
    Einreicher: Helena Herb
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: Munipal Film
    Auftraggeber: World Federation Of The Deaf
    Regie: Helena Herb

    Weitere Informationen

    Das Festival für Bewegtbildkommunikation spotlight ist ein renommierter Kreativwettbewerb, der seit 1998 jährlich durchgeführt wird und heute als das größte Festival seiner Art im deutschsprachigen Raum gilt. spotlight gehört – ebenso wie Cannes, Clio oder Eurobest – zu den nur 15 Kreativwettbewerben weltweit, die für das deutsche Kreativranking von Handelsblatt, w&v sowie HORIZONT ausschlaggebend sind. spotlight ist Medien- und Kulturevent in einem und zugleich eines der wichtigsten Begegnungsfelder der deutschsprachigen Kreativszene, wo Zuschauerreaktionen auf Fachmeinungen und Kommunikationsprofis auf junge Talente treffen.

    Die Besonderheit des Festivals ist das Nebeneinander von Profi- und Nachwuchsarbeiten, die unabhängig voneinander jeweils von einer Fachjury und einer Publikumsjury bewertet werden. Diese Kombination ist das Alleinstellungsmerkmal von spotlight und einzigartig in Europa.

    Einzigartig ist auch die Größe der Publikumsjury. Bis zu 2.000 mit einem digitalen Abstimmgerät ausgestattete Zuschauer bewerten als Publikumsjuroren live am Festivalabend die unterhaltsamsten Spots einer Best-of-Auswahl. Bei der anschließenden Award-Verleihung werden die Ergebnisse der Publikumswertung denen der Fachjury gegenübergestellt. In den Hauptkategorien der beiden Wettbewerbe spotlight PROFESSIONALS und spotlight STUDENTS vergeben Fachjury und Publikumsjury jeweils unabhängig voneinander die spotlight-Awards in Gold, Silber und Bronze.

  • Ideenwettbewerb "Ausgewildert"

    Das Umweltministerium startet gemeinsam mit herausragenden Partnern, zu denen auch die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München gehört, unter dem Titel "Ausgewildert" eine bayernweite Mitmach- und Informationskampagne. Die Kampagne ruft dazu auf, die Natur aktiv zu schützen und sensibilisiert für die Besonderheiten der Natur. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber bekräftigte dazu heute in München: "Unsere Natur ist für alle da. Gleichzeitig tragen wir gemeinsam die Verantwortung für ihren Schutz. Für alle Naturnutzer gilt: Geben Sie Acht und verhalten Sie sich respektvoll in besonders schützenswerten Landschaften. Dafür will der neue Wettbewerb motivieren. Im Rahmen der Aktion soll mit innovativen Ideen gezeigt werden, wie vielfältig für naturverträgliches Verhalten sensibilisiert werden kann." Am Ideenwettbewerb teilnehmen kann jede Idee, die auf respektvolle Verhaltensweisen in der Natur aufmerksam macht. Das kann ein Foto oder ein Video, aber auch etwas Gegenständliches oder eine aufmerksamkeitsstarke Aktion sein. Insgesamt werden Gewinne von bis zu 50.000 Euro ausgelobt. Die Teilnahme ist bis zum 30. Juni 2021 möglich.

    Partner der Kampagne sind der Landesbund für Vogelschutz (LBV), der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) sowie die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Richard Mergner, BN-Landesvorsitzender, bekräftigte zum Auftakt: "Der Bund Naturschutz unterstützt den Wettbewerb "Ausgewildert". Uns ist es wichtig, dass Menschen sich in der Natur erholen, sie beobachten, erleben und genießen können. Dabei gilt: nicht stören, nichts zerstören und Grenzen beachten. Denn die Natur ist nicht nur Kulisse, sondern voller Leben und Vielfalt. Damit sie uns erhalten bleibt, braucht sie Respekt und Rücksicht. Ich freue mich auf spannende Beiträge zu diesem Thema." Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV, betonte: "Wir als Naturschützer können gut verstehen, dass es gerade jetzt im Frühjahr, und noch mehr während der Coronapandemie, viele Menschen in unsere schöne bayerische Natur zieht. Der LBV freut sich darüber und ruft gleichzeitig zu rücksichtsvollem Verhalten auf, gerade in Gebieten, wo stark bedrohte Vogelarten in der Wiese brüten. Derzeit beginnen die so genannten Wiesenbrüter wie Brachvogel, Uferschnepfe und Kiebitz mit ihrer Brut. Die Vögel sind während dieser Phase besonders störungsempfindlich. Spaziergänger mit freilaufenden Hunden können dabei den Bruterfolg des gesamten Jahres zunichtemachen." Prof. Ulrich Limmer, Vizepräsident der HFF, sagte: "Es ist höchste Zeit, dass das Bewusstsein für Nachhaltigkeit alle gesellschaftlichen Schichten durchdringt. Auch die Filmbranche kümmert sich seit Jahren um die Belange der Nachhaltigkeit und an der Hochschule für Fernsehen und Film lehren wir in speziellen Seminaren die Grundprinzipien des "grünen Filmens"."

    Weitere Informationen im Internet unter: www.ausgewildert.bayern.de

  • Maria Schrader zu Honorarprofessorin ernannt

    Die Honorarprofessur würdigt Schrader für ihr besonderes Engagement im Rahmen der Lehre sowie als wichtige Partnerin für die HFF München / Maria Schrader gab bereits Masterclasses an der HFF München und unterrichtete in der HFF-Summerschool 2020 im Modul DIRECTING DRAMA SERIES / Sie führte zusätzlich zu ihrer Arbeit als Schauspielerin u.a. Regie bei UNORTHODOX – dafür wurde sie im September 2020 als Beste Regisseurin mit einem Emmy Award ausgezeichnet / Die Mini-Serie war außerdem für einen Golden Globe nominiert / Im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale feierte Maria Schraders neuer Film ICH BIN DEIN MENSCH Weltpremiere / Hauptdarstellerin Maren Eggert wurde für ihre Schauspielleistung mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet

    München, 23.  März 2021 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München hat Maria Schrader zur Honorarprofessorin ernannt.
    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Im Namen der gesamten HFF München freue ich mich außerordentlich über die Ernennung Maria Schraders zur Honorarprofessorin. Sie zählt für mich zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Filmbranche, denn sie traut sich sowohl als Schauspielerin, aber auch als Autorin und Regisseurin künstlerisch neue Wege zu gehen. Unerschrocken folgt sie dabei ihrer Vision, überwindet Grenzen und sucht stets neue Herausforderungen. Mit Leidenschaft und Präzision sind ihre Arbeiten stets künstlerische Höchstleistungen und werden zurecht weltweit mit Preisen geehrt. Es ist mir persönlich eine große Freude, dass Maria Schrader ihre Erfahrungen und ihre immer bleibende Neugier regelmäßig in Masterclasses oder unserer HFF-Summerschool mit dem Nachwuchs teilt. Ihre Ernennung zur HFF-Honorarprofessorin ist Ausdruck unserer Dankbarkeit und unserer Vorfreude auf die kommende Zusammenarbeit.“

