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Aktuelle Pressemitteilungen

  • FFF-Förderpreis Dokumentarfilm für HFF-Absolvent beim 34. DOK.fest München

    FFF-Förderpreis Dokumentarfilm für HFF-Absolvent Stephan Hilpert / Sein Dokumentarfilm CONGO CALLING lief in der Reihe Münchner Premieren / Preis ist mit 5.000 € dotiert und geht an Bayerische Nachwuchsregisseure

    München, 20. Mai 2019 – Auf dem 34. Internationalen Dokumentarfilmfestival (DOK.fest) München wurde Stephan Hilpert, Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, für seinen Dokumentarfilm CONGO CALLING mit dem Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern ausgezeichnet. Der Preis wird reihenübergreifend an bayerische Nachwuchsregisseure vergeben und ist mit 5.000 € dotiert. CONGO CALLING ist Stephan Hilperts Abschlussfilm an der HFF München.
    Der BR kinokino Publikumspreis geht an ANOTHER REALITY von Noël Dernesch und Olli Waldhauer. Kamera führte HFF-Absolvent Friede Clausz.

    CONGO CALLING von Stephan Hilpert | Abschlussfilm; Diplom 2016
    Drei Europäer.innen sind in den Nord-Kongo gekommen, um den Menschen vor Ort zu helfen. Mit der Zeit wachsen Hürden und Hindernisse. Peter, der 30 Jahre lang Entwicklungshilfe in Afrika geleistet hat, ist mit 65 Jahren zu alt für seinen Job – seine Herzensheimat Afrika möchte er jedoch nicht verlassen. Raul forscht für seine Doktorarbeit über hiesige Rebellengruppen und muss erkennen, dass die Forschungsgelder seine kongolesischen Mitarbeiter in Versuchung führen. Das Projekt ist gefährdet. Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft. Auch sie stößt an ihre Grenzen. Drei unterschiedliche Erfahrungen – doch alle eint die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe Europas?
    Regie & Produktion: Stephan Hilpert (HFF-Absolvent)
    Kamera: Daniel Samer
    Sounddesign & Tonmischung: Andreas Goldbrunner (HFF-Mitarbeiter)
    Schnitt: Miriam Märk (HFF-Absolventin)

    Jurybegründung:
    "Zurückhaltend und dabei doch mit großer Nähe erzählt Stephan Hilperts CONGO CALLING vom Dilemma europäischer Entwicklungshilfe und ihrem Scheitern, im Großen wie auch im Kleinen. Dass dieser filmische Spagat gelingt, ist nicht zuletzt der unaufdringlichen und gleichzeitig präzisen Kamera zu verdanken, die den Zuschauer mitnimmt auf eine Reise in das politisch unruhige Herz Afrikas."

    Jury: Dr. Tamara Danicic (Co-Leiterin Dokumentarfilmfestival Nonfiktionale), Martin Kowalczyk (BR-Redakteur), Gerhard Wissner (Festivalleiter Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest)

  • HFF München in Cannes 2019

    Young Talents Award von Women in Motion für HFF-Alumna Eva Trobisch

    Filme & Spots von Studierenden, Alumni*ae und Lehrenden der HFF München bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2019

    HFF-Alumna Eva Trobisch wird im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes mit dem Young Talents Award der Initiative Women in Motion geehrt / Der Preis ist mit 50.000 € dotiert / Drei Kurzfilme & ein Spot von Studierenden & Alumni*ae der HFF München laufen im Programm Next Generation Short Tiger von German Films / Die Arbeiten der deutschen Nachwuchs-Filmemacher*innen werden traditionell während der Internationalen Filmfestspiele von Cannes präsentiert

    Mai 2019 – Im Rahmen der heute beginnenden 72. Internationalen Filmfestspiele von Cannes / Festival de Cannes (14.-25. Mai 2019) werden filmische Arbeiten von Studierenden, Alumni*ae und Lehrenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ausgezeichnet und präsentiert:

    HFF-Absolventin Eva Trobisch wird am 19. Mai mit dem Young Talents Award der Initiative Women in Motion ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 € dotiert und wird überreicht von Cannes-Festival-Präsident Pierre Lescure, dem künstlerischen Leiter des Festivals Thierry Frémaux und François-Henri Pinault, CEO der Kering-Gruppe, die Women in Motion und den Award unterstützen. Eva Trobisch wurde von der Vorjahres-Gewinnerin des Young Talents Award, der katalanischen Filmemacherin Carla Simón, als Preisträgerin für 2019 vorgeschlagen.
    Mit ihrem HFF-Abschlussfilm ALLES IST GUT, der im Sommer 2018 auf dem Filmfest München Premiere feierte, gewann Eva Trobisch zahlreiche nationale und internationale Preise. ALLES IST GUT ist eine Team-Arbeit von HFF-Absolventen*innen: Trini Goetze (Trimafilm) und David Armati Lechner verantworteten die Produktion; die Bildgestaltung ist von Julian Krubasik.

    Die drei Kurzfilme FORMEN, JUPITER und DIE TINTE TROCKNET NICHT sowie der Spot MYBORDER’S JOYFENCE wurden ausgewählt für das Programm Next Generation Short Tiger von German Films, dem nationalen Informations- und Beratungszentrum für die internationale Verbreitung deutscher Filme. Damit präsentiert German Films seit 1998 jährlich eine Auswahl von Arbeiten junger deutscher Filmtalente einem internationalen Publikum auf Filmfestivals weltweit. Die Premiere der jeweils aktuellsten Next Generation Tiger Kurzfilme findet traditionell im Rahmen eines Empfangs von German Films (in diesem Jahr am Sonntag, den 19. Mai 2019) auf dem Festival de Cannes statt.
    FORMEN von den HFF-Studierenden Fariba Buchheim (Regie) und Andreas Pfohl (Produktion) ist ein experimentelles Portrait über ein Körperteil, das sich meist unter vielen Kleiderschichten versteckt: den Rücken. Als Schönheitsideal muss er gerade sein und Stärke zeigen. In FORMEN sehen wir „andere Rücken“. Jene, die gezeichnet sind von Narben, Krümmungen oder Verformungen…
    Der ebenfalls experimentelle Kurz-Dokumentarfilm DIE TINTE TROCKNET NICHT von den HFF-Studierenden Felix Herrmann (Regie), Karl Kürten (Kamera), Aylin Kockler und Maximilian Bungarten (beide Produktion) erzählt von zwei befreundeten jungen deutschen Muslima, die zusammenleben und die Aspekte Kultur, Kirche, Dating und Beziehungen gemeinsam und an der jeweils anderen beobachten. Dabei lernt die Eine jemanden kennen, und die Andere sich selbst. Die Eine denkt pragmatisch, die Andere romantisch.
    In Benjamin Pfohls (Buch und Regie) Abschlussfilm JUPITER (produziert von den HFF-Absolventen Alexander Fritzemeyer und Martin Kosok mit DREIFILM) bleiben nur noch wenige Stunden, bis der Komet Calypso die Erde in bedrohlicher Distanz passieren wird. Leas Eltern glauben, der Komet werde sie zu einer höheren Existenz auf einem anderen Planeten überführen und bereiten mit einer Gruppe von Aussteigern auf einer Alpenhütte ein radikales Ritual vor. Doch Lea bemerkt, dass sie erstmals Zweifel am Weltbild ihrer Eltern hat. Sie spürt Veränderungen ihres Körpers und ihrer Gefühlswelt… verbunden mit der Lust auf ihr Leben auf der Erde. Lea muss sich entscheiden, ob sie ihren Eltern auf deren Reise ins Ungewisse folgt, oder ihren eigenen Weg geht und allein auf der Erde zurückbleibt.
    Der Werbespot MYBORDER’S JOYFENCE von HFF-Absolvent Michael Kranz verkauft die ganz persönliche kleine Grenzmauer für Unterwegs. Leicht zu tragen und überall jederzeit aktivierbar. Als Spiel mit den Ängsten einiger wird dieses Fantasieprodukt als real käuflich beworben – und damit zur Gesellschaftskritik besonderer Art, für die es bereits mehrere Auszeichnungen gab.

    Auch HFF-Lehrende sind mit ihren Arbeiten in Cannes vertreten: Peter Zeitlinger, HFF-Professor Lehrstuhl Bild, Licht Raum, ist Kameramann des Films TOMMASO von Abel Ferrara, der in den Special Screenings von Cannes läuft. Karina Ressler, bis vor Kurzem Montage-Professorin an der HFF München, verantwortete den Schnitt des Cannes-Wettbewerbs-Films LITTLE JOE der Wiener Regisseurin Jessica Hausner.

    Gerne vermitteln wir Interviews mit den Filmemacher*innen oder senden Ihnen Bildmaterial sowie weitere Informationen zu den HFF-Filmen in Cannes 2019 zu:

    Jette Beyer | Anja Menge
    Presse- & Öffentlichkeitsarbeit HFF München
    Tel.: 089-68957-8502 | -8502
    Mail: j.beyer@hff-muc.de | a.menge@hff-muc.de

  • Deutscher Kamerapreis 2019 für HFF-Absolvent Christopher Aoun und HFF-Student Karl Kürten

    Deutscher Kamerapreis in der Kategorie Kurzfilm für HFF-Student Karl Kürten / Deutscher Kamerapreis in der Kategorie Kinospielfilm für HFF-Absolvent Christopher Aoun / Insgesamt waren fünf HFF-Absolventen & -Studenten in drei Kategorien für den Deutschen Kamerapreis 2019 nominiert

    München, 13. Mai 2019 – Karl Kürten und Christopher Aoun, Student und Absolvent der Abteilung Kamera (Leitung Prof. Tom Fährmann) an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurden am Wochenende mit dem Deutschen Kamerapreis 2019 ausgezeichnet.
    Nominiert waren zuvor fünf Studierende und Absolventen der HFF München in den Kategorien Kinospielfilm, Kurzfilm und Nachwuchs.

    Prof. Tom Fährmann: „Dass unsere Studierenden und Alumni in so großer Zahl beim diesjährigen Deutschen Kamerapreis mit Nominierungen und Preisen bedacht worden sind, freut uns hier in der Kameraabteilung und in der gesamten HFF München ganz außerordentlich. Die gewürdigten Kameraarbeiten haben eine enorme Bandbreite und zeigen die Kreativität, die Professionalität und den Mut unserer Studierenden in eindrucksvoller Weise. Als Kollege wie auch als Lehrender der Nominierten und Preisträger freue ich mich über so viele außerordentliche Talente. Das spornt uns natürlich an, unsere hoch qualifizierte und von persönlicher Leidenschaft geprägte Ausbildung noch weiter zu intensivieren.“

    Hans Fischer, Chefkameramann beim Bayerischen Rundfunk (BR) und Kuratoriumsmitglied des Deutschen Kamerapreises, begleitet und unterstützt die Arbeit der HFF-Kamerastudierenden seit vielen Jahren: „Die Arbeiten der Studierenden und Absolventen*innen der HFF München werden beim Deutschen Kamerapreis und in der gesamten Branche schon seit vielen Jahren als herausragend wahrgenommen – die fünf Nominierungen in diesem Jahr waren trotzdem noch einmal besonders. Mir ist es eine große Freude, zahlreiche Nachwuchstalente schon während ihres Studiums an der HFF München konzeptuell zu beraten und zu unterstützen, und es ist großartig zu sehen, wie sie sich nach ihrem Studienabschluss weiterentwickeln und dann für ihre Arbeiten in den ‚erwachsenen‘ Kategorien nominiert und ausgezeichnet werden.“

    Karl Kürten wurde für den Kurzfilm I GREW A STATUE ausgezeichnet, bei dem sein Kommilitone Aaron Arens Regie führte. Karl Kürten arbeitete bereits mit vielen Kommilitonen*innen für eine große Bandbreite an Formaten zusammen, darunter Spiel- und Dokumentarfilme ebenso wie Werbespots und Musikvideos. Dabei begegnet er allen Projekten ausnahmslos mit derselben Professionalität und Begeisterung, wie auch seine Laudatorin Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der HFF München, betonte.
    Kürten wurde 1991 in Troisdorf geboren. Sein erklärtes Ziel als Kameramann ist es, den Zuschauer durch atmosphärische Bilder auf Reisen in immer neue, unbekannte Welten zu führen. Dabei ist ihm wichtig, dass die Kameraführung immer ehrlich und damit glaubwürdig ist. Im Jahr 2013 begann er sein Kamera-Studium an der HFF München. Seine Arbeiten liefen bisher auf vielen nationalen und internationalen Nachwuchsfestivals. Beim New York Advertising Festival erhielt er 2018 die Auszeichnung für „Best Cinematography“.