    Maria Schrader stand schon mit 15 Jahren am Staatstheater Hannover zum ersten Mal auf der Bühne. Sie studierte Schauspiel am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien, bevor sie 1988 in der zweiten Regie-Arbeit von Dani Levy ihr Kinodebut gab. Die beiden drehten in den folgenden Jahren mehrere Filme gemeinsam, bei denen die Schauspielerin auch die Drehbücher mit entwickelte. In den 90er Jahren spielte Maria Schrader u.a. die Hauptrolle in Doris Dörries (HFF-Alumna und -Professorin) KEINER LIEBT MICH (Auszeichnung mit dem Bayerischen und Deutschen Filmpreis) und Max Färberböcks (HFF-Alumnus) AIMÉE UND JAGUAR, wofür sie erneut mit dem Bayerischen und Deutschen Filmpreis sowie dem Silbernen Bären auf der Berlinale geehrt wurde. In zahlreichen weiteren Rollen erfolgreicher Kino- und Fernsehproduktionen zeigte Maria Schrader ihre enorme Wandlungsfähigkeit und Spielfreude, bevor sie 2007 ihr Debüt als Regisseurin gab: Das Drama LIEBESLEBEN nach dem Roman von Zeruya Shaley feierte Weltpremiere auf dem Filmfestival Rom. Schrader arbeitete fortan sowohl als Schauspielerin als auch als Regisseurin. Sie war Gast auf etlichen deutschen Bühnen und Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 2015 war sie in der weltweit erfolgreichen Serie DEUTSCHLAND 83 zu sehen; 2016 startete ihre zweite Regiearbeit VOR DER MORGENRÖTE über den Schriftsteller Stefan Zweig in den Kinos. Der Film ging für Österreich ins Oscar-Rennen und gewann den People's Choice Award für Best European Picture beim Europäischen Filmpreis. 2017 und 2019 arbeitete sie erneut vor der Kamera für die Folgeteile der Serie DEUTSCHLAND 86 bzw. DEUTSCHLAND 89 mit Autorin und Produzentin Anna Winger zusammen, mit der sie auch ihr nächstes Regie-Projekt umsetzte: Die Verfilmung der autobiografischen Erzählung UNORTHODOX als 4teililge Serie für Netflix, die weltweit von Publikum wie Kritik gefeiert wurde und für die Maria Schrader im September 2020 den Emmy Award als Beste Regisseurin gewann. Anschließend war die Mini-Serie auch für einen Golden Globe nominiert. Im Februar wurde Maria Schraders neuer Film ICH BIN DEIN MENSCH im Wettbewerb der Berlinale präsentiert. Hauptdarstellerin Maren Eggert wurde für ihre Schauspielleistung mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

    Maria Schrader ist immer wieder als Lehrende an Filmhochschulen zu Gast; an der HFF München gab sie u.a. eine Masterclass und war Teil des Lehr-Teams des Moduls DIRECTING DRAMA SERIES in der HFF-SUMMERSCHOOL 2020.

    Foto: Anika Molnar

  • Stipendienprogramm für Künstlerinnen und Künstler in der Anfangsphase ihres Schaffens geht an den Start: Antragstellung ab morgen möglich

    Stipendien zu je 5.000 Euro für bis zu 5.000 Kunstschaffende – Anträge für den ersten Call bis spätestens 31. Mai 2021 stellen –  Sibler: „Signal und Einladung für den künstlerischen Nachwuchs in Bayern“ – von Kompositionen über literarische Werke bis zu Filmen

    MÜNCHEN. „Die Anträge für Stipendien für Künstlerinnen und Künstler in der Anfangsphase ihres Schaffens können ab Dienstag, dem 23. März 2021, elektronisch auf der Internetseite von Bayern Innovativ gestellt werden. Bis zu 5.000 Kunstschaffende können Stipendien zu je 5.000 Euro erhalten. Wir wollen damit gerade diejenigen unterstützen, die ihre professionelle Existenz in dieser schwierigen Zeit der Pandemie aufbauen müssen. Gleichzeitig wollen wir zu künstlerischer Weiterentwicklung ermutigen“, gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Das Programm wurde in enger Abstimmung mit einem Begleitausschuss, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Kunst- und Kulturverbänden, der Kreativwirtschaft sowie der Freien Szene erarbeitet. „Das Stipendienprogramm soll Signal und Einladung für den künstlerischen Nachwuchs im Freistaat sein: Wir wollen kreative Arbeitsprozesse wie die Entwicklung künstlerischer Konzepte fördern und gleichzeitig dabei zur Realisierung neuer künstlerischer Projekte für den allmählichen Übergang aus der Pandemie-Zeit beitragen. Das Stipendienprogramm soll zum Wiederaufblühen einer jungen – im Sinne von experimentierfreudigen und neue Wege einschlagenden – und bunten Kunst- und Kulturszene in Bayern beitragen“, so Sibler.

    Der Begleitausschuss begrüßt das neue Stipendienprogramm und hofft, dass möglichst viele Künstlerinnen und Künstler es nutzen: „Das niedrigschwellige Programm kann Künstler*innen ganz konkret in ihrer künstlerischen Entwicklung und beim Aufbau ihrer beruflichen Existenz unterstützen. Wir halten es für besonders wichtig, dass neben Berufsanfänger*innen auch Wieder- und Quereinsteiger sowie coronabedingte und familiäre Unterbrechungen der künstlerischen Tätigkeit berücksichtigt wurden und dabei die Lebensrealität von Künstler*innen in ihren hybriden Erwerbsmodellen anerkannt wird.“

    Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film München und Vorsitzende der Landeskonferenz der Bayerischen Kunsthochschulen: „Die Kunsthochschulen in Bayern begrüßen es sehr, dass das neue Stipendienprogramm auch Studierende der Kunsthochschulen berücksichtigt. Bei vielen künstlerisch hochbegabten Studierenden und Absolvent*innen hat die Pandemie zu einer tiefen Sinnkrise und zu wachsenden Zweifeln geführt, ob der eingeschlagene künstlerische Lebensweg überhaupt zukunftsträchtig ist. Gleichzeitig haben viele von ihnen trotz der äußerst schwierigen Umstände das aktuelle Geschehen künstlerisch aufgearbeitet – die Ergebnisse konnte man vielfach online sehen und einmal mehr wurde klar: Kunst und Kultur bereichern uns, gerade auch in Krisenzeiten. Dieses Studienprogramm für Künstlerinnen und Künstler stärkt die Zuversicht und gibt Rückenwind. Das Programm ist ein Signal des Freistaats, dass gerade der künstlerische Nachwuchs für den Erhalt eines von Kunst und Kultur geprägten Gemeinwesens dringend gebraucht wird.“

    Anfangsphase der professionellen künstlerischen Existenz

    Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler in der Anfangsphase ihrer professionellen künstlerischen Existenz mit bestehendem Hauptwohnsitz oder einem Arbeitsschwerpunkt in Bayern (Stichtag: 1. Januar 2021), die

    • das letzte Studienjahr an einer bayerischen Kunsthochschule oder an einer vergleichbaren Ausbildungseinrichtung in Bayern absolvieren,
    • in den letzten fünf Jahren ein künstlerisches Studium oder eine künstlerische Ausbildung an einer bayerischen Kunsthochschule oder an einer nicht-bayerischen Kunsthochschule oder an einer vergleichbaren Ausbildungseinrichtung oder einen Aufbaustudiengang literarische Übersetzung abgeschlossen haben,
    • in den letzten fünf Jahren eine sonstige künstlerische Ausbildung abgeschlossen haben oder
    • in den letzten fünf Jahren auf anderem Wege eine künstlerische Tätigkeit erstmals aufgenommen oder nach einer Pause von erheblicher Länge wiederaufgenommen haben.