    Christopher Aoun erhielt den Deutschen Kamerapreis 2019 in der Kategorie Kinospielfilm für seine Bildgestaltung von CAPERNAUM der libanesischen Regisseurin Nadine Labaki. Der Film feierte seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes und wurde dort mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet – zahlreiche weitere internationale Ehrungen folgten, darunter auch Nominierungen für Golden Globe und Academy Award.
    Christopher Aoun wurde als Sohn eines Modefotografen und einer Stylistin im Libanon geboren – im  Kontrast zwischen Krieg und Fashion; in einem Land, das auch heute noch vom Kampf um seine eigene nationale Identität geprägt ist. Er wächst mit 4 Sprachen auf und assistiert früh seinem Vater bei dessen Jobs. Nach erfolgreichen Kampagnen als Fotograf geht Christopher auf die Saint Joseph Universität, um Film zu studieren. Als er während seines Studiums ein DAAD-Stipendium erhält, geht er nach München an die HFF und belegt dort den Kamera-Studiengang. Sein Antrieb, mit seiner Arbeit als Kameramann – ob fiktional oder dokumentarisch – in immer neue Welten vorzudringen und deren Geschichten zu erzählen, führt Christopher an Orte rund um den gesamten Globus. Seine starke Verbindung zu seinem Heimatland lässt ihn immer wieder in den Nahen Osten zurückkehren – und von dort faszinierende Geschichten und Bilder mitbringen.

    Deutscher Kamerapreis 2019
    Foto: 2019

    Über den Deutschen Kamerapreis
    Der Verein DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V. wurde im Dezember 2002 gegründet, seine Wurzeln reichen aber viel weiter zurück. Bereits in den späten 1970er Jahren entstand die Idee zu einem Preis, der die Leistung von Bildgestaltern angemessen würdigen und ihre Arbeiten in den Mittelpunkt rücken sollte. Die Rahmenbedingungen für einen solchen Wettbewerb entwickelte die Arbeitsgruppe „Kölner Kamerapreis“, der unter anderem auch Vertreter der Stadt Köln, des Westdeutschen Rundfunks und des Zweiten Deutschen Fernsehens angehörten. Der KAMERAPREIS, wie er seinerzeit noch hieß, wurde 1982 erstmalig verliehen, damals noch alle 2 Jahre. Seit dem Jahr 2000 findet der Wettbewerb um den DEUTSCHEN KAMERAPREIS jährlich statt und wird im Jahr 2019 zum 29. Mal vergeben. In seiner fast 30-jährigen Geschichte hat der DEUTSCHE KAMERAPREIS nicht nur entscheidend dazu beigetragen, den Stellenwert etablierter Bildgestalterinnen und Bildgestalter zu würdigen. Zudem honorierte er von Anfang an besonders herausragende Leistungen von jungen Talenten mit Nachwuchspreisen. Der DEUTSCHE KAMERAPREIS ist heute die bedeutendste Auszeichnung der Branche im deutschsprachigen Raum und zählt zu den renommiertesten Medienpreisen überhaupt.

  • HFF München mit 15 Filmen und als Veranstaltungsort beim DOK.fest 2019

    15 Filme von Studierenden und Absolventen*innen der HFF München laufen auf dem Münchner DOK.fest 2019 (08.-19. Mai) / HFF München wieder Veranstaltungsort für Kino Open Air, den Studentenwettbewerb, die Branchenplattform DOK.forum und Festival-Screenings / Close up Istanbul feiert im Rahmen des DOK.fest 2019 Premiere

    München, 2. Mai 2019 – Vom 8.-19. Mai 2019 präsentiert das Internationale Dokumentarfilmfestival München e.V.  (DOK.fest) zum 34. Mal die aktuellsten, nationalen und internationalen Neuentdeckungen des dokumentarischen Films. Darunter insgesamt 15 Projekte aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, 12 von Studierenden und 3 von Absolventen*innen, die in 6 Festival-Reihen gezeigt werden. Die Nominierten haben damit Chancen auf u.a. den Megaherz Student Award, den FFF Förderpreis, auf den VIKTOR, der in drei Wettbewerbsreihen verliehen wird. Darüber hinaus werden 8 weitere hochkarätige Preise am 18. Mai in der HFF München vergeben.

    HFF München wieder als Veranstaltungsort des DOK.fest dabei – u.a. mit dem Student Award und DOK.music Open Air
    Die HFF München ist nicht nur filmisch, sondern auch räumlich stark beim DOK.fest vertreten: Die Preisverleihung am 18. Mai findet in der HFF München statt, ebenso die Branchen- und Nachwuchsplattform DOK.forum. Hier diskutieren Filmemacher*innen, Autor*innen, Regisseur*innen, Produzent*innen, Redakteur*innen und Interessierte über die Gegenwart und Zukunft des Dokumentarfilms. Viele der Screenings des Student Award, der als eigene Sektion auf dem DOK.fest läuft, finden in der HFF München statt. Drei HFF-Filme sind in dieser Reihe zu sehen. Bereits zum siebten Mal wird der Innenhof der HFF München als Open Air Kino für die Reihe DOK.music Open Air bespielt: An fünf Abenden gibt es hier musikalische Dokumentarfilme mit HFF-Vorfilmen unter freiem Himmel.

    Premiere Close up Istanbul im Rahmen des DOK.fest 2019

    „Close up“ ist ein Projekt, das im Hauptstudium des Bereichs Fernsehjournalismus den Studierenden der HFF München angeboten wird. Das Auslandsmagazin bietet den Studierenden die Möglichkeit, im Ausland einen Magazinbeitrag oder eine Reportage zu realisieren. Istanbul, die traditionsreiche Metropole, Herz und Hirn der Türkei – nie zuvor haben die Studierenden und Lehrenden des Bereichs Fernsehjournalismus eine CLOSE UP-Reise mit so gemischten Gefühlen angetreten. Die Reisewarnungen waren genauso bekannt wie Erdogans rigoroser Umgang mit Journalisten. Es entstanden Nahaufnahmen aus der „Jahrtausendstadt“. Dabei konnte sich keiner der Filme der politischen Realität entziehen. In Reportagen, Porträts und Analysen werden Geschichten erzählt. Von einem Land, das uns so nah und zugleich so fremd ist. 


    ISTANBUL - DIE JAHRTAUSENDSTADT (Regie: David Preute)
    KAMPF UM DIE WAHRHEIT (Regie: Franziska Brozio)
    FRAMEWORK OF ART - ISTANBUL IM RAHMEN DER KUNST (Regie: Elisabeth Kratzer)
    ORTA OYUNU – EINE INSZENIERTE UNTERHALTUNG MIT AYDIN ENGIN (Regie: Rabelle Erian)
    KADININ SESI - DIE STIMME DER FRAU (Regie: Vera Brückner)
    THE MEETING IN THE CORNER BY THE WINDOW (Regie: Felizitas Hoffmann)
    DIE SAMSTAGSMÜTTER (Regie: David Preute)

    Projektleitung: Prof. Claus Richter, Madeleine Müller
    Assistenz: Anna Falkenberg

    Alle Filme der HFF München auf dem DOK.fest 2019 im Überblick:

    DOK.deutsch

    OUT OF PLACE von Friederike Güssefeld (Studentin)

    Student Award

    DEAD SEA DYING
    von Katharina Rabl und Rebecca Zehr (Studentinnen)
    SATYA – ROUGH CUTS OF LIFE von Karuna Fuchs (Absolvent)
    TIERE von Jonas Spriestersbach (Student)

    Münchner Premieren

    CONGO CALLING von Stephan Hilpert (Absolvent)
    KINDER von Nina Wesemann (Studentin)
    TANZ AUF DEM VULKAN von Maya Reichert (Absolventin)
    THINKING LIKE A MOUNTAIN von Alexander Hick (Student)

    DOK.forum

    CLOSE UP Istanbul
    von David Preute, Franziska Brozio, Elisabeth Kratzer, Rabelle Erian, Vera Brückner und Felizitas Hoffmann

    Vorfilme beim DOK.music Open Air

    REALITY (Musikvideo für Tiger Tiger) von Su Steinmassl (Studentin)
    FAULES HEU von Lennart Heidtmann (Student)
    kontakt
    von Hilarija Locmele (Studentin)
    Ad Li Bi Tum von Johanna Seggelke (Studentin)
    BESSERE ZUKUNFT von Marius Bacza (Student)

    DOK.special

    COFFEE & MISUNDERSTANDINGS (Forever Flüchtling II) 
    von Annelie Boros (Studentin)

  • Studiobau 2019

    HFF München und die Fakultät für Architektur der TUM führen ihre 2017 begonnene Kooperation weiter / Auch im Wintersemester 2018/1019 entwickelten TUM-Architektur-Studierende im Rahmen eines Wettbewerbs im Wahlmodul "Filmischer Raum" unter der Leitung von Prof. Andreas Gruber (Abtl. Kino- und Fernsehfilm, HFF München) und Dipl.-Ing. Christian Flörs ( Architektur, TUM) Entwürfe für den Studiobau der HFF München / Die Konzepte für eine Filmkulisse werden ab Sommer 2019 in den Filmstudios der Filmhochschule aufgebaut und für vielseitige studentische Filmdrehs genutzt

    Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München kooperierte für den Bau ihrer nächsten Kulisse für die schul-eigenen Filmstudios erneut mit der Fakultät für Architektur der TU München. Christian Flörs, Lehrbeauftragter an der Fakultät für Architektur der TUM München und Dozent an der HFF München, hat  WS 2018/2019 mit den Studierenden in seinem Wahlmodul „Filmischer Raum“ und in gemeinsamen Lehrveranstaltungen der HFF Abt. Kino- und Fernsehfilm im Rahmen eines Wettbewerbs zum Thema „Der Warte Raum“ Studioentwürfe mit Modellen und Plänen erarbeitet. Insgesamt konnte die Wettbewerbsjury ca. 15 eingereichte Projekte der Studierenden bewerten. Besonders hervorzuheben ist das herausragende Engagement der Studierenden, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben.

    Der diesjährigen Jury gehörten an: Christian Bach (künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter Abtl. Kino- und Fernsehfilm, HFF München), Dipl.-Ing. Christian Flörs (Fakultät Architektur, TUM), Prof. Dr.-Ing. Peter C. Slansky (Abtl. Technik, HFF München) und Prof. Andreas Gruber (Abtl. Kino- und Fernsehfilm, HFF München). Sie kürten das Projekt „Quarantäne“ der beiden Studenten Markus Hernandez und Johannes Deibel zum Siegerprojekt. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl und Bewertung der eingereichten Entwürfe war die Wiederverwendbarkeit der eingesetzten Materialien bzw. die reale Umsetzbarkeit des Entwurfs. Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten als Preis einen bezahlten Auftrag zur Ausarbeitung und Umsetzung ihres Entwurfs in den Semesterferien 2019. Nach diesen Plänen wird dann der Studiobau der HFF München ab Sommer 2019 ausgeführt werden, um dann für ca. acht Monate als Kulisse für diverse Regie- und Kamera-Workshops der HFF-Studierenden zu dienen.

    Foto mit Jury & Gewinnern (v.l.n.r.): Der diesjährigen Jury gehörten an: Christian Bach (künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter Abtl. Kino- und Fernsehfilm, HFF München), Dipl.-Ing. Christian Flörs (Fakultät Architektur, TUM), Markus Hernandez und Johannes Deibel (Studierende TUM & Wettbewerbsgewinner) Prof. Dr.-Ing. Peter C. Slansky (Abtl. Technik, HFF München) und Prof. Andreas Gruber (Abtl. Kino- und Fernsehfilm, HFF München). 

  • 5facher Sieg für die HFF München beim spotlight Festival 2019

    Beim 22. Internationalen Werbefestival spotlight haben Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München 5 spotlight STUDENTS Awards 2019 gewonnen:

    Fachjury Awards 2019 – STUDENTS Kategorie TV & KINO

    SILBER für MYborder’s JOYfence
    Filmproduktion: oki films, HFF München
    Regie: Michael Kranz

    SILBER für WOULD YOU LISTEN?
    Produkt: Online Selbsthilfe-Programm
    Filmproduktion: Christoph Degenhart, Arctic Fox
    Regie: Veronika Hafner

    Fachjury Awards 2019 – STUDENTS Kategorie WEB & MOBILE

    GOLD für MYborder’s JOYfence
    Filmproduktion: oki films, HFF München
    Regie: Michael Kranz

    BRONZE für KHEROU
    Filmproduktion: Marko Roth Productions
    Regie: Marko Roth
    Kamera: Moritz Dehler

    BRONZE für MADE FOR STRENGTH
    Produkt: Levis
    Filmproduktion: HFF München / Schmidbauer Film
    Regie: Benjamin Leichtenstern

    Das spotlight Festival
    Das Festival für Bewegtbildkommunikation spotlight ist ein renommierter Kreativwettbewerb, der seit 1998 jährlich durchgeführt wird und heute als das größte Festival seiner Art im deutschsprachigen Raum gilt. spotlight gehört – ebenso wie Cannes, Clio oder Eurobest – zu den nur 15 Kreativwettbewerben weltweit, die für das deutsche Kreativranking von Handelsblatt, w&v sowie HORIZONT ausschlaggebend sind. spotlight ist Medien- und Kulturevent in einem und zugleich eines der wichtigsten Begegnungsfelder der deutschsprachigen Kreativszene, wo Zuschauerreaktionen auf Fachmeinungen und Kommunikationsprofis auf junge Talente treffen.