    Erziehungs- und Pflegezeiten werden auf die Fünfjahresfrist jeweils nicht angerechnet. Die Frist verlängert sich um den entsprechenden Zeitraum.

    Im Rahmen der Antragstellung muss die Künstlerin bzw. der Künstler angeben, was bisher geleistet wurde, um eine künstlerische Existenz aufzubauen, welche künstlerischen Ziele erreicht werden wollen und für welches Vorhaben die Mittel im Kalenderjahr 2021 eingesetzt werden sollen, um diese Ziele zu erreichen. Die Stipendien sollen den Freiraum für künstlerisches Arbeiten mit dem damit verbundenen geistigen, kreativen, zeitlichen und materiellen Aufwand ermöglichen. Sie dienen zur Weiterentwicklung von künstlerischen Fertigkeiten und Methoden in allen Disziplinen und zur Umsetzung von künstlerischen oder kunstvermittelnden Vorhaben. Darunter fallen u. a. Kompositionen, bildnerische Werke, Publikationen, literarische Übersetzungen, Filme, Comics oder Formen interpretierender Kunstpraxis. Die Stipendien können dabei helfen, Präsentationen oder Vermittlungsformen, neue didaktische Formate, insbesondere digitale oder hybride Formate sowie interaktive Modelle im digitalen Bereich, zu konzipieren und zu realisieren. Sie können aber auch für Recherchevorhaben im Sinne künstlerischer Forschung eingesetzt werden.

    Werke werden in Auswahl online vorgestellt

    Einzelne exemplarische Vorhaben werden im Rahmen einer Online-Kampagne der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Auswahl dieser Projekte trifft Bayern Innovativ (bayernkreativ) im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Empfänger der Stipendien willigen mit ihrer Antragstellung in die Teilnahme an dieser Online-Kampagne und die Verwendung des Inhalts ihrer Anträge ein.

    Die Vergabe der Stipendien erfolgt in Form von zeitlich begrenzten Aufrufen für eine Antragstellung („Calls“). Beginn und Schluss für die einzelnen Calls werden jeweils vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bekanntgegeben. Pro antragstellender Person ist pro Call ein Antragsversuch möglich. Wer bereits ein Stipendium über das Stipendienprogramm bzw. eine Bewilligung für ein Stipendium erhalten hat, kann kein weiteres Stipendium erhalten.

    Die Anträge für den ersten Call des Stipendienprogramms können im Zeitraum von 23. März bis 31. Mai 2021 auf folgender Webseite gestellt werden: https://www.bayern-innovativ.de/stipendienprogramm

    Die Hotline für Informationen und Fragen zum Stipendienprogramm ist unter 0911/20671-344 von Montag bis Freitag von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr zu erreichen. Anfragen per E-Mail können an stipendienprogramm@bayern-innovativ.de gerichtet werden. Wir bitten um Verständnis, dass Fragen zu einzelnen Anträgen wie zum Bearbeitungsstand von dieser Hotline nicht beantwortet werden können.

    Informationen zum Stipendienprogramm des Kunstministeriums: 

    https://www.stmwk.bayern.de/allgemein/meldung/6631/stipendienprogramm-fuer-kuenstlerinnen-und-kuenstler-in-der-anfangsphase-ihres-schaffens-startet.html

  • INTO THE WILD KOOPERIERT MIT NETFLIX – DIE FÖRDERUNG WEIBLICHER TALENTE IN DER FILM – UND FERNSEHBRANCHE STEHT AUF DER AGENDA

    Das deutsche Mentoring-Programm für junge Filmemacherinnen, INTO THE WILD, startet eine Zusammenarbeit mit Netflix. Im Rahmen einer weltweiten Förderinitiative zum Internationalen Frauentag investiert der Streaming-Entertainment-Dienst in die nächste Generation Frauen im Storytelling. In Deutschland wird mit INTO THE WILD ein Programm unterstützt, das sich die aktive Förderung weiblicher Talente und Chancengleichheit in der Film- und Fernsehindustrie zum Ziel gemacht hat. Aktuell sind dreizehn junge Filmemacherinnen von den sechs großen deutschen Filmhochschulen dabei.

    “Wir wollen nicht mehr von der Vergangenheit sprechen, und wie Frauen in dieser benachteiligt worden sind. Wir wollen darüber sprechen, wie Frauen in der Zukunft stattfinden. Die Kooperation mit Netflix ist dafür das richtige Zeichen“, sagt Isabell Šuba, Regisseurin und Initiatorin von INTO THE WILD.

    Susanne Stürmer, Präsidentin Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF: „Mit Into the Wild ist eine Bündelung vieler Kräfte gelungen und der Erfolg des Programms spricht für sich. Großartig, dass Netflix zum Frauentag und darüber hinaus dieses starke Zeichen setzt.“

    „Es ist uns immens wichtig, Frauen vor und hinter der Kamera stärker ins Zentrum zu rücken. In einem Content Team, das überwiegend aus Frauen besteht, liegt das ohnehin nah und ist eine Herzensangelegenheit”, so Eva van Leeuwen, Manager Local Original Series. „Steffi Ackermann und ich waren bereits im ersten Jahr als Mentorinnen bei Into the Wild dabei, deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Isabell Šuba, die Filmhochschulen und vor allem die Frauen in diesem großartigen Programm unterstützen können.” Sasha Bühler, Director Original Films, ergänzt: „Als fester Teil der deutschen Filmbranche ist es uns ein großes Anliegen, uns für die Ausbildung junger Filmemacherinnen langfristig zu engagieren. Wir sind mit dieser Initiative erst am Anfang, planen aber weitere Schritte, um der nächsten Generation weiblicher Talente neue Möglichkeiten zu geben, damit diese Gehör finden und ihre Visionen umsetzen können.”

    Das 12-monatige Mentoring-Programm beinhaltet Materialanalyse, Workshops, Pitching-Training, Beratung und Mentoring sowie Pitches bei bekannten Festivals wie zum Beispiel dem Max Ophüls Preis oder dem Filmfest München. Die Absolventinnen werden bei der Weiterentwicklung ihrer Stoffe durch erfahrene, erfolgreich im Filmgeschäft verankerte Mentorinnen begleitet, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
    Netflix wird das Programm vor allem im Bereich Stoffentwicklung für Serien fördern, indem sie drei Writers‘ Rooms des Programms unterstützen und den jungen Filmemacherinnen in Workshops wichtige Tools vermittelt.

    Das Programm wird produziert von der Firma Soilfilms und wird seit Beginn von sechs großen deutschen Filmhochschulen getragen – der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der HFF München, der ifs internationale filmschule Köln, der Filmakademie Baden-Württemberg, der Kunsthochschule für Medien Köln und der Deutsche Film – und Fernsehakademie Berlin DFFB. Die Filmförderungen FFF Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Film- und Medienstiftung NRW, die FFA, die NRW Stiftung und das Kuratorium junger Deutscher Film, sowie die Produktionsfirmen UFA Fiction, Pantaleon Films, Constantin Film, Studio Hamburg, Made for Film, X-Filme, Bavaria Fiction und Warner Bros sind Unterstützerinnen, ebenso wie Weltkino.