    Die Besonderheit des Festivals ist das Nebeneinander von Profi- und Nachwuchsarbeiten, die unabhängig voneinander jeweils von einer Fachjury und einer Publikumsjury bewertet werden. Diese Kombination ist das Alleinstellungsmerkmal von spotlight und einzigartig in Europa.

    Einzigartig ist auch die Größe der Publikumsjury. Bis zu 2.000 mit einem digitalen Abstimmgerät ausgestattete Zuschauer bewerten als Publikumsjuroren live am Festivalabend die unterhaltsamsten Spots einer Best-of-Auswahl. Bei der anschließenden Award-Verleihung werden die Ergebnisse der Publikumswertung denen der Fachjury gegenübergestellt. In den Hauptkategorien der beiden Wettbewerbe spotlight PROFESSIONALS und spotlight STUDENTS vergeben Fachjury und Publikumsjury jeweils unabhängig voneinander die spotlight-Awards in Gold, Silber und Bronze. Daneben gibt es noch weitere besondere Auszeichnungen und Preise

  • Sabine Walz-Jaeger ist Kanzlerin der HFF München

    Juristin Sabine Walz-Jaeger übernimmt seit 1. April 2019 in Nachfolge von Ingrid Baumgartner-Schmidt das Amt der Kanzlerin an der HFF München / Als Kanzlerin verantwortet Walz-Jaeger die Leitung der Verwaltung an der HFF München und ist Mitglied der Hochschulleitung

    München, 9. April 2019 – Die Juristin Sabine Walz-Jaeger ist seit 1. April 2019 Kanzlerin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Sie folgt damit auf Ingrid Baumgartner-Schmidt, die Ende März in Ruhestand gegangen ist. Als Kanzlerin verantwortet Walz-Jaeger die Leitung der Hochschul-Verwaltung und ist Dienstvorgesetzte des gesamten nicht-wissenschaftlichen bzw. nicht-künstlerischen Personals. Zu ihren Arbeitsbereichen gehören u.a. der Hochschul-Haushalt, die Hochschul-Liegenschaften sowie Rechts- und Verwaltungsaufgaben. Außerdem ist Walz-Jaeger als Kanzlerin gemeinsam mit Prof. Bettina Reitz und Vize-Präsident Knut Karger Mitglied der Hochschulleitung.

    Sabine Walz-Jaeger…
    …studierte Rechtswissenschaften an der Universität München. Von 1987 bis 1998 war sie die erste Kanzlerin der HFF München. In ihrer damaligen Amtszeit verantwortete sie u.a. die Etablierung neuer Lehrstühle in die Lehrplanstruktur, die Entwicklung von Studien- und Prüfungsordnungen sowie Berufungsverfahren und weitere Personalentwicklungen. Außerdem vertrat sie die HFF München gegenüber dem Bayerischen Staatsministerium und weiteren Hochschulpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.
    Im Anschluss wechselte Walz-Jaeger als Bereichsleiterin für Personalrecht und Ortskräfteverwaltung in der Personalabteilung in die Zentrale des Goethe-Instituts, bevor sie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried die Leitung der Verwaltung und allgemeinen Dienste übernahm.
    Von 2006 bis 2017 war Sabine Walz-Jaeger ein zweites Mal beim Goethe-Institut; diesmal als Leiterin der zentralen Personalabteilung mit der Verantwortung für die weltweite Personalarbeit und –politik. Nach einer Beurlaubung aus persönlichen Gründen übernahm sie auf eigenen Wunsch ab 2018 die Leitung der Arbeitsgruppe Integritätsmanagement, Finanzrevision und Sicherheit im Ausland in der Abteilung Strategie & Evaluation.

  • Dörrie ruft zu Plastiksammeln auf

    HFF-Alumna und -Professorin Doris Dörrie initiiert Kunstinstallation MEER PLASTIK! an der HFF München / Ab 10. April wird ein „Meer aus Plastik“ gehäkelt und im Sommer vor der HFF München ausgebreitet / Jede*r kann mithäkeln

    München, März 2019 – Regisseurin und Autorin Doris Dörrie ruft im Rahmen der Kunst-Aktion MEER PLASTIK!, die sie am Lehrstuhl Creative Writing der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München initiiert hat, zum gemeinsamen Plastik-Häkeln auf. Zuvor hatte sie um die Abgabe häkel-tauglichen Plastikmülls gebeten.

    Doris Dörrie zu MEER PLASTIK!: „Wir ertrinken in Plastik. Plastik vermüllt unsere Meere, und Plastik schwimmt inzwischen sogar in unserem Blut. Das muss aufhören! Wir werden in einer großen Gemeinschaftsaktion ein Meer aus Plastik häkeln, vornehmlich aus dem eigenen Plastikmüll der HFF München und unserer Nachbarn*innen im Kunstareal. Während wir häkeln, hören wir Geschichten aus Literatur und Wissenschaft über das Meer und den Müll. Außerdem schreiben Studierende der HFF München eigene Geschichten, die als Tonspur in das Plastikmeer eingewebt werden. Im Sommer breiten wir unser Plastikmeer vor der HFF München und dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK) aus und halten ein großes, plastikmüllfreies Picknick darauf ab. Das Plastikmeer wird am Ende auf möglichst nachhaltige Art und Weise entsorgt – aber die Geschichten bleiben…“

    Kann jede*r mithäkeln?
    Ja! Ab 10. April immer mittwochs um 17.30 Uhr in der Minna Thiel vor der HFF München. Gast-Häkler*innen sind herzlich willkommen.

    Besondere Termine rund um MEER PLASTIK! im Überblick:

    Mittwoch, 10. April | 17:30 Uhr | Minna Thiel vor der HFF München
    Kick-off-Häkeln MEER PLASTIK mit Doris Dörrie

    Mittwoch, 15. Mai | 17:30 Uhr | Foyer der HFF München
    Häkeln mit dem Dok.fest München
    Begleitendes Filmscreening um 18 Uhr: CHASING THE THUNDER, Dokumentarfilm über eine große Sea-Shepherd-Aktion gegen illegale Fischerei

    Mittwoch, 19. Juni | 17:30 Uhr | Kino 2 der HFF München
    Häkelmarathon mit Doris Dörrie

    MEER PLASTIK! – Vernissage & weitere Termine

    Mittwoch, 10. Juli um 17:30 Uhr | Wiese vor der HFF München & dem SMÄK
    Vernissage mit Doris Dörrie und der Band Dunghill | Plastikfreies Picknick

    Danach ist die Besichtigung von MEER PLASTIK! durchgehend rund um die Uhr möglich, ebenso wie das Anhören der Geschichten (dafür benötigt man ein Handy mit QR-Code-Leser, der als App in verschiedenen Ausführungen auch kostenfrei erhältlich ist)

    Samstag, 13. Juli & Sonntag, 14. Juli | Wiese vor der HFF München & dem SMÄK
    MEER PLASTIK! @ Kunstarealfest München

    Links
    Mehr Infos gibt es auf Facebook @MeerPlastik
    sowie der HFF-Website, Instagram @hffmuenchen & Facebook @HFFMuenchen

    Partner
    Kulturverstrickungen e.V.
    Mareverlag

  • Grünes Drehen

    Die HFF München hat als erste deutsche Filmhochschule Grünes Drehen fest im Curriculum verankert / Experte Philip Gassmann mit regelmäßigem Seminar zu Green Film Production an der HFF München / Gelehrte Inhalte werden bei studentischen Filmdrehs aktiv umgesetzt

    München, 21. März 2019 – An der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist „Grünes Drehen“ mittlerweile fester Bestandteil des Curriculums und wird bereits bei zahlreichen studentischen Produktionen angewandt. Damit soll das Bewusstsein dafür geschärft werden, wie Filme, Serien oder Spots möglichst ressourcenschonend und klimaneutral produziert werden können – und das betrifft alle Bereiche der Filmproduktion: Licht und Energie, Reisen und Transport, Szenenbild, Set Design und Dekobau, Catering und Büro, Green Psychology, Team-Kommunikation und Green Storytelling.

    Der Bayerische Landtag hatte im April 2018 beschlossen, dass das Wissen um eine ökologisch nachhaltige Filmproduktion zur Aus- und Weiterbildung gehört. Bereits im Herbst 2018 hat die HFF München diese Vorgabe umgesetzt und einen Workshop zu Grünem Drehen im Lehrangebot der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft (Leitung Prof. Ulrich Limmer) verankert. Das viertägige Pflichtseminar ist offen für alle HFF-Studierenden und wird geleitet von Experte Philip Gassmann, der seit Aufkommen des Themas auch eng mit den Förderinstitutionen der Länder – u.a. FFHSH, MFG Baden-Württemberg und FFF Bayern – an der Erstellung allgemein gültiger Vorschriften für das Grüne Drehen arbeitet.
    Philipp Gassmann: „Die Film-, TV- und Medienbranche hat eine äußerst negative Umweltbilanz. Um diese signifikant zu verbessern, bedarf es massiver Veränderungen im technischen Bereich, in den Arbeitsabläufen und natürlich auch im Verhalten der dort beschäftigten Menschen. Die Erfahrung hat bewiesen, dass Fachleute vor Ort notwendig sind, um diesen Wandel zu initiieren und zu begleiten. Mit dem Seminar an der HFF München können wir die Studierenden – und damit die Filmemacher*innen der nahen Zukunft – zu solchen Fachleuten machen und für eine ökologisch nachhaltige Filmherstellung sensibilisieren. Wenn schon in der Ausbildung grün gedreht und das als selbstverständlich empfunden wird, erfüllen wir für künftige Filmproduktionen auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion.“

    Fachleute zu Grünem Drehen werden künftig nicht mehr von Filmsets wegzudenken sein, denn: Erst im Januar 2019 hatte der FFF Bayern angekündigt, Grünes Drehen als förderfähig anzuerkennen. Außerdem haben große nationale und internationale Produktionsfirmen die Einhaltung bestimmter Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards bereits verpflichtend gemacht. Bedeutende Fernsehsender wie SKY fordern mittlerweile vertraglich die Einhaltung der Vorschriften zum Grünen Drehen ein. So wurden beispielsweise die aktuellen Serienhits 8 TAGE (Produzenten HFF-Alumni Rafael Parente, Simon Amberger, Korbinian Dufter - NEUESUPER) und DER PASS (Produzenten HFF-Alumni Max Wiedemann, Quirin Berg / Wiedemann & Berg Film & TV,) entsprechend grün gedreht.

    Die Studierenden der HFF München setzen das Wissen aus Gassmanns Seminar auch direkt bei ihren studentischen Kurzfilm- oder Werbespot-Drehs um, denn Grünes Drehen ist keine Frage des Budgets.