     

  • HFF @ Berlinale 2021

    HFF-Dokumentarfilm-Absolvent Daniel Asadi Faezi und HFF-Spielfilmregie-Alumnus Erec Brehmer im Berlinale Talents Programm / Filme von HFF-Alumni*ae in den Sektionen Wettbewerb, Berlinale Special und Panorama/ Berlinale 2021 findet in zwei Teilen statt: Im März als Online Industry Event sowie als Summer Special mit weiterem Publikum im Jun

    Auf den diesjährigen 71. Internationalen Filmfestspielen Berlin (Industry Event vom 1.-5. März 2021) sind im Rahmen des Berlinale Talents Programms HFF-Dokumentarfilmabsolvent Daniel Asadi Faezi und HFF-Spielfilm-Regie-Alumnus Erec Brehmer, dessen Abschlussfilm LA PALMA aktuell bei Netflix zu sehen ist, mit Ihren Arbeitsproben vertreten. Das Förderprogramm Berlinale Talents im Rahmen der Berlinale präsentiert seit 2003 Nachwuchs-Filmemacher*innen aus aller Welt.

    Filme von HFF-Alumni*ae in weiteren Sektionen der Berlinale 2021

    Wettbewerb

    FABIAN ODER DER GANG VOR DIE HUNDE von HFF-Alumnus Dominik Graf (Regie und Drehbuch nach dem Roman von Erich Kästner)

    Berlinale Special

    TIDES von den HFF-Alumni*ae Tim Fehlbaum (Regie, Produktion & Buch mit Mariko Minoguchi), Markus Förderer (Kamera), Thomas Wöbke, Philipp Trauer, Constanze Guttmann (Produzent*innen), Roland Emmerich (Executive Producer u.a. mit Martin Moszkowicz, HFF-Abteilungsleiter Produktion & Medienwirtschaft)

    Panorama

    DIE WELT WIRD EINE ANDERE SEIN Bildgestaltung HFF-Kamera-Alumnus Christopher Aoun

    Foto aus TIDES © Gordon Timpen / BerghausWöbke Filmproduktion GmbH

  • Nominierungen Deutscher Kamerapreis 2021

    Nominierungen in den Kategorien Spielfilm, Fernsehfilm/Serie, Journalistische Kurzformate und Nachwuchspreise / Die Preisverleihung findet am 21. Mai 2021 online statt

    5 Studenten* und Alumni* der Abteilung Bildgestaltung (Lehrstuhlinhaber: Prof. Tom Fährmann) der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sind für den Deutschen Kamerapreis 2021 nominiert. Der Deutsche Kamerapreis ist die wichtigste Auszeichnung für Kameraarbeit und Schnitt im deutschsprachigen Raum. Mit seiner 38jährigen Geschichte zählt er zu den renommiertesten Medienpreisen überhaupt. Die diesjährigen Gewinner*innen werden am 21. Mai online ausgezeichnet.

    Die Nominierungen für HFF-Studenten* und -Alumni* im Überblick: Kategorie SpielfilmChristopher Aoun für THE MAN WHO SOLD HIS SKIN (ZDF/arte) Kategorie Fernsehfilm/SerieTim Kuhn für BREAKING EVEN – BÖHMEN AM MEER (Staffel 1, Folge 1) (ZDFneo) Kategorie Journalistische KurzformateNikola Krivokuca WAS BLEIBT. EIN TAG IN DER KZ-GEDENKSTÄTTE FLÖSSENBURG (BR) Kategorie NachwuchspreiseMarkus J. Schindler für AUSGRISSN! – IN DER LEDERHOSN NACH LAS VEGAS Matthias Kofahl für SCHICHTELN

  • Preis der deutschen Filmkritik 2020 für REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT

    HFF-Abschlussfilm von Yulia Lokshina REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT erhält Preis der deutschen Filmkritik in der Kategorie bester Dokumentarfilm / Gewinnerfilme wurden per Pressemitteilung bekannt gegeben / einziger deutscher Filmpreis, der ausschließlich von Kritiker*innen vergeben wird

    Februar 2021 – Yulia Lokshinas Diplomfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München erhält den Preis der deutschen Filmkritik in der Kategorie Dokumentarfilm. Das hat der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) am heutigen Montag per Pressemitteilung bekanntgegeben. Der Dokumentarfilm ist Yulia Lokshinas Abschlussfilm an der HFF München, den sie gemeinsam mit den Kommiliton*innen Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil (beide wirFilm, Produktion), Zeno Legner und Lilli Pongratz (beide Bildgestaltung) umgesetzt hat. Als einziger deutscher Filmpreis, der ausschließlich von Kritiker*innen vergeben wird, zeichnet der Preis der deutschen Filmkritik seit 1956 deutsche Filme aus, die nicht nach wirtschaftlichen, länderspezifischen oder politischen Kriterien bewertet werden, sondern ausschließlich nach künstlerischen. Über die Preisvergabe entscheiden Jurys aus Mitgliedern des Verbandes der deutschen Filmkritik.

    Buch und Regie: Yulia Lokshina
    Bildgestaltung: Zeno Legner, Lilli Pongratz
    Produzent*in: Isabelle Bertolone, Marius Ehlayil (wirFILM)
    Verleih: jip film

    Synopsis: In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter*innen des größten Schweineschlachtbetriebs des Landes ums Überleben – und Aktivist*innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. Zur gleichen Zeit proben Münchener Gymnasiast*innen das Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu. Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland.

    Jury 2020 (für Dokumentarfilm): Matthias Dell, Bettina Hirsch, Peter Kremsk

    Jury-Begründung:

    „Ich kann mir das natürlich überhaupt nicht vorstellen, wie das ist“, sagt ein Schüler, und damit ist das Projekt dieses Films gut beschrieben: Es geht darum Bilder zu finden für etwas, von dem es keine Bilder gibt. Um damit Vorstellungen zu korrigieren, die sich nicht oder falsch gemacht werden. Die Fleischfabrik ist kein Ort mehr, an dem die „Sendung mit der Maus“ filmen kann, wie Industrie funktioniert dank Automatisierung und Leuten an den Geräten, die ein gutes Einkommen haben und eine sinnvolle Arbeit und Rechte, die von Gewerkschaften vertreten werden. „Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit“ ist ein Film, der von den menschenunwürdigen Zuständen in den Tönnies-Fleischfabriken erzählt, denen wir unsere billigen Lebensmittel verdanken und nicht nur Tönnies sein Vermögen, und der zugleich darüber nachdenkt, was dieses Erzählen sein und bewirken kann angesichts des Umstands, dass das Wissen um die skandalösen Zustände mitten in Deutschland nicht ausreicht, sie aus der Welt zu schaffen. Die Klugheit von Yulia Lokshinas Dokumentarfilm besteht in seinem Essayismus, der die Medien des Erzählens mitdenkt, das Theater, den Journalismus, den Film. Auf diese Weise entsteht ein Dokument, das nicht mit dem Kopf vor die Wand der Empörung rennt, sondern sich als zeitlose Übersetzungshilfe begreift: für Bilder, die nicht gemacht werden können, und Vorstellungen, die nicht stimmen. „Du hast nicht aufgepasst“, sagt der Deutschlehrer zum Arbeiter im Kurs, der ihm versucht zu erklären, dass nicht individuelles Versagen vorliegt, sondern ein strukturelles Problem. Das Deutsch des Lehrers ist also falsch – und das sichtbar zu machen, ist Verdienst dieses Films.

    Laudatio: Matthias Dell (Deutschlandfunk Kultur)

  • BLAUE BLUME Award von Romance TV für Schauspiel-Leistung in HFF-Abschlussfilm

    BLAUE BLUME Award für die beste schauspielerische Leistung ging an Franziska Weisz für ihre Hauptrolle im HFF-Abschlussfilm GIRL MEETS BOY / BLAUE BLUME Award feierte in diesem Jahr 10jähriges Jubiläum / HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz ist Schirmherrin des BLAUE BLUME Award und verlas die Laudatio auf den Gewinnerfilm in der Kategorie Bester Film / Sie gehörte außerdem zu den zahlreichen prominenten Gratulant*innen zum Jubiläum des Nachwuchs-Preises

    Februar 2021 – Bereits zum zehnten Mal hat Romance TV den BLAUE BLUME Award für den schönsten romantischen Kurzfilm verliehen – in diesem Jahr zum ersten Mal digital. Der Preis für die beste schauspielerische Leistung (Preisgeld 2.500 €) ging an Franziska Weisz für ihre Hauptrolle im HFF-Abschlussfilm GIRL MEETS BOY von den HFF-Absolventen/-Studenten Ferdinand Arthuber (Buch & Regie), Lorenz Weißfuß (Kamera), Maximilian Traub und Leon Hellmann (beide Produktion mit Cellardor Film). Das Drama „Fabiu“ wurde von der hochkarätigen Jury und den Zuschauerstimmen auf sky.de zum besten Film gekürt – die Laudatio verlas HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz, die Schirmherrin des BLAUE BLUME Award ist. Der Preis ist mit 7.500€ dotiert. Auch die Regie von Stefan Langthaler wusste zu überzeugen und wurde mit 2.500€ ausgezeichnet.

    Als Hauptsponsoren traten erneut die Bavaria Film GmbH und MagentaTV, Das Fernsehangebot der Deutschen Telekom, auf. Nachdem die Gewinnerfilme ihre TV-Weltpremiere gestern Abend auf Romance TV gefeiert haben, stehen sie ab sofort als Special in der Megathek bei MagentaTV zur Verfügung. Tim Werner, CEO Mainstream Media AG und Romance TV: „Nachdem wir unser zehnjähriges Jubiläum in diesem Jahr unter ganz besonderen Vorzeichen feiern, macht es mich sehr stolz, dass wir so ein tolles digitales Event auf die Beine stellen konnten. Mein besonderer Dank gilt unseren Juroren und Sponsoren, die uns auch dieses Mal wieder hervorragend unterstützt haben. Ich freue mich schon jetzt auf die 11. Verleihung des BLAUE BLUME Awards, 2022 dann hoffentlich wieder im Rahmen der Berlinale in Berlin.“

    Über die Vergabe der Preise hat auch in diesem Jahr wieder eine hochkarätige Jury entschieden: BR-Programmbereichsleiterin BR Bettina Ricklefs, Schauspielerin Annika Ernst, Regisseur Mark Rothemund, Schauspieler Steffen Groth, Director ZDFE.drama Sebastian Krekeler, Schauspielerin Rebecca Immanuel, Filmkritiker Robert Hofmann, SKY Senior Vice President Marcus Ammon, Regisseurin Vivian Naefe und Regisseur Markus Goller. Außerdem gab es ein begleitendes Publikums-Voting.

    Die Gewinnerfilme:

    Beste schauspielerische Leistung: Franziska Weisz in „Girl meets boy“
    Gwen trifft Ben. Obwohl sie mit den Themen Beziehung und Liebe vorerst abgeschlossen hat, lässt sie sich unter einer Bedingung auf ihn ein: Keine Regeln! Um nichts von ihrer wahren Identität preiszugeben bedienen sie sich unterschiedlicher Rollenspiele und lassen dabei nach und nach die Hüllen fallen. Doch was passiert, wenn das wahre Gesicht zum Vorschein kommt? Die Schauspielerin und Jurorin Rebecca Immanuel bewertet die Leistung der Hauptdarstellerin wie folgt: „Franziska Weisz spielt die Rolle der Gwen überzeugend und zu jeder Zeit authentisch. Man wird hineingezogen in das Leben einer Floristin, die mit Männern kein Glück zu haben scheint und am Ende doch auf wahre Liebe trifft, wenngleich diese nicht von Dauer sein darf – tragisch. Umso spannender, beklemmender und berührender ist der ungewöhnliche Weg Gwens dorthin. Franziska Weisz bietet uns durch ihre Darstellung ein spannendes, buntes und bedrückendes Zeugnis von menschlicher Existenz mit all ihren Hoffnungen und Sehnsüchten.“

    Bester Film & Beste Regie: „Fabiu“
    Der Rentner Arthur pflegt liebevoll seine schwerkranke Ehefrau Martha. Bis jetzt wurde er dabei nur von weiblichen Pflegerinnen unterstützt. Als jedoch der ungarische Pfleger Fabiu in Arthurs Wiener Gemeindewohnung auftaucht, gerät seine Welt aus den Fugen. Tiefe Sehnsucht und verborgene Begierde bahnen sich ihren Weg. Der international bekannte Schauspieler Tom Wlaschiha, der in diesem Jahr zum ersten Mal Mitglied in der BLAUE BLUME Jury ist, sagt in seiner Begründung: „Die Kraft dieses unaufgeregten Films über eine Begegnung liegt im Unausgesprochenen. Die sensible Kamera und die ästhetische Ausstattung machen „Fabiu“ für mich zu einem kleinen Meisterwerk“. Auch Regisseur Stefan Langthaler wurde von der Jury ausgezeichnet. Erfolgsregisseurin Vivian Naefe meint dazu: „Er geht mit seinen Schauspielern sehr behutsam um und lässt ihnen ihre Würde – traut sich dabei aber, Grenzen auszuloten.“

    Über die BLAUE BLUME
    Seit 2011 schreibt der Pay-TV-Sender Romance TV in Anlehnung an die großen Romantiker den Kurzfilmpreis BLAUE BLUME aus, um jungen, talentierten Filmemachern einen Anreiz zu schaffen, sich mit dem Thema Romantik zu beschäftigen. Bisherige Preisträger waren die Hochschul-Absolventen Enno Reese (2012), Julia Walter (2013), Eva Trobisch (2014), Anja Badeck (2015), Martin Fischnaller (2016), Benjamin Wolff (2017), Lisa Reich (2018), Judith Westermann (2019) und Eileen Byrne (2020), die den hochdotierten Hauptpreis anlässlich der Berlinale überreicht bekamen.

    Über MagentaTV – das Fernsehangebot der Deutschen Telekom
    MagentaTV bündelt klassisches Fernsehen, Media- und Videotheken sowie Streamingdienste und exklusive Inhalte auf einer Plattform. Mit rund 300 TV-Sendern und mehr als 100 HD-Kanälen bietet MagentaTV Kunden nicht nur eine umfangreiche Programmauswahl, sondern auch das größte HD-Angebot in Deutschland. Ausgewählte UHD-Inhalte schaffen dabei ein brillantes Fernseherlebnis. Zudem bieten Funktionen wie Timeshift, Restart und 7-Tage-Replay einen einmaligen Komfort.