    Aktuelle Filmbeispiele aus der HFF München, die grün produziert wurden, schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

  • Nominierungen Lolas 2019

    13 Filmprojekte von HFF-Alumni*ae für insgesamt 20 Lolas in 13 Kategorien nominiert / 69. Verleihung der Deutschen Filmpreise am 3. Mai 2019 in Berlin

    20. März 2019 – 12 Filme, die von Alumni*ae der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) verantwortet wurden, sind für die diesjährigen Deutschen Filmpreise (Lolas) nominiert. Die Nominierungen gaben heute aus dem Präsidium und Vorstand der Deutschen Filmakademie Ulrich Matthes, HFF-Alumnus Benjamin Herrmann und Kulturstaatsministerin Monika Grütters bekannt. Die 69. Verleihung der Deutschen Filmpreise findet am 3. Mai in Berlin statt.  Die nominierten Filme von HFF-Alumni*ae im Überblick:

    DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT
    Regie: Caroline Link
    Produktion: Sebastian Werninger, Nico Hofmann, Hermann Florin
    Nominiert in den Kategorien:
    Bestes Drehbuch
    Beste Regie
    Beste weibliche Nebenrolle
    Beste Kamera/ Bildgestaltung
    Bester Spielfilm

    JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER
    Regie: Dennis Gansel
    Produktion: Christian Becker
    Nominiert in den Kategorien:
    Bester Kinderfilm
    Bestes Szenenbild

    TRAUTMANN
    Regie & Drehbuch: Marcus H. Rosenmüller
    Nominiert in den Kategorien:
    Bestes Kostümbild
    Beste Filmmusik

    HI, AI
    Drehbuch & Regie: Isa Willinger
    Nominiert in der Kategorie:
    Bester Dokumentarfilm

    ELTERNSCHULE
    Drehbuch & Regie: Ralf Bücheler, Jörg Adolph
    Nominiert in der Kategorie:
    Bester Dokumentarfilm

    OF FATHERS AND SONS
    Produktion: Ansgar Frerich, Eva Kemme, Tobias N. Siebert, Hans Robert Eisenhauer
    Nominiert in den Kategorien:
    Bester Dokumentarfilm
    Bester Schnitt

    ALLES IST GUT
    Drehbuch & Regie: Eva Trobisch
    Produktion: Trini Götze, David Armati Lechner
    Nominiert in der Kategorie:
    Beste weibliche Hauptrolle

    WACKERSDORF
    Regie: Oliver Haffner
    Nominiert in der Kategorie:
    Beste Filmmusik

    GLÜCK IST WAS FÜR WEICHEIER
    Regie: Anca Miruna Lăzărescu
    Drehbuch: Silvia Wolkan
    Produktion: Tobias Walker, Philipp Worm
    Nominiert in der Kategorie:
    Beste männliche Nebenrolle

    WERK OHNE AUTOR
    Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
    Produktion: Quirin Berg, Florian Henckel von Donnersmarck, Max Wiedemann
    Nominiert in der Kategorie:
    Beste männliche Nebenrolle

    DAS ENDE DER WAHRHEIT
    Drehbuch und Regie: Philipp Leinemann
    Produktion: Philipp Worm, Tobias Walker
    Kamera: Christian Stangassinger
    Nominiert in der Kategorie: 
    Beste männliche Nebenrolle

    VOM LOKFÜHRER DER DIE LIEBE SUCHTE
    Drehbuch, Regie, Produktion: Veit Helmer
    Nominiert in der Kategorie:
    Beste Kamera/ Bildgestaltung

    NUR EINE FRAU
    Regie: Sherry Hormann
    Nominiert in der Kategorie:
    Beste Kamera/ Bildgestaltung

  • HFF München ernennt Julia von Heinz und Martin Moszkowicz zu Honorarprofessor*in

    Die Honorarprofessuren für Julia von Heinz und Martin Moszkowicz würdigen deren aktives Engagement im Rahmen der Lehre sowie als wichtige Partner für die HFF München / Regisseurin, Autorin & Produzentin Julia von Heinz lehrte von 2017-2018 als Professorin in der Abteilung Kino- und Fernsehfilm und ist der HFF München und ihren Studierenden seitdem weiter eng verbunden / Constantin-Chef Martin Moszkowicz unterrichtet ebenfalls an der HFF München und ist mit der Constantin Film ein starker Branchenpartner für die Hochschule, ihre Studierenden und Alumni*ae

    München, 6. März 2019 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München hat Julia von Heinz und Martin Moszkowicz zur Honorarprofessorin bzw. zum Honorarprofessor ernannt. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Es ist für die HFF München eine Freude und Ehre, den Kreis unserer äußerst verdienstvollen Honorarprofessoren*innen um die beiden aktuellen Ernennungen zu erweitern. Julia von Heinz ist Autorin, Regisseurin und Produzentin. Bis vor Kurzem hatte sie bereits eine Gastprofessur an der HFF München, Abteilung Kino- und Fernsehfilm (Leitung: Prof. Andreas Gruber), inne und hat sich mit großem Engagement für die Projekte der Studierenden eingesetzt. Mit ihrem breit gefächerten Wissens- und Erfahrungsspektrum hat sie die Lehre abteilungsübergreifend bereichert und ich freue mich, ihre inspirierende Expertise mit ihrer Ernennung zur Honorarprofessorin auch weiterhin an der HFF München zu wissen.
    Martin Moszkowicz setzt sich vielfältig für die HFF München ein. Als Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG und damit Spitzenmanager in der deutschen Filmlandschaft gibt er sein Wissen als Gast-Lehrender der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft (Leitung: Prof. Ulrich Limmer) an die Studierenden weiter und tritt damit schon ganz zu Beginn ihrer Karrieren mit ihnen in einen fachlichen Austausch. Darüber hinaus unterstützt die Constantin Film AG auch zahlreiche Veranstaltungen der HFF München und ist ein wichtiger Arbeitgeber für ihre Alumni*ae.

    Julia von Heinz, 1976 in Berlin geboren, realisierte schon während des Studiums die preisgekrönten Kurzfilme DIENSTAGS (2001), DORIS (2002) und LUCIE & VERA (2003), die sie als Autorin, Regisseurin und Produzentin verantwortete. Aus der Geschichte um LUCIE & VERA entwickelte Julia von Heinz ihr Langfilmdebüt WAS AM ENDE ZÄHLT (2008).  Der Film lief in der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale 2007 und wurde unter anderem als Bester Kinder- und Jugendfilm mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet. Für ihr nächstes Projekt, den Dokumentarfilm STANDESGEMÄSS (2008) über adlige Singlefrauen, erhielt sie 2009 den Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises.
    2012 inszenierte die Mutter von drei Kindern den erfolgreichen und mit drei Goldenen Spatzen ausgezeichneten Kinderfilm HANNI UND NANNI 2 nach dem gleichnamigen Weltbestseller von Enid Blyton.
    Zusammen mit ihren Regiekollegen Tom Tykwer, Chris Kraus, Robert Thalheim und Axel Ranisch drehte sie den Dokumentarfilm ROSAKINDER (2012) über ihren gemeinsamen Mentor Rosa von Praunheim, bei dem Julia von Heinz von 2005 bis 2006 künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam war. 2014 verantwortete sie als Regisseurin und Autorin die internationale Koproduktion HANNAS REISE, die in Deutschland und Israel erfolgreich in den Arthousekinos lief.  
    Ihr vierter Kinofilm ICH BIN DANN MAL WEG (2015) nach dem Bestseller von Hape Kerkeling begeisterte 2 Mio. Zuschauer*innen in den deutschen Kinos. Der anschließende TV-Erfolg KATHARINA LUTHER (2016) verzeichnete über 7 Mio. Zuschauer*innen bei der ARD; außerdem gab es dafür u.a. den Sonderpreis Regie beim Fernsehfestival in Baden-Baden und eine Grimmepreis-Nominierung.
    Julia von Heinz‘ Tatort FÜR IMMER UND DICH für den SWR lief bereits auf den Internationalen Hofer Filmtagen und wird am kommenden Sonntag, 10. März im Das Erste ausgestrahlt.
    Aktuell arbeitet von Heinz an dem Kinofilm UND MORGEN DIE GANZE WELT.
    www.kings-and-queens-filmproduktion.de

    Martin Moszkowicz ist Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG und verantwortet neben der Unternehmensführung und -strategie unter anderem die Bereiche Produktion Film, Weltvertrieb, Filmeinkauf, Marketing & Presse sowie Unternehmenskommunikation und Recht.

    Als Produzent, Executive Producer, Co-Produzent hat Martin Moszkowicz zahlreiche national und international erfolgreiche Spielfilme verantwortet und war an über 300 Produktionen beteiligt.

    Geboren 1958, studierte Martin Moszkowicz an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Karriere begann er als Produktions- und Herstellungsleiter, Line Producer und Produzent. 1985 wurde er Geschäftsführer bei der M+P Film GmbH in München. Seit 1990 gehört Martin Moszkowicz dem Management der Constantin Film an - zunächst als Produzent und Geschäftsführer, ab 1999 auch als Mitglied des Vorstandes für den Bereich Film und Fernsehen. 2015 übernahm Martin Moszkowicz den Vorstandsvorsitz. Unter seiner Ägide entstanden wegweisende Produktionen wie DER BEWEGTE MANN (1994) mit Regisseur Sönke Wortmann, Caroline Links Oscar®-prämiertes Drama NIRGENDWO IN AFRIKA (2001), RESIDENT EVIL (2002) mit Regisseur Paul W.S. Anderson, DER UNTERGANG (2004) mit Regisseur Oliver Hirschbiegel, DAS PARFUM – DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS (2006) mit Regisseur Tom Tykwer, DER BAADER MEINHOF KOMPLEX (2008), der für den Oscar®, den Golden Globe® Award sowie den BAFTA® Award nominiert wurde, IM WINTER EIN JAHR (2008),  DIE PÄPSTIN (2009), WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER (2009), DIE DREI MUSKETIERE (2011), DER GOTT DES GEMETZELS (2011), TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER (2012), 3096 TAGE (2013), FACK JU GÖHTE (2013), LOVE, ROSIE – FÜR IMMER VIELLEICHT (2014), FRAU MÜLLER MUSS WEG (2015), OSTWIND 2 (2015), FACK JU GÖHTE 2 (2015) und ER IST WIEDER DA (2015).

    www.constantin-film.de

    Zu seinen jüngsten Projekten zählen SHADOWHUNTERS (2016), DIESES BESCHEUERTE HERZ (2017), RESIDENT EVIL: THE FINAL CHAPTER (2017), FACK JU GÖTHE 3 (2017), DER VORNAME (2018), POLAR (2019) und MONSTER HUNTER (in production).

  • RTL, UFA FICTION und HFF München vergeben zum fünften Mal Serien-Preis EPISODE 1

    EPISODE 1, Preis für serielles Erzählen, zum fünften Mal an der HFF München vergeben / Jury zeichnet in diesem Jahr drei Stoffe mit einem Preisgeld von jeweils 3.000 € aus / Lobende Erwähnung für ein weiteres Projekt von HFF-Student

    München, 28. Februar 2019 –  Zum fünften Mal haben RTL und UFA FICTION zusammen mit der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München den Preis EPISODE 1 für innovative Serien-Ideen vergeben. In diesem Jahr wurden von den 11 eingereichten Konzepten drei Stoffe von Studierenden der HFF München mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 3.000 € ausgezeichnet. Ein Konzept wurde von der Jury lobend erwähnt. Über die Vergabe von EPISODE 1 hat in diesem Jahr eine 5-köpfige Jury entschieden: Philipp Steffens (RTL), Susanne Königsmann (RTL), Robert Pfeffer (RTL), Daniel van den Berg (UFA Fiction) und Tac Romey (HFF München). Die Fortsetzung der Kooperation für 2020 ist bereits bestätigt.

    Daniel van den Berg: „Wir freuen uns, einer HFF-Studentin und zwei HFF-Teams zur EPISODE 1 gratulieren zu können. Die Einreichungen der Gewinner*innen haben inhaltlich und qualitativ überzeugt und die Studierenden haben mit ihren Stoffvorschlägen gezeigt, dass sie sich mit den Anforderungen, die sich aus einer spezifischen Senderstrategie ergeben, erfolgreich auseinandergesetzt haben.“

    Philipp Steffens: „Wir gratulieren allen Gewinnern*innen zur EPISODE 1 und freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit an den Stoffen. Außerdem freuen wir uns, dass wir die Preisträger*innen nun für zwei Jahre auf unseren Veranstaltungen „New Talents meet RTL“ begrüßen dürfen: Hier bietet sich die Gelegenheit die gesamte RTL Fiction Redaktion näher kennenzulernen und kontinuierlich im Austausch zu bleiben.“

    Prof. Tac Romey: „Die Wettbewerbsteilnahme bei EPISODE 1 ist für unsere Studierenden vergleichbar mit einer Auftragsarbeit – sie schreiben gezielt für eine Senderplanung. Und selbst, wenn sie nicht zu den Gewinnern gehören, erhalten Sie Feedback zu ihren Arbeiten und verstehen den aktuellen Markt und wie man sich in ihm als Autor/in präsentiert.“

    Die ausgezeichneten Konzepte:

    STRONG MAMAS von Ganna Madiar (Drehbuch-Diplomandin) und Viola Schmidt (Drehbuch-Studentin)

    NEULAND von Timo Baer (Drehbuch-Diplomand), Andreas Pfohl, Jonas Lembeck (beide Produktions-Studenten) und Fariba Buchheim (Dokumentarfilm-Studentin)

    CLARENCE von Lavina Stauber (Drehbuch-Studentin)

    Lobende Erwähnung für:

    DIE AUTOHÄNDLER von Yannik Carstensen (Drehbuch-Student)

  • Grimme-Preis für 4 Produktionen von HFF-Alumni & -Lehrenden

    Vier Preise in den Kategorien Serie, Information & Kultur und Grimme Preis Spezial

    Februar 2019 – Mit dem diesjährigen Grimme-Preis werden insgesamt vier Produktionen ausgezeichnet, die von HFF-Alumni bzw. -Lehrenden (mit)-verantwortet wurden. Die Preisverleihung des 55. Grimme-Preis 2019 findet am 5. April 2019 in Marl statt.