    Über die Bavaria Film GmbH
    Die Bavaria Film GmbH bildet zusammen mit ihren Tochtergesellschaften eine moderne und breit aufgestellte Unternehmensgruppe in der deutschsprachigen Film- und TV-Branche. Sie blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Heute gehören zum Kerngeschäft die Entwicklung, Produktion und Verwertung von Bewegtbildinhalten fiktionaler und non-fiktionaler Genres über alle Verbreitungswege. Als weiteren Schwerpunkt betreibt das Unternehmen am Medienstandort Geiselgasteig südlich von München eine bedeutende Mischimmobilie für Studio- und Bürozwecke. Die Bavaria Film ist als Management-Holding organisiert und in vier Geschäftsbereiche strukturiert: „Content“, „Rights & Distribution“, „Studios & Services“ sowie „Immobilien“. Die im Geschäftsbereich „Content“ zusammengefassten Produktionsunternehmen realisieren Fiction-, Entertainmentsowie Corporate Video-Formate für Kino, TV und Streaming. Im Geschäftsbereich „Rights & Distribution“ sind das Merchandising-Geschäft, zwei bedeutende Filmmusikverlage sowie der Filmrechtevertrieb gebündelt. Im Geschäftsbereich „Studios & Services“ sind der Studiobetrieb, der Dekobau, die Postproduktion sowie der Fundus zusammengefasst. Der Geschäftsbereich „Immobilien“ umfasst insbesondere die Geschäftsfelder Vermietung & Verpachtung, Bauen sowie die Touristenattraktion Bavaria Filmstadt.

    Über Sky Deutschland
    Sky Deutschland ist einer der führenden Entertainment-Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Programmangebot besteht aus bestem Live-Sport, exklusiven Serien, neuesten Filmen, vielfältigen Kinderprogrammen, spannenden Dokumentationen und unterhaltsamen Shows – viele davon Sky Originals. Neben dem frei empfangbaren Sender Sky Sport News können Zuschauer das Programm zuhause und unterwegs über Sky Q und Sky Ticket sehen. Die Entertainment-Plattform Sky Q bietet alles aus einer Hand: Sky und Free-TVSender, tausende Filme und Serien auf Abruf, Mediatheken und viele weitere Apps. Mit Sky Ticket streamen Kunden Serien, Filme und Live-Sport räumlich und zeitlich flexibel sowie auf monatlich kündbarer Basis. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil der Comcast Group und gehört zu Europas führendem Medien- und Unterhaltungskonzern Sky.

  • 3 HFF-Filme im Wettbewerb beim 42. Filmfestival Max Ophüls Preis (online)

    Drei HFF-Filme in den Wettbewerbs-Sektionen: Spielfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm / ein weiterer HFF-Film läuft in der Programmreihe MOP Shortlist / Film von HFF-Kameraabsolvent im Wettbewerb Dokumentarfilm / Filme im Wettbewerb haben Chancen auf mehrere dotierte Preise / HFF-Absolvent Jakob M. Erwa in der diesjährigen Jury für Kurzfilm und Mittellangen Film / HFF-Alumnus Wim Wenders ist der diesjährige Ehrenpreisträger des Festivals / 42. Filmfestival Max Ophüls Preis findet vom 17.-24. Januar 2021 online statt

    München, 13. Januar 2021 – Auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis laufen drei Filme aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in den drei Wettbewerbs-Sektionen Spielfilm, Mittellanger Spielfilm und Kurzfilm. Im Dokumentarfilm-Wettbewerb läuft ein Film unter der Co-Regie/Bildgestaltung eines HFF-Absolventen. Auf die Teilnehmer*innen in den Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm und mittellanger Film warten Preisgelder in Höhe von rund 110.000 €. Ein weiterer HFF-Film ist in der Reihe MOP Shortlist zu sehen. In der Jury Kurzfilm und Mittellanger Film sitzt in diesem Jahr HFF-Absolvent Jakob M. Erwa: Für DIE MITTE DER WELT erhielt er 2017 u.a. den Bayerischen Filmpreis. Aktuell stellt er seine sechsteilige Serie KATAKOMBEN fertig. HFF-Alumnus Wim Wenders ist der diesjährige Ehrenpreisträger des Filmfestival Max Ophüls Preis.

    Filme aus der HFF München auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis
    (Nennung Teammitglieder aus der HFF München)

    Wettbewerb Spielfilm

    WINDSTILL | Abschlussfilm
    Regie & Buch: Nancy Camaldo
    Kamera: Lukas Nicolaus
    Produktion: u.a. Natalie Hölzel (HFF-Produktionsabsolventin) mit Elfenholz Film

    Hochsommer in Deutschland. Es herrscht lähmende Hitze. Während ihr Freund Jacob seinem stressigen Job als Koch nachgeht, kümmert sich Lara um ihre einjährige Tochter. Die junge Frau ist überfordert mit ihrer Rolle als Mutter und fühlt sich allein gelassen. Ohne ein Wort lässt sie das Baby eines Tages bei Jacob zurück und bricht nach Südtirol zu ihrer Schwester Ida auf, die sich dort um den Bauernhof der verstorbenen Eltern kümmert. Jacob muss indes mit der neuen Situation fertig werden und beschließt, Lara in Südtirol zur Rede zu stellen.

    Wettbewerb Mittellanger Spielfilm

    ADISA | Abschlussfilm
    Regie: Simon Denda
    Buch: Laura Anweiler
    Kamera: Holger Jungnickel
    Produktion: u.a. Felix Hultsch

    Susanne reist als EU-Beauftragte nach Kenia, um eine Unterstützung für ein von Terroristen angegriffenes Dorf nahe der somalischen Grenze zu prüfen. Während die Hinterbliebenen sich eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe erhoffen, sind der Termin und die gemachten Versprechungen für Susanne real-politische Routine. Zu spät erkennt sie, was für Auswirkungen ihr Auftreten mit einem gepanzerten Konvoi hat.


    Wettbewerb Kurzfilm

    HITZIG - EIN SAUNAGANG | Abschlussfilm
    Regie & Buch: Katharina Bischof

    Rituale und Begegnungen in einer typischen öffentlichen Sauna in Deutschland. Bald ist klar, hier wird keinem etwas geschenkt. Und schon gar nicht das, wonach doch eigentlich alle suchen: Entspannung.

    Wettbewerb Dokumentarfilm

    I AM THE TIGRESS | keine HFF-Produktion
    Co-Regie & Kamera: Dino Osmanovic

    Tischa „The Tigress“ Thomas hat ein klares Ziel: Sie will sich den Titel als beste Bodybuilderin der Welt holen. Mit ihrem 17-Zoll-Bizeps und ihren enormen Rückenmuskeln ist sie eine starke und zugleich hochsensible Person, die gegen Selbstzweifel und gesellschaftliche Diskriminierung ankämpft und sich danach sehnt, von anderen um ihrer selbst willen akzeptiert zu werden.
    Ihren Unterhalt verdient sich Tischa als Domina, ihr wichtigster Partner ist ihr 70-jähriger Mitbewohner Eddie, der sie bei den Wettbewerben unterstützt. Doch als sie den Traum vom Titel verfehlt, bricht für Tischa eine Welt zusammen – und plötzlich stellt sich die Frage: Ist sie bereit ist für ein Leben jenseits der Wettkampfbühnen?