    Die 4 Grimme-Preis-prämierten Produktionen im Überblick

    Wettbewerb Serien
    HACKERVILLE (UFA Fiction, mobra films für HBO Europe/TNT Serie)
    Regie: u.a. HFF-Alumna Anca Miruna Lazarescu

    Wettbewerb Information & Kultur
    BETRUG – Aufstieg und Fall eines Hochstaplers (Eikon Media Stuttgart, SPAETH Film für SWR)
    Buch, Regie: HFF-Lehrender David Spaeth
    Produktion: Eikon Media, SPAETH Film

    Grimme Preis Spezial für Erol Yesilkaya (Buch) und Sebastian Marka (Regie) im
    Tatort: Meta (Wiedemann & Berg Television für RBB)
    Produktion: Wiedemann & Berg TV (HFF Alumni Max Wiedemann und Quirin Berg)

    Grimme-Preis Spezial an das Team von DOCUPY für den Dreiteiler der Sendereihe
    Die Story: "Ungleichland - Reichtum, Chancen, Macht" und das dazugehörige zukunftsweisende Online-Konzept. (btf für WDR)
    im Team & Autor: u.a. HFF-Alumnus Michael Schmitt

    Der Grimme-Preis wird seit 1964 jährlich in Marl verliehen – die Verleihung in diesem Jahr ist am 5. April 2019. Er wurde 1961 auf Initiative Bert Donnepps vom Deutschen Volkshochschul-Verband gestiftet und zeichnet Fernsehsendungen und -leistungen aus, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind. Leitziel der im Grimme-Preis institutionalisierten Fernsehkritik ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Fernsehen, das als zentrales und bedeutsames Medium mit vielfachen gesellschaftlichen Bezügen und Wirkungen verstanden wird. In diese kritische Auseinandersetzung sind alle Themen und Formen des Fernsehens einbezogen.

     

  • Zweite Amtszeit Präsidentin

    Kunstminister Bernd Sibler gratuliert zu zweiter Amtszeit: „Prof. Reitz hat einen Blick für die Trends der Gegenwart und die Entwicklungen der Zukunft“ 

    MÜNCHEN. Prof. Bettina Reitz bleibt nach dem regulären Ende ihrer ersten Amtszeit Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Der Hochschulrat hatte sie in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Kunstminister Bernd Sibler freute sich über dieses Ergebnis: „Prof. Bettina Reitz ist in der Welt des Fernsehens und Films zuhause und kennt diese aus vielerlei Perspektiven. Als Präsidentin der HFF hat sie deren Profil deutlich geprägt und weiterentwickelt. Ich gratuliere Prof. Reitz herzlich zur Wiederwahl und wünsche ihr weiterhin viel Kreativität und Freude bei der Fortführung ihrer wichtigen Aufgabe!“ Der Minister zeigte sich zuversichtlich, dass sich Reitz in den kommenden sechs Jahren weiterhin mit großem Engagement Herausforderungen wie der Digitalisierung, VFX (Visueller Effekte) sowie Animation und weiteren Branchenentwicklungen stellen und die HFF erfolgreich in die Zukunft führen werde. Seit ihrem Amtsantritt im Oktober 2015 hatte sie die Vernetzung der HFF mit externen Partnern wie anderen Kunsthochschulen, Hochschulen oder Museen deutlich ausgebaut. Besonderes Augenmerk legte sie auf die Einbindung des Themas Gleichberechtigung in Forschung und Lehre. Hierzu unterzeichnete sie eine Erklärung zusammen mit anderen Filmhochschulen und unterstützte u.a. die Gleichstellungsinitiative „Pro Quote“. Filmgespräche mit nationalen und internationalen Gästen wie Florian Henckel von Donnersmarck, Caroline Link, Roland Emmerich oder Emma Thompson etablierte sie als feste Veranstaltungen an der Hochschule. „Prof. Reitz hat einen Blick für die Trends der Gegenwart und ein Gespür für die Entwicklungen der Zukunft. Ihren Studentinnen und Studenten eröffnet sie ein höchstattraktives, anspruchsvolles und breitgefächertes Angebot. Der Workshop zu internationalen Serien, der im Rahmen der Summer School 2018 erstmals stattfand, ist dafür ein sprechendes Beispiel.“
    HFF-Präsidentin Bettina Reitz: „Ich freue mich über die große Bestätigung meiner bisherigen Arbeit und gehe damit gestärkt in die zweite Amtszeit. Die HFF München hielt schon zu Beginn meiner ersten Amtszeit vielfältigste Herausforderungen bereit, die ich gerne angenommen habe. Das Ziel, die HFF München stark für die Zukunft einer im Wandel befindlichen Branche aufzustellen, werde ich weiterverfolgen.“ In enger Zusammenarbeit mit der Film-, TV- und Streamingbranche möchte sie optimale Markteintritts-Chancen für ihre HFF-Talente schaffen. „Täglich von so kreativen, hoch motivierten Studierenden umgeben zu sein, ist inspirierend, bereichernd und ein großes Geschenk“, so Reitz. Als Kinoliebhaberin freue sie sich, dass aktuell Filme ihrer Absolventinnen und Absolventen immer noch für großartige Kinobesucherzahlen und Preise sorgen. Gleichzeitig passierten viele spannende Neuentwicklungen im Bereich Digitalisierung: „Dazu plane ich ein gemeinsames Digital Art Center mit der benachbarten Hochschule für Musik und Theater sowie weiteren Partnerinnen und Partnern. Besonders freue ich mich, dass ich schon während meiner ersten Amtszeit viele Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und in ihrer Arbeit erleben durfte, die meine Vision für die Zukunft der HFF München nicht nur teilen, sondern sie selbst mit vielen innovativen Ideen für die Lehre mitgestalten“, betonte Prof. Reitz.

    Bettina Reitz studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Psychologie und sammelte erste Erfahrungen beim Hessischen Rundfunk, zunächst als freie Mitarbeiterin, dann als Redakteurin. Ihr beruflicher Weg führte sie u.a. in die stellvertretende Redaktionsleitung beim ZDF und die Leitung des Programmbereichs Spiel-Film-Serie beim Bayerischen Rundfunk. Sie war gemeinsam mit HFF-Alumnus Nico Hofmann Mitbegründerin der Produktionsfirma teamworx. Bevor Reitz zum 1. Oktober 2015 das Amt der ersten hauptamtlichen Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film München antrat, war sie u.a. Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks und Gastdozentin bzw. Honorarprofessorin an der HFF. Ihre neue Amtsperiode beginnt mit dem Wintersemester 2019/2020.
    Prof. Reitz ist Mitglied der Deutschen und Europäischen Filmakademie sowie Kuratoriumsmitglied der Technischen Universität München und Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2009 wurde sie mit dem Hans Abich Preis für besondere Verdienste im Bereich Fernsehfilm ausgezeichnet. Prof. Reitz ko-produzierte Filme wie „Das Leben der Anderen“ (2007). „Amour“ (2013) und Citizenfour (2015), die einen Oscar erhielten.

  • DAAD-Preis 2019

    Im Rahmen der Diplomfeier an der HFF München wurde der DAAD Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an die HFF-Absolventin Ganna Madiar vergeben 

    20. Februar 2019 – Im Rahmen der feierlichen Diplomverleihung der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurde erneut der DAAD-Preis vergeben. Er ging in diesem Jahr an die Drehbuch-Absolventin Ganna Madiar.

    Ganna Madiar ist in Kiew aufgewachsen, ihr Vater stammt aus Ungarn, und zwischen diesen beiden Kulturen entwickelte sie zudem schon früh den Wunsch, nach Deutschland zu gehen, weil sie sich „schon immer an der europäischen Filmkunst und der westlichen Erzählweise orientert“ habe, wie sie selbst sagt. 2013 begann sie während ihres ersten Studiums in Kiew Deutsch zu lernen; heute schreibt sie in dieser Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist, Geschichten und Drehbücher – und das mit einem ganz eigenen Wortwitz und Sprachgefühl, wovon das Auswahlgremium für die Vergabe des diesjährigen DAAD-Preises besonders beeindruckt war.

    Der DAAD-Preis würdigt das persönliche Engagement einer ausländischen Studentin oder eines ausländischen Studierenden, das jenseits der üblicherweise erbrachten Studienleistungen liegt. Er wird den deutschen Hochschulen vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) zur Verfügung gestellt.

     

  • Filme & Serie von HFF-Studierenden/-Absolventen*innen auf der Berlinale

    Abschlussfilm KINDER von HFF-Studentin Nina Wesemann läuft in der Sektion Generation / Serie 8 TAGE von den HFF-Absolventen Michael Krummenacher (Regie), Simon Amberger, Korbinian Dufter & Rafael Parente (Produktion mit NEUESUPER) feiert Premiere bei Berlinale Series / PRETTY GIRLS DON’T LIE von HFF-Studentin Jovana Reisinger als Abschlussfilm der Woche der Kritik / HFF-Studentin Amparo Mejias Editorin des Eröffnungsfilms der Sektion Perspektive Deutsches Kino

    Februar 2019 – Auf den diesjährigen 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin (7.-17.02.2019) sind Filme und Serien von HFF-Studenten*innen sowie Absolventen*innen in unterschiedlichen Sektionen vertreten und feiern auf dem Festival z.T. auch ihre Weltpremieren:

    KINDER | Dokumentarfilm von Nina Wesemann | Dokumentarfilmstudentin | Abschlussfilm
    Nina Wesemanns Abschlussfilm in dokumentarischer Form feiert in der Berlinale-Sektion Generation Kplus Weltpremiere. Ihr Film begleitet Marie, Arthur, Emine und Christian, die 10 Jahre alt sind und in Berlin leben. In ihrer Kindheit verankert und schon nah dran an der Welt der Erwachsenen. Mit den Kindern durch die Stadt und ihre Tage streifend erleben wir Freiheit und die ersten durch das Erwachsenwerden spürbaren Einschränkungen und Widerstände. Der Film taucht ein in die letzten Tage der Kindheit, in ein „Paradise Lost“, das niemand retten und niemand verlieren kann.
    Der Film wurde produziert von Nicole Leykauf, Mitglied des Hochschulrats der HFF München.
    Mit einem umfassenden Programm zeitgenössischer Filme, die sich mit den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen, genießt Berlinale Generation eine einzigartige Stellung als Impulsgeber für ein Kino für junge Menschen jenseits der Konventionen. Im Fokus der Auswahl stehen Filme, die in ihren Erzählungen und ihrer Filmsprache Kinder und Jugendliche ernst nehmen.

    8 TAGE | Serie von Michael Krummenacher (Regie), Simon Amberger, Korbinian Dufter & Rafael Parente (Produktion mit NEUESUPER) | Absolventen
    Noch 8 TAGE bis zur Katastrophe: Der riesige Asteroid "Horus" rast auf die Erde zu, Deutschland liegt in der Todeszone. Physik-Lehrer Uli Steiner (Mark Waschke) und seine Frau, die Ärztin Susanne Steiner (Christiane Paul), wollen mit ihren Kindern Leonie und Jonas auf dem Landweg nach Russland fliehen. Gleichzeitig versucht Susannes Bruder Herrmann (Fabian Hinrichs) mit Hilfe seiner Regierungskontakte, die Familie samt Vater Egon (Henry Hübchen) und Herrmanns hochschwangerer Freundin Marion (Nora Waldstätten) in die USA zu evakuieren. Klaus Frankenberg (Devid Striesow), der autoritäre Vater von Leonies Freundin Nora, ist auf den Weltuntergang vorbereitet: Er hat sich einen Bunker gebaut. Doch Nora will sich nicht einsperren lassen, lieber feiert sie die letzten Tage ihres Lebens mit Freunden auf einer rauschhaft-exzessiven Endzeit-Party.
    8 TAGE feiert im Rahmen der Berlinale Series Premiere. Die Serie ist eine Produktion von NEUESUPER für SKY.

     

    PRETTY GIRLS DON’T LIE von Jovana Reisinger | Drehbuchstudentin | Woche der Kritik
    Der experimentelle Kurzfilm PRETTY GIRLS DON’T LIE ist Teil einer Quadrologie von HFF-Drehbuchstudentin und Romanautorin Jovana Reisinger. Es geht um Männermodels, die vor Mördern flüchten, junge Frauen, die gerne Teil der High-Society wären, gescheiterte American Dreams und ultrasofte Drogendealer.
    PRETTY GIRLS DONT’T LIE wird am Abschlussabend der Woche der Kritik 2019 (6.-14.2.2019) gezeigt. Die Woche der Kritik findet jährlich während der Berlinale statt. FilmkritikerInnen und FilmemacherInnen aus unterschiedlichen Ländern diskutieren über Politik und Ästhetik, Vorlieben und Ablehnung, neue Distributions- und Rezeptionsformen.

     

    easy love von Tamer Jandali eröffnet die Sektion Perspektive Deutsches Kino | HFF-Dokumentarfilmstudentin Amparo Mejias ist Editorin des Films
    Für easy love begleitete Regisseur Tamer Jandali sieben junge Frauen und Männer in Köln vier Monate lang mit der Kamera. Die Protagonist*innen sind Laien, deren reale persönliche Situation und deren Einstellung zur Liebe die Ausgangsbasis für die Filmhandlung liefern. Der Regisseur labelt daher seinen Film treffend mit: „No Actors, No Scripts, No Fake Emotions”.
    Amparo Mejias macht selbst als Regisseurin Filme und betreut immer wieder auch als Editorin v.a. ungewöhnliche Filmprojekte von Kollegen*innen.

     

    TACKLING LIFE | Dokumentarfilm von Johannes List | Dokumentarfilmstudent | Abschlussfilm
    Der Dokumentarfilm TACKLING LIFE, Gewinnerfilm des First Steps Dokumentarfilmpreises, wird in diesem Jahr als Gast der Perspektive Deutsches Kino gezeigt.
    Screening TACKLING LIFE, in Anwesenheit des Regisseurs
    17.02.2019 (Publikumstag der Berlinale) | 20 Uhr
    CinemaxX 1 am Potsdamer Platz

  • BLAUE BLUME Award von Romance TV für den HFF-Abschlussfilm FEIERT EILEEN!

    HFF-Abschlussfilm FEIERT EILEEN! von den HFF-Absolventen*innen Judith Westermann, Anna-Katharina Maier & Bernd Effenberger in den Kategorien Bester Film und Beste schauspielerische Leistung ausgezeichnet / Preise sind mit jeweils 7.500 € und 2.500 € dotiert / HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz erstmals Schirmherrin des BLAUE BLUME Award in Nachfolge von Produzentin Regina Ziegler / BLAUE BLUME Award wird in diesem Jahr erstmals in drei Kategorien vergeben: Bester Film, Beste Regie und Beste schauspielerische Leistung

    Februar 2019 – Einen Tag vor Beginn der 69. Berlinale gab es bei der heutigen Verleihung des Kurzfilm-Awards BLAUE BLUME die ersten beiden Preise für den Kurzfilm FEIERT EILEEN! von den HFF-Absolventen*innen Judith Westermann (Regie), Anna-Katharina Maier (Produktion) & Bernd Effenberger (Kamera): Ihr Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurde in den Kategorien Bester Film und Beste schauspielerische Leistung (Hauptdarsteller Jonathan Berlin) ausgezeichnet. Beide Preise sind mit je 7.500 € bzw. 2.500 € dotiert.

    Über die Vergabe der Preise hat auch in diesem Jahr wieder eine hochkarätige Jury entschieden: Schauspielerin Rebecca Immanuel, Blickpunkt:Film-Herausgeber Ulrich Höcherl, Regisseur Markus Goller, Schauspielerin Annika Ernst, Regisseurin Vivian Naefe, SKY-Filmchef Marcus Ammon, Director ZDFE.drama Sebastian Krekele, BR-Programmbereichsleiterin Spielfilm und Serie Bettina Ricklefs, Regisseur Marc Rothemund und Schauspieler Steffen Groth. Außerdem gab es ein begleitendes Publikums-Voting.
    Erstmals in diesem Jahr ist HFF-Präsidentin Professorin Bettina Reitz als Nachfolgerin von Regina Ziegler Schirmherrin des BLAUE BLUME Award, der jährlich die besten romantischen Kurzfilme jenseits der gängigen Kerzenschein-Klischees auszeichnet.
    Die BLAUE BLUME 2019 wurde in einer feierlichen Zeremonie, moderiert von Alexander Mazza, im Kaffeehaus GROSZ in Berlin verliehen. Als Musikact trat Daniel Donskoy („St. Maik“) auf.

    FEIERT EILEEN!
    Eileen ist gefangen im falschen Körper und für alle noch Leon. Ab morgen soll damit endlich Schluss sein. Aber vorher will ihre beste Freundin Ella unbedingt noch Abschied nehmen von Leon – mit einer liebevoll organisierten Abschiedsparty, zu der aber leider niemand kommt. Außer sich vor Wut will Ella jeden einzelnen der geladenen Gäste konfrontieren. Eileen bleibt keine Wahl – sie muss mit. Eine absurd-komische Odyssee durch München beginnt.
    Der Film wird heute Abend um 21.45 Uhr bei Romance TV als TV-Weltpremiere ausgestrahlt. Die Wiederholung folgt am Valentinstag (14.2.) ab 23.45 Uhr.

    Über die BLAUE BLUME
    Seit 2011 schreibt der Pay-TV-Sender Romance TV in Anlehnung an die großen Romantiker den Kurzfilmpreis BLAUE BLUME aus, um jungen, talentierten Filmemachern einen Anreiz zu schaffen, sich mit dem Thema Romantik zu beschäftigen. Bisherige Preisträger*innen waren die Hochschul-Absolventen*innen Enno Reese (2012), Julia Walter (2013), Eva Trobisch (2014), Anja Badeck (2015), Martin Fischnaller (2016), Benjamin Wolff (2017) und Lisa Reich (2018), die den hochdotierten Preis anlässlich der Berlinale von Schirmherrin Prof. Regina Ziegler überreicht bekamen.

  • Bayerischer Filmpreis 2019

    HFF-Alumnus Roland Emmerich erhält Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten / Vier weitere Bayerische Filmpreise für Absolventen*innen der HFF München / Ausgezeichnet in den Kategorien Regie, Produktion, Sonderpreis & Publikumspreis / Bayerische Staatsregierung vergibt Bayerische Filmpreise seit 1979 für herausragende Leistungen im deutschen Filmschaffen

    München 25. Januar 2019 - Bei der 40. Verleihung des Bayerischen Filmpreises im Prinzregententheater München gingen vier der begehrten Auszeichnungen an Absolventen*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Zahlreiche weitere Alumni hatten bei prämierten Projekten mitgearbeitet.
    Die Preise wurden im Rahmen einer feierlichen Fernsehgala vor zahlreichen Filmschaffenden aus Bayern und Deutschland von Bayerns Medienministerin Ilse Aigner verliehen.

    Produzentenpreis für Max Wiedemann, Quirin Berg mit Jan Mojto (ehem. HFF-Hochschulrat) für WERK OHNE AUTOR
    Der mit 200.000 € dotierte Produzentenpreis wird für denjenigen herovorragenden Film vergeben, der den besten Gesamteindruck hinterlässt. Das Preisgeld muss für die Herstellung eines neuen programmfüllenden Films verwendet werden.
    WERK OHNE AUTOR ist aktuell auch zwei Mal für den Oscar® nominiert, in den Kategorien Bester Fremdsprachinger Film und Beste Kamera.
    Max Wiedemann und Quirin Berg arbeiten mit ihrem ehemaligen Kommilitonen Florian Henckel von Donnersmarck bereits seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der HFF München zusammen. Sie produzierten seinen HFF-Abschlussfilm DAS LEBEN DER ANDEREN, der u.a. 2007 mit einem Oscar® als Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet wurde. Seitdem verantworten die Firmen Wiedemann & Berg Film sowie Wiedemann & Berg Television zahlreiche namhafte Film- und TV-Formate, darunter die Reihe TATORT sowie die Erfolgsserien 4BLOCKS, DARK und DER PASS.

    Regiepreis: Caroline Link für DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT
    Der Film nach Hape Kerkelings Autobiografie über seine Kindheit ist zur Weihnachtszeit 2018 in den Kinos gestartet und bereits jetzt ein Publikumserfolg und kann über 2 Mio. Besucher*innen verzeichnen. Caroline Link wurde für ihre Filme bereits mit zahlreichen Preisen geehrt und war 1997 für JENSEITS DER STILLE für einen Oscar® nominiert, bevor sie ihn 2003 für NIRGENDWO IN AFRIKA gewann.

    Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten: Roland Emmerich
    Roland Emmerichs Filme waren schon während seines Studiums sichtlich von den großen Hollywood-Filmen à la Spielberg inspiriert. Sein 1984 gedrehter Abschlussfilm DAS ARCHE NOAH PRINZIP startete direkt auf der Berlinale. Inzwischen arbeitet er immer wieder mit jungen Absolventen der Filmhochschule zusammen, darunter Regisseur Tim Fehlbaum (HELL) und Kameramann Markus Förderer (INDEPENDENCE DAY: RESURGENCE). Schon zwei Mal war er im neuen Gebäude der HFF München im Kunstareal zu Besuch, zeigte den Studierenden seinen Film ANONYMOUS und sprach mit ihnen über seine Zeit an und nach der HFF München.
    Die Begründung zur Verleihung des Ehrenpreises lautet wiefolgt (Quelle bayern.de):
    Roland Emmerich ist ein Deutscher, der den amerikanischen Traum wahr gemacht hat und Menschen auf der ganzen Welt für das Kino begeistert. Geboren in Stuttgart-Obertürkheim hat er es über die Filmhochschule München und erfolgreiche Produktionen in Deutschland nach Hollywood geschafft, wo er für seine epischen, wegweisende visuelle Standards setzenden Katastrophenfilme als „Master of Desaster“ verehrt wird. Als Autor, Produzent und Regisseur ist er verantwortlich für einige der größten Blockbuster der Kino-Geschichte: „Stargate“ (1994), „The Day After Tomorrow“ (2004), „2012“ (2009) und natürlich „Independence Day“ (1996; Teil II: 2016). Von Anfang an war es Roland Emmerichs Antrieb, mit seinen Filmen so viele Zuschauer zu erreichen wie möglich. Und von Anfang an faszinierte ihn das Visionäre, das Überlebensgroße, das Außer- und Überirdische. Seine Helden, verkörpert von Superstars wie Kurt Russell, Will Smith oder Mel Gibson, haben mythologische Dimensionen – sie retten die Welt oder trotzen ihrem Untergang, indem sie für ihre moralische Integrität kämpfen. Und sie gehen bis zum Äußersten, wenn ihre Familie bedroht ist. Der Einsatz für diese Werte, Loyalität und Teamwork zeichnet nicht nur Roland Emmerichs Protagonisten aus, er bestimmt auch sein Leben. Er gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von den Schauspielern bis zu den kreativen Schöpfern der Spezialeffekte, gerne und großzügig Gelegenheit, Außerordentliches zu leisten. Er inspiriert und unterstützt seine Regie-Kolleginnen und Kollegen und den Kinonachwuchs mit Rat und Tat. Er setzt sich ein für die Gleichberechtigung von Homosexuellen, die er in seinem Film „Stonewall“ (2015) auch filmisch beeindruckend reflektiert hat, und engagiert sich aus tiefer Überzeugung für die Menschenrechte. So liebt und lebt Roland Emmerich ganz großes Kino!

    Sonderpreis für WACKERSDORF von Oliver Haffner
    Oliver Haffners Polit-Drama über die Hintergründe, die zum legendären Protest gegen den Bau der WAA in der Oberpfalz führten, wurde bereits beim Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino sowie dem Publikumspreis geehrt. Außerdem lief der Film erfolgreich im Kino.

    Publikumspreis für SAUERKRAUTKOMA (produziert von Kerstin Schmidbauer)
    Die HFF-Absolventin Kerstin Schmidbauer ist seit Gründung 2006 Produzentin und Geschäftsführerin der Constantin Television GmbH, einer 100%igen Tochterfirma der Constantin Film. „Dampfnudelblues“ war ihr Debüt als Kinoproduzentin. Die ursprünglich als Fernsehauftragsproduktion für BR / ARD Degeto realisierte, bayerische Provinzkrimikomödie rund um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer fand nach der Premiere auf dem Filmfest München ihren Weg in die bayerischen Kinos und wurde mit über 500.000 Zuschauern der Sommerkomödienhit 2013 in Bayern. Im vergangenen Jahr erhielt Kerstin Schmidbauer den Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises für GRIEßNOCKERLAFFÄRE.

    Weitere Projekte mit Beteiligung von HFF-Absolventen*innen & Lehrenden
    Mitfreuen konnte sich HFF-Alumnus und Professor Marcus H. Rosenmüller mit Robert Marciniak, der für den Film TRAUTMANN ebenfalls für beste Produktion geehrt wurde. Der Film kommt im Frühjahr dieses Jahres in die Kinos. Der VFX-Preis (Preis für Visuelle Effekte) wurde vergeben für den Familienfilm JIM KNOPF & LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER. Regie hatte HFF-Absolvent Dennis Gansel geführt, die Produktion hatte sein ehemaliger Kommilitone Christian Becker übernommen. Im Team für die Visuellen Effekte des Films war auch ein Team der Firma TRIXTER von Geschäftsführer Michael Coldewey, HFF-Professor für VFX.

    Der Bayerische Filmpreis
    Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis „Pierrot“ für hervorragende Leistungen im deut­schen Filmschaffen, um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzenten­preis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Aus­zeich­nungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
    Die Preisträger erhalten bei erstmaliger Auszeichnung als Preissymbol den ,Pierrot‘, bei weiteren Prämierungen eine andere Figur aus der ,Italienischen Komödie‘ nach Entwürfen von Franz-Anton Bustelli der Porzellanmanufaktur Nymphenburg sowie einen Geldbetrag. Mit einer Preissumme von insgesamt 296.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den bedeutendsten Medienpreisen in Deutschland.