    Programmreihe MOP Shortlist

    AUS DEN AUGEN, AUS DEM SINN | erster Film im Studium
    Regie & Buch: Anna-Maria Dutoit
    Kamera: Jiyan Alkan
    Produktion: Mareike Mössner, HFF München

    Mit dem Fast-Fashion-Zeitalter ist die Masse an gespendeter Kleidung enorm gestiegen. Doch nicht nur die Trends sind immer kurzlebiger, auch die Qualität der Bekleidung sinkt beständig. Der Film besucht die Orte, an die wir unsere aussortierten T-Shirts, Hosen und Kleider geben, und stellt unseren Umgang mit Altkleidern in Frage.

    Weitere Informationen zur online-Ausgabe des 42. Filmfestival Max Ophüls unter
    http://www.max-ophuels-preis.de.

    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • Online: Tag der offenen Tür an der HFF München am 23. Januar 2021 von 9 Uhr bis 17 Uhr

    Tag der offenen Tür 2021 an der HFF München online / Einen ganzen Tag lang gibt es Vorstellungen aller Abteilungen der Münchner Filmhochschule / Bewerbungsstudiengänge: Regie (dokumentarisch und fiktional), Produktion, Drehbuch, Kamera, VFX & Montage / Zusätzlich Studienberatung durch HFF-Mitarbeiter*innen und Student*innen / Virtuelle Rundgänge durch die HFF München / Alle Veranstaltungen sind kostenlos und auf den Social Media Kanälen sowie über Video-Meetings frei zugänglich 

    München, Januar 2021 – Am 23. Januar 2021 ist Tag der offenen Tür an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, an der u.a. auch die Oscar®-Preisträger*innen Caroline Link und Florian Henckel von Donnersmarck studiert haben, ebenso wie Maren Ade (TONI ERDMANN), Baran Bo Odar und Jantje Friese (DARK). Der Tag findet in diesem Jahr online statt. Alle, die davon träumen, die Filme und Serien der Zukunft zu machen, können sich von 9.30 bis 16.30 Uhr zum gesamten Studienangebot der HFF München informieren. Das Programm reicht von Live-Video-Vorträgen mit der Möglichkeit für Fragen und Austausch über Studienberatung von HFF-Mitarbeiter*innen und Student*innen bis zu virtuellen Rundgängen durch die HFF München. Begleitend gibt es kurze Video-Porträts aller HFF-Abteilungen und Tipps erfolgreicher Alumni*ae auf den Social-Media-Kanälen der HFF München. Die Teilnahme am gesamten Online-Programm ist kostenlos. Alle Informationen zum Ablauf sowie Links zur Online-Teilnahme gibt es auf dieser Seite unten. 

    Folgende virtuelle Veranstaltung aus den Abteilungen sind aktuell geplant: 

    9.00 - Eröffnung von HFF Präsidentin Prof. Bettina Reitz mit einer virtuellen Grußbotschaft:

    https://youtu.be/fPLL5o-VuaA

    9.30-9.55Prof. Dr. Michaela Krützen Abt. I Medienwissenschafthttps://go.hff-muc.de/tdot-track1  
    10-10.45Prof. Dr. Julia von Heinz
    Abt. III
    Kino- und Fernsehfilm
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1  
    11-11.45 Prof. Michael Coldewey Lehrstuhl VFXhttps://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Dr. Claus Richter Bereich Fernsehjournalismushttps://go.hff-muc.de/tdot-track2
    12-12.45 Prof. Ulrich Limmer
    Abt. V
    Produktion und Medienwirtschaft
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Lehrstuhl Creative Writinghttps://go.hff-muc.de/tdot-track2
    13-13.45 Prof. Karin Jurschick
    Abt. IV Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Henning Patzner Bereich Werbunghttps://go.hff-muc.de/tdot-track2
    14-14.45 Prof. Michael Gutmann
    Abt. VI
    Drehbuch
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Tom Fährmann / Prof. Peter Zeitlinger
    Abt. VII
    Bildgestaltung
    https://go.hff-muc.de/tdot-track2
    15-15.45 Prof. Beatrice Babin
    Prof. Michael Palm
    Lehrstuhl Montage
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Tac Romey
    Lehrstuhl Serielles Erzählen
    https://go.hff-muc.de/tdot-track2
    16-16.30Prof. Dr. Michaela Krützen
    Abt. I Medienwissenschaft
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1  

     

    Angebote der Abteilung II Technik:

    allen u.s. Veranstaltungen der Abt. II bitte über folgenden Link beitreten: 
    https://go.hff-muc.de/tdot-abt2

    10-10.30Prof. Peter C. Slanskyvirtuelle Studio-Führung
    10.30-11Prof. Peter C. SlanskyInfos zur Abteilung II Technik
    11.30-12Prof. Peter C. Slanskyvirtuelle Studio-Führung
    12-12.30Prof. Peter C. SlanskyInfos zur Abteilung II Technik
    13-13.30Prof. Peter C. Slanksyvirtuelle Studio-Führung
    13.30-14Prof. Peter C. SlanskyInfos zur Abteilung II Technik
    14.30-15Prof. Peter C. Slanksy virtuelle Studio-Führung
    15-15.30Prof. Peter C. Slanksy Infos zur Abteilung II Technik
    15.30-16Prof. Peter C. Slanksy virtuelle Studio-Führung

    Weitere Beratungsveranstaltungen werden via Zoom angeboten: 

    11-11.45 Drehbuchwerkstatt München mit Prof. Andreas Gruber und Sigrid Brücher: https://go.hff-muc.de/tdot-drehbuchwerkstatt

    10-16.00 Studienberatung mit Ysabel Fantou und Daniel Lang (beide Studienberater*innen) und Brigitte Feitzinger (für Fragen zu formalen Zugangsvoraussetzungen ): https://go.hff-muc.de/tdot-studienberatung

    9-17.00 Allgemeine Fragen zur HFF, zum Studium, Orientierung und Tipps für den Tag mit Ingrid Barthel, Petra Hereth und Tina Janker: https://go.hff-muc.de/tdot-infodesk

    10-16.00 Beratung von Studierenden aus allen Bewerbungsstudiengängen für Studieninteressierte: 
    Wichtig: falls bei dieser Form der Beratung zu viele Personen in einem "Raum" sind, behalten wir uns vor Warteräume zu bilden und ggf. Interessierte zu bitten, später wieder zu kommen. Alle Interessierten sollen die Chance bekommen, Fragen zu stellen. Respekt und gegenseitige Rücksichtname setzen wir voraus!

    Abt. III Kino- und Fernsehfilm: https://go.hff-muc.de/tdot-abt3

    Abt. IV Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik: https://go.hff-muc.de/tdot-abt4

    Abt. III/ IV Regie mit Schwerpunkt Montage: https://go.hff-muc.de/tdot-abtm

    Abt. V Produktion und Medienwirtschaft: https://go.hff-muc.de/tdot-abt5

    Abt. VI Drehbuch: https://go.hff-muc.de/tdot-abt6

    Abt. VII Bildgestaltung / Kinematografie: https://go.hff-muc.de/tdot-abt7k

    Abt. VII Bildgestaltung / VFX: https://go.hff-muc.de/tdot-abt7v

     

    Ergänzende Hinweise zum Datenschutz insbesondere zur Datenverarbeitung beim Einsatz von Videokonferenzsystemen finden Sie unter https://go.hff-muc.de/divideo.