    Über die Vergabe der Preise hatten folgende Jury-Mitglieder entschieden: Dagmar Biller (TANGRAM Film), Daniel Curio (Referatsleiter Film und audiovisuelle Medien, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie), Dorothee Erpenstein (FilmFernsehFonds Bayern), Susanne Hermanski (Süddeutsche Zeitung), Rudolf Huber (Kinoinhaber), Maggie Peren (Autorin & Regisseurin, Trägerin u.a. des Bayerischen Filmpreises), Prof. Bettina Reitz (HFF-Präsidentin), Bettina Ricklefs (Bayerischer Rundfunk), Gernot Roll (Kameramann, Träger u.a. des Bayerischen Filmpreises), Jule Ronstedt (Regisseurin & Schauspielerin) und Tomasz Emil Rudzik (Regisseur).

  • HFF Schauspielpreis 2019

    HFF-Screenings am 23.+24. Januar präsentierten als Jahres-Werkschau aktuelle filmische Arbeiten der Studierenden für Branchen- und Medienvertreter*innen / Erstmals Verleihung eines Preises für beste*n Nachwuchsschauspieler*in durch Juliane Köhler

    München, 24. Januar 2019 – Im Rahmen der jährlich stattfindenden Screenings der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurde heute erstmals der von Prof. Andreas Gruber initiierte HFF Nachwuchsschauspielpreis für die beste Leistung einer Nachwuchsschauspielerin und eines Nachwuchsschauspielers in den präsentierten Filmen verliehen.
    Der Preis für die Beste Nachwuchsschauspielerin ging an Süheyla Ünlü für ihre  Rolle der „Hayat“ im HFF-Film HAYAT – LEBEN von Suli Kurban. Als bester Nachwuchsschauspieler wurde Moritz Leu für seine Rolle des „Flo“ im HFF-Film SCHLAF GUT, DU AUCH von Christian Knie ausgezeichnet.

    Überreicht wurden die beiden mit jeweils 3.000 € dotierten Preise von den Vertreter*innen der diesjährigen Jury Juliane Köhler, Stefany Pohlmann und Sebastian Stern. Prof. Andreas Gruber: „Fiktionale Filme hätten ohne Darsteller*innen keine Gesichter. Alle Schauspieler*innen, die in den Filmen unserer Studierenden mitspielen und Gesicht zeigen, eint ihr Einsatz aus Überzeugung ebenso wie ihr Mut, jungen Filmemacher*innen zu vertrauen. Mit unserem Preis würdigen wir dieses besondere Engagement junger Schauspieler*innen, die wie unsere Studierenden noch am Anfang ihrer Karrieren stehen.“

    Jurybegründung Süheyla Ünlü
    HAYAT – LEBEN, so heißt der Film, und Hayat ist bezeichnenderweise auch der Name der Protagonistin – und genau dieses pralle Leben hat SÜHEYLA ÜNLÜ mit jeder Faser ihres Körpers ihrer Figur eingehaucht. Und auch uns, wenn wir miterleben dürfen, wie sie ihren Weg von der perspektivlosen Sozialstundenschwänzerin zur motivierten jungen Frau nimmt. Ob in der Enge des Neuperlacher Umfeldes oder bei der physischen Herausforderung des Kickboxens – stets wirkt ihr Spiel milieuecht und absolut authentisch. Ohne jeden falschen Ton nehmen wir Teil an einem berührenden Stück Leben – „Hayat“.

    Jurybegründung Moritz Leu
    Die Figur des „Flo“ in SCHLAF GUT, DU AUCH lässt uns zu Beobachter*innen einer berührenden Entwicklung werden. Morgens als „Mann ohne Eigenschaften“ aus Bett und Wohnung geworfen, erleben wir seine Wiederauferstehung zum charmanten und mutigen Optimisten. MORITZ LEU füllt diese Metamorphose mit Wärme, jungenhaftem Charme und sanfter Melancholie. An der Seite der – übrigens kongenialen – Svenja Jung gelingt ihm dabei etwas in seiner Schwierigkeit oft Unterschätztes: nämlich mit feiner Leichtigkeit tiefgründig zu unterhalten.

  • Zwei Preise für Alumni beim 40. Filmfestival Max Ophüls Preis

    Max Ophüls Preis 2019: Bester Dokumentarfilm und Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm

    Bester Dokumentarfilm wird HI, A.I. von Isa Willinger / Publikumspreis Bester Dokumentarfilm für CONGO CALLING von Stephan Hilpert

    München/Saarbrücken, 21. Januar 2019 – Auf dem 40. Filmfestival Max Ophüls Preis gingen zwei Preise an Filme von Alumni der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: HI, A.I. von Isa Willinger gewann den Preis für den Besten Dokumentarfilm. Außerdem ging der Publikumspreis für den Besten Dokumentarfilm an Stephan Hilpert für den Film CONGO CALLING.

    HI, A.I
    Regie: Isa Willinger
    Kamera: Julian Krubasik
    Jurybegründung: Ein sensibler und intelligenter Film, der eine starke bildästhetische Vision verrät, die seinem Sujet entspricht. Gleichermaßen distanziert wie traumhaft erzählt der Film in klaren, tableauhaft komponierten Bildern. Faszinierend und verstörend bespielt die fein temperierte Filmmusik das Thema, das einen emotional nie zur Ruhe kommen lässt. Folgt man den portraitierten Beziehungen der Protagonisten im dichten Sog der Montage zunächst zögerlich und nicht ohne eine gewisse Sensationslust, so entdeckt man bald zutiefst humane Züge im neuen artifiziellen Lebensgeflecht. "Unberechenbar, emotional, ängstlich, vorsichtig, intelligent, sexy" – Chuck hat die Wahl, wie seine fast perfekte blonde Roboterfrau Harmony auf ihn reagieren soll, aber ob sie auch zur "besten Ehefrau der Zukunft" für eine Mehrheit von Männern taugt, bleibt nochmal dahingestellt. Wir blicken ihrer weiteren Entwicklung gespannt entgegen. Der Film zeichnet ambivalente Visionen, lädt aber dennoch zu einem spielerischen empathischen Blick ein, der einen auch immer wieder schmunzeln lässt. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team.

    CONGO CALLING
    Regie und Produktion: Stephan Hilpert in Koproduktion mit HFF München und ZDF
    Drei Europäer im Krisengebiet Ostkongo. Sie wollen helfen, doch ihre Lage ist kompliziert. Ein spanischer Wissenschaftler führt seine Kollegen mit Projektgeldern in große Versuchung. Ein deutscher Entwicklungshelfer wehrt sich gegen seinen Ruhestand. Und eine junge Belgierin ist plötzlich mit einem berühmten Regimekritiker zusammen. Drei Perspektiven auf das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika – und die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens?

  • Autentic Pitch

    Autentic GmbH kooperiert mit HFF-Abteilung Produktion & Medienwirtschaft unter Leitung von Prof. Ulrich Limmer / Motto des gemeinsamen Pitch-Wettbewerbs: „Truth is stranger than Fiction!“ / Gesucht: non-fiktionale Serienkonzepte oder Formate für ein breites und internationales Publikum / Gewinn: 10.000 € zur Produktion eines begleitenden Trailers

    München, Januar 2019 – Zum ersten Mal hat die Autentic GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, Abteilung Produktion & Medienwirtschaft, den Autentic Factual Entertainment Pitch ausgeschrieben. Unter dem Motto „Truth is stranger than Fiction!“ suchte das Münchner Gemeinschaftsunternehmen von Beta Film und Dr. Patrick Hörl, der selbst Absolvent der HFF München ist, neue non-fiktionale Formatideen made in Germany für ein Vorabend- und/oder Primetime-Format. Eingereicht werden konnten alle Arten faktenbasierter/dokumentarischer Inhalte, ob Fernsehserie, serielle Formate oder Mehrteiler. Keine kreative Grenzen waren auch hinsichtlich Genres gesetzt: Geschichte, Wissenschaft, Crime, Umwelt, Sozialkritik, Gesellschaft, Wildlife, Abenteuer, Reise, animierte Dokumentations-formate… der Pitch war hier offen für die vielfältigen Ideen der HFF-Studierenden.
    Am Ende setzten sich Drehbuchstudentin Lavina Stauber und Produktionsstudent Robert Richarz mit ihrem Serien-Konzept 6+1 the millennium problems gegen ihre Kommilitonen*innen durch. In der diesjährigen Jury entschieden HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz sowie Dr. Patrick Hörl, Anne Hufnagel, Anatol Munz und Alexandra Böhm von Autentic.

    6+1 the millennium problems thematisiert die Millenium-Probleme – das sind die großen ungelösten Probleme der Mathematik, die das Clay Mathematics Institute in Cambridge im Jahr 2000 definiert hat. Moderiert von einer Mathematikerin und einem Künstler geht es in 45minütigen Folgen um Mathematik und ihre facettenreiche Bedeutung weit über Zahlen oder unschöne Erinnerungen an die Schul-Mathe-Stunden hinaus. Immer im Fokus: Lehre, Forschung und Anwendung in der wirklichen Welt, in unserem alltäglichen Leben.
    Als Gewinn für diese außergewöhnliche und mutige Idee erhalten Lavina Stauber und Robert Richarz von der Autentic GmbH 10.000 € Budget, um einen ersten Trailer zu 6+1 the millennium problems zu realisieren.

    Die Münchener AUTENTIC ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Beta Film und Dr. Patrick Hörl und wurde 2008 gegründet. AUTENTIC ist ein führendes Unternehmen zur Veranstaltung von Spartenkanälen im In- und Ausland sowie zur Produktion und zum Vertrieb von hochwertigen Dokumentationen für Fernsehen und neue Medien.

    Foto: Autentic GmbH-Geschäftsführer Dr. Patrick Hörl mit Robert Richarz & Lavina Stauber

  • HFF @ DLD Munich

    HFF-Studentin Susanne Steinmaßl mit Videoinstallation über Künstliche Intelligenz auf der 15. DLD-Konferenz im Januar in München / Innovationskonferenz DLD (Digital, Life, Design) von Hubert Burda Media lädt erneut internationale digitale Elite nach München ein / Motto 2019: „Optimism & Courage“

    München, Januar 2019 – Erstmal ist die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München mit einem studentischen Projekt auf der DLD Konferenz in München vertreten: Dokumentarfilmstudentin Susanne Steinmaßl zeigt auf der DLD, Europas großer Innovationskonferenz von Hubert Burda Media vom 19.-21. Januar als Videoinstallation den Smart Film THE FUTURE IS NOT UNWRITTEN über Künstliche Intelligenz und Transhumanismus. Der Film wurde im November 2017 im Rahmen des HFF-Medienkunststipendiums angelegt und läuft seitdem als unendliche Erzählung, permanent vorangetrieben und gespeist von einem lernfähigen Algorithmus, der auf künstlicher Intelligenz basiert, weiter bis in eine noch ungewisse Unendlichkeit – auch die Besucher*innen der DLD sehen also im Januar nur eine Momentaufnahme einer immer weiter strebenden digitalen Welt. Stetige Protagonistin bei THE FUTURE IS NOT UNWRITTEN ist ein weiblicher Avatar, der dem Publikum Fragen stellt über die Zukunft des Seins und menschlicher Existenz.

    Das Mitwirken der HFF München bei der diesjährigen DLD Konferenz erfolgte auf Einladung und Initiative von DLD-Gründerin Steffi Czerny gemeinsam mit HFF-Präsidentin Bettina Reitz.

    DLD Munich 2019 steht unter dem Motto „Optimism & Courage“ und macht damit eine klare Ansage an Technikpessimismus und Angst vor Fortschritt: Auch, wenn vieles rund um die Digitalisierung im Moment in die falsche Richtung zu laufen scheint, bringen Jammern und Schwarzsehen uns als Gesellschaft nicht weiter. Wer eine bessere Zukunft will, muss sie mitgestalten. Positive Gegenentwürfe müssen her – genau das verspricht die DLD-Konferenz im Januar in München. Hierfür stehen Frauen wie Joanna Shields, die als CEO von BenevolentAI mit künstlicher Intelligenz die Medizin revolutioniert, oder Fatoumata Ba, die mit ihrer Firma Janngo ein Startup-Ökosystem für Afrika aufbaut.

    „Optimism & Courage ist das Motto für DLD Munich, weil ich davon überzeugt bin, dass die Digitalisierung uns allen große Chancen bietet. Wir brauchen Mut und Optimismus, um diese Chancen zu nutzen, aber auch um den Herausforderungen zu begegnen. Bei DLD Munich wollen wir nach vorne schauen und die Zukunft positiv gestalten“, sagt DLD-Gründerin Steffi Czerny.

    Neue Location
    DLD (Digital, Life, Design), Europas große Innovationskonferenz von Hubert Burda Media, lädt vom 19.–21. Januar 2019 erneut die internationale digitale Elite zur 15. DLD-Konferenz nach München ein. Unter dem diesjährigen Motto „Optimism & Courage“ werden rund 150 internationale Speaker und bis zu 1500 Teilnehmer in einer neuen Location erwartet: Die Alte Kongresshalle auf der Münchner Schwanthalerhöhe wird 2019 Austragungsort der DLD-Konferenz sein.

    Deutsche Führungsetage bei DLD
    Seine DLD-Premiere feiert BMW-Chef Harald Krüger: Im Januar wird er erstmalig bei DLD erwartet und zusammen mit Wired UK-Chefredakteur Greg Williams diskutieren. Der Chef der Deutschen Post Frank Appel, Telekom-Vorständin Claudia Nemat, Telefónica-CEO Markus Haas sowie Wirecard-CEO Markus Braun reihen sich in die Runde der DAX-Vorstände bei DLD Munich 19 ein. Auch Grazia Vittadini (Airbus-CTO), ProSiebenSat.1 Media-CEO Max Conze, Otto-CDO Sebastian Klauke und TÜV Süd-Chef Axel Stepken werden auf der DLD-Bühne vertreten sein.

    Globales Netzwerk
    DLD hat ein einzigartiges Ökosystem geschaffen, das die Teilnehmer nachhaltig miteinander vernetzt – über Konferenzen und Ländergrenzen hinaus. Während das Team rund um Steffi Czerny immer wieder aufstrebende Newcomer entdeckt und neuen Zukunftsthemen Raum gibt, finden viele führende Köpfe der Digitalbranche zum wiederholten Male ihren Weg auf die DLD-Bühne zurück. So auch Albert Wenger (Union Square Ventures), Werner Vogels (Amazon), Oliver Samwer (European Founders Fund), Chris Boos (arago) und Scott Galloway (L2 Inc.).

    Neben Unternehmern aus den USA, Europa und Israel sorgen Delegationen aus China, Südostasien, Lateinamerika, Südosteuropa und Subsahara-Afrika für ein besonders internationales Flair bei DLD in München.

  • MOP 2019

    HFF-Filme in den Wettbewerben Spielfilm, Kurzfilm, Mittellanger Film, Dokumentarfilm und Retrospektive / Eröffnungsfilm DAS ENDE DER WAHRHEIT von HFF-Alumnus Philipp Leinemann / DAS ZWEITE GESICHT von HFF-Alumnus Dominik Graf in der Retrospektive zum 40. Jubiläum des Festivals / 40. Filmfestival Max Ophüls Preis vom 14.-20. Januar 2019 / Filme haben Chancen auf mehrere dotierte Preise

    München, 7. Januar 2019 – Das 40. Filmfestival Max Ophüls Preis (14.-20. Januar) wird mit dem Polit-Thriller DAS ENDE DER WAHRHEIT von Philipp Leinemann, Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, eröffnet. Außerdem laufen zahlreiche weitere Filme von Studierenden und Alumni in Saarbrücken in den Wettbewerben Spielfilm, Kurzfilm, Mittellanger Film, Dokumentarfilm und in der Retrospektive.

    Filme aus der HFF München auf dem 40. Filmfestival Max Ophüls Preis

    Wettbewerb Spielfilm

    LA PALMA
    Regie: Erec Brehmer
    Kamera: Julian Krubasik
    Produktion: DREIFILM Julian Anselmino, Alexander Fritzemeyer & Martin Kosok

    STERN
    Regie: Anatol Schuster
    Kamera: Adrian Campean
    Produktion: A+A Produktion

    THIS IS WHERE I MEET YOU
    Regie & Produktion: Katharina Ludwig in Zusammenarbeit mit HFF München
    Kamera: Holger Jungnickel

    Wettbewerb Kurzfilm

    IN ZEITEN DER TELEPORTATION
    Regie: Henning Pulß
    Kamera: Franz Kastner
    Produktion: Maverick Film Tristan Bähre, Sebastian Fehring, Philipp Maron

    SUMMER HIT
    Regie: Berthold Wahjudi
    Kamera: Tobias Blickle
    Produktion: Melissa Byrne und Philipp Link mit Gute Zeit Film

    WAS BLEIBT
    Regie: Eileen Byrne
    Kamera: Rebecca Meining
    Produktion: Südhang Films

    Wettbewerb Mittellanger Film

    DIE LETZTEN KINDER IM PARADIES
    Regie: Anna Roller
    Kamera: Felix Pflieger
    Produktion: HFF München

    FALTER
    Regie: Harriet Maria Meining, Peter Meining
    Kamera: Rebecca Meining
    Produktion: MauserFilm

    I GREW A STATUE
    Regie: Aaron Arens
    Kamera: Karl Kürten
    Produktion: ArcticFoxFilm in Koproduktion mit HFF München

    PIG HEART
    Regie: Artjom Baranov
    Drehbuch: Oliwia Strazewski & Maximilian Baumgartner
    Kamera: Thomas Spitschka
    Produktion: Anabella Peiffer in Koproduktion mit BR & HFF München

    Wettbewerb Dokumentarfilm

    MEIN BRUDER KANN TANZEN
    Regie: Felicitas Sonvilla
    Kamera: Nina Wesemann
    Produktion: Horse&Fruits Filmproduktion in Zusammenarbeit mit HFF München

    THINKING LIKE A MOUNTAIN
    Regie: Alexander Hick

    CONGO CALLING
    Regie und Produktion: Stephan Hilpert in Koproduktion mit HFF München und ZDF

    HI, A.I.
    Regie: Isa Willinger
    Kamera: Julian Krubasik

    Die Screening-Termine aller Filme gibt es unter http://www.max-ophuels-preis.de.

    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • Zwei neue Professorinnen für Montage an der HFF München

    Carolin Biesenbach und Nina Ergang übernehmen Montage-Lehrstuhl der HFF München für den Zeitraum Januar bis September 2019 / Beide lehren bereits seit mehreren Jahren an der HFF München / Ergang seit April 2018 Honorar-Professorin

    München, 4. Januar 2019 – Carolin Biesenbach und Nina Ergang beginnen zum 1. Januar 2019 als Professorinnen für Montage an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Beide teilen sich die Professur, um auch weiterhin an ihren Filmprojekten arbeiten und in der Filmbranche aktiv bleiben zu können. Sie treten zunächst übergangsweise bis 30. September 2019 die Nachfolge ihrer Kollegin Prof. Karina Ressler an. Ressler hatte den Lehrstuhl seit 1. Dezember 2014 inne; sie wird sich künftig wieder verstärkt eigenen Projekten widmen, bleibt der HFF München aber weiterhin eng verbunden.
    Der Lehrstuhl Montage an der HFF München wurde im Rahmen der Hochschul-Zielvereinbarungen ab 2014 bewilligt und ist den beiden Regieabteilungen Spielfilm und Dokumentarfilm angeschlossen. Die Professur bekräftigt die hohe Bedeutung der Schnittphase für das Gelingen von fiktionalen und dokumentarischen Filmen.

    Ann-Carolin Biesenbach…
    …arbeitet seit 1997 in der Filmbranche – ihre Erfahrungen als Editorin reichen von Musikvideos über Werbung bis hin zum langen Dokumentarfilm und internationalen Spielfilm.

    Biesenbach studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg Schnitt/Montage. Nach Abschluss ihres Studiums und mit ersten Festival-Erfolgen im Gepäck ging sie für eine Kino-Schnittassistenz nach München – und blieb aufgrund nachfolgender Angebote länger als geplant. 

    2010 trat sie eine Stelle als künstlerisch-wissenschaftliche Assistenz am Lehrstuhl Werbung der HFF München an. Während dieser Zeit lernte sie auch den Regisseur Lennart Ruff kennen und übernahm die Montage für seinen Abschluss-Film NOCEBO, der später mit dem Studenten-Oscar® in Gold ausgezeichnet wurde. 2016 arbeitete sie erneut mit Lennart Ruff zusammen für das britisch-amerikanische Sci-Fi-Epos THE TITAN, das international auf Netflix zu sehen ist. 
    Nicht erst seit ihrer Arbeit an der HFF München schätzt Ann-Carolin Biesenbach die Lehre und den daraus hervorgehenden Austausch mit den Studierenden sehr: seit 2006 ist sie auch regelmäßig an der Filmakademie Baden-Württemberg als Dozentin im Bereich Montage tätig.
    Parallel zur Lehre arbeitet Biesenbach weiterhin als Editorin an unterschiedlichen Filmprojekten.

    Nina Ergang…
    …arbeitet seit 1985 als freiberufliche Editorin für Kino-Spiel- und Dokumentarfilme ebenso wie für TV-Formate und Reihen wie TATORT. Sie verantwortete auch für zahlreiche Studien- und Abschlussfilme aus der HFF München den Schnitt, darunter MOLLATH – UND PLÖTZLICH BIST DU VERRÜCKT, MATCH ME! und NIRGENDLAND. Seit 2004 gibt sie ihr Wissen als freie Dozentin an Studierende der HFF München weiter – für ihr Engagement wurde sie gemeinsam mit Montage-Kollegin Ulrike Tortora im April 2018 zur Honorarprofessorin ernannt. In ihrer Begründung zur Ernennung betonten ihre Vorgängerin Prof. Karina Ressler und HFF-Dokumentarfilmprofessorin Karin Jurschick gemeinsam mit der Hochschulleitung Ergangs und Tortoras „ausgezeichnete Lehre, die sich als unverzichtbare Stütze innerhalb des Curriculums erwiesen hat. Die Studierenden wurden durch die zwei Editorinnen angeleitet, selbständig Montage-Ideen zu entwickeln, dramaturgische Strukturen in dokumentarischem wie fiktionalem Material zu entdecken und ebendiese in einem Schnittprozess umzusetzen.“

  • Tag der offenen Tür an der HFF München am 19. Januar 2019 von 9.30 Uhr bis 17 Uhr

    Film ab zum Tag der offenen Tür: Die HFF München öffnet ihre Türen / Einen ganzen Tag lang gibt es Seminare und Vorlesungen und Live-Chat nach Hollywood / Wieder dabei: das VR Loungekino im Untergeschoss / Dreistündiges Filmprogramm mit Filmen von Studierenden plus Kinderfilm-Special / Führungen im Studiotrakt / Cinematographer’s Gallery hat geöffnet / Für Bewerber gibt es Tipps zur Bewerbungsmappe und die Möglichkeit, mit Studierenden der HFF München zu sprechen / Eintritt frei

    München, Januar 2019 – Türen auf und Film ab an der HFF München! Am 19. Januar 2019 ab 9.30 Uhr öffnet die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wie in jedem Jahr ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Schüler, Studierende oder junge Menschen in der Ausbildung erhalten Einblicke in den Studienbetrieb und umfangreiche Informationen zu den Studiengängen, für die man sich an der HFF München bewerben kann:  Kino- und Fernsehfilm, Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik, Produktion und Medienwirtschaft, Drehbuch oder Kamera. Aber auch all diejenigen, die schon immer wissen wollten wie Filme entstehen, wie man „Film studieren“ kann, was in den hauseigenen Studios passiert oder die einfach schon immer mal hinter die Kulissen des Gebäudes schauen wollten, sind zum Tag der offenen Tür herzlich willkommen.

    Informationen, Bewerbungs-Tipps & natürlich Filme
    Eröffnet wird der Tag um 9.30 Uhr von HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz. Der Tag der offenen Tür an der HFF München bietet fundierte und breit gefächerte Einblicke in den Studienbetrieb der Filmhochschule, an der auch Oscar®-Preisträger wie Caroline Link, Florian Henckel von Donnersmarck oder auch Maren Ade studiert haben.

    Zu allen Studiengängen, Lehrstühlen und Bereichen gibt es Informations-Vorlesungen der lehrenden Professoren und Dozenten. VFX-Professor Michael Coldewey wird auch in diesem Jahr wieder live per Video-Chat aus Hollywood zugeschaltet. Im vierten Stock kann die Cinematographer’s Gallery besucht werden – ausgestellt sind Fotografien von Kamera-Student Florian Strandl.  

    Die Bibliothek hat durchgehend von 10-16 Uhr geöffnet und lädt zum Stöbern ein. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit Bücher beim Bücherflohmarkt zu erwerben. Abgerundet wird das Programm mit Tipps zur Bewerbung an der HFF München, Informationen direkt von Studierenden und Mitarbeiter*innen und natürlich drei Stunden Filmvorführungen – Spielfilme, Dokumentarfilme und Werbespots. Und für unsere jüngeren Besucher*innen: Um 13.30 Uhr wird der Film KHUYAGAA – EIN TAG IM LEBEN EINES NOMADENJUNGEN für Kinder ab