  • ARRI Production Award 2021

    Der ARRI Production Award wird jährlich an Abschlussfilmprojekte der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München vergeben / Für die Gewinnerfilm-Projekte stellt ARRI kostenfrei das gesamte für den Dreh benötigte Kamera-, Licht- und Grip-Equipment zur Verfügung / Außerdem übernimmt ARRI die gesamte Bild- und Ton-Postproduktion / Aus den für die erste Runde in 2020 eingereichten Projekten wurden drei Preisträger*innen ausgewählt

    Zum ersten Mal wurde der ARRI Production Award für Abschlussfilmprojekte der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München vergeben. Eingereicht werden die Projekte von den Kamerastudent*innen, die die Bildgestaltung der Filme verantworten und damit ihr Diplom an der HFF München machen. Der Preis ist eine zunächst auf drei Jahre geschlossene Kooperation zwischen der ARRI Media GmbH, der ARRI Rental Deutschland GmbH und der HFF München auf Initiative von Prof. Franz Kraus (HFF-Abteilungsleiter Kinematographie und ehem. Geschäftsführer von ARRI) und Prof. Tom Fährmann (HFF-Lehrstuhl Bildgestaltung).  Der jährliche ARRI Production Award stellt für die Gewinnerfilm-Projekte kostenfrei das gesamte für den Dreh benötigte Kamera-, Licht- und Grip-Equipment bis zu einem Geldwert von 50.000 € zur Verfügung. Außerdem übernimmt die Firma ARRI mit ihren Mitarbeiter*innen die gesamte Bild- und Ton-Postproduktion bis zu einem Geldwert von 100.000 €. Aus den in 2020 eingereichten Projekten wurden drei Preisträger*innen ausgewählt, die sich die mit dem Preis verbundenen Leistungen entsprechend teilen. Der Jury gehörten an: Hans Fischer (Bayerischer Rundfunk), Nicole Leykauf (Produzentin), Uli Putz (Produzentin) und Markus Zeiler (Vorstand ARRI).

    Prof. Franz Kraus: „Als Tom Fährmann und ich den ARRI Production Award an die HFF München gebracht haben, konnten wir nicht ahnen, unter welch veränderten Bedingungen wir ihn dann erstmals vergeben würden. Jetzt ist der Preis nicht nur ein Zeichen für die Wichtigkeit der Film-Nachwuchsförderung in Deutschland, sondern auch dafür, dass wir weitermachen müssen, auch in Zeiten, in denen Dreharbeiten unter erschwerten Bedingungen stattfinden oder Kinostarts verschoben werden. Gute, filmisch erzählte Geschichten sind wichtiger und gefragter denn je. Und wie viele starke Geschichten der Nachwuchs zu erzählen hat, durften wir gleich bei der ersten Einreichrunde für den ARRI Production Award erfahren. Tom Fährmann und ich haben daraufhin empfohlen, dass nicht, wie ursprünglich angedacht, ein einzelnes, sehr komplexes und umfangreiches Filmprojekt mit dem ARRI Production Award unterstützt werden solle, sondern stattdessen drei teilweise kürzere Abschlussprojekte. ARRI ebenso wie die Jury sind dieser Empfehlung gefolgt.“

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Initiatoren Prof. Franz Kraus und Prof. Tom Fährmann, dass sie den ARRI Production Award für die HFF München ins Leben gerufen haben. Ein solch motivierender Preis für Abschlussfilmprojekte, die für unsere Student*innen ja auch den Abschied aus der Hochschule und den Start in der Branche markieren, ist immer von großer Bedeutung. Und gerade jetzt, in Zeiten von Einschränkungen und Unsicherheiten vermittelt der Preis als besonderes, großartiges Signal die Unterstützung des Nachwuchses und den Zusammenhalt der Branche. Mein Dank gilt außerdem der Jury und natürlich gratuliere ich ganz herzlich allen Preisträger*innen und wünsche ihnen für ihre Projekte eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung!“

    Für den ARRI Production Award eingereicht werden können Abschlussfilm-Projekte der beiden HFF-Regie-Abteilungen Kino- und Fernsehfilm sowie Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik. Der Fokus liegt dabei auf dem Kamerakonzept. Entsprechend wird die Einreichung maßgeblich von den Kamerastudent*innen verantwortet, die die Filme gemeinsam mit ihren Regie-, Drehbuch- und Produktionskommiliton*innen realisieren.

    Die drei Preisträger*innen (ausgewählt aus Einreichungen 2020):

    DEAD GIRLS DANCING
    Kamera: Felix Pflieger
    Regie & Buch: Anna Roller
    Produktion: Katharina Kolleczek, Lea Neu & Elsa Storms mit kalekone Film
    Als Ira und ihre Freundinnen auf ihrem Road Trip nach Italien in ein Autorennen verwickelt werden, kommt es zu einem verheerenden Unfall. Um den Konsequenzen zu entfliehen, versteckt sich die Mädchenbande in einem kleinen verlassenen Bergdorf. So abgeschieden von der Welt fühlen sie sich zum ersten Mal frei. Frei von der Schuld, aber auch frei von all ihren Erwartungen an die Zukunft und an sich selbst. Doch sie können sich nicht für immer verstecken, denn die Folgen ihrer Tat beginnen sie einzuholen. 

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    Kamera: Georg Nikolaus
    Regie & Buch: Nils Keller
    Produktion: Philip Hofmann, Jonas Lembeck, Robert Richarz, Carolina Oswald (alle Le Hof Film)
    Als sie kurz vor ihrer Ankunft auf der Erde vom Ausbruch eines hochansteckenden Virus erfahren, ringen Weltraumforscherin Nico und ihr pubertierender Sohn Jakob um die Entscheidung, zu landen oder auf unbestimmte Zeit in den Weltraum zurückzukehren. Vor dem Hintergrund einer auf der Erde wütenden Pandemie und der Mutter-Sohn-Isolation im Raumschiff entwickelt sich mit der Figur Jakob ein Coming-of-Age-Konflikt. Denn Jakob hat seine Mutter nur auf die 2jährige Mars-Reise begleitet, um mit Hilfe starker Medikamente seine Rheuma-Erkrankung zu kurieren, die ihn verbunden mit starken Schmerzen an den Rollstuhl gefesselt hat. Mittlerweile hat Jakob aber erstaunliche Fortschritte gemacht und kann es kaum erwarten, wieder auf die Erde zurückzukehren, um seine Freunde und seinen Vater wiederzusehen – er will die Isolation hinter sich lassen und leben. Doch auf der Erde ist ein Leben, wie er es sich für seine Rückkehr erträumt hat, nicht mehr möglich.

    LIFE IS NOT A COMPETITION, BUT I’M WINNING (AT)
    Kamera: Caroline Spreitzenbart
    Regie & Buch: Julia Fuhr Mann
    Produktion: Melissa Byrne (Producerin) für Schuldenberg Films
    In einer poetisch-radikalen Utopie wirbelt LIFE IS NOT A COMPETITION, BUT I’M WINNING die stereotypen Geschlechterverhältnisse im Leistungssport durcheinander. Der Film macht sich auf die Suche nach dem queer-feministischen Potenzial in den olympischen Disziplinen des Laufsports und entwirft eine Welt jenseits starrer Geschlechterbilder. Wir begegnen im Film sowohl aktiven Laufsportlerinnen als auch Athletinnen aus der Geschichte des Sports, die auf verschiedene Weise mit den klassischen Geschlechternormen gebrochen haben. Wir schwitzen, rennen und jubeln, bis wir mit den Sportlerinnen gemeinsam die Arena rigider Geschlechterrollen hinter uns lassen können. Eine Filmutopie im Kinoformat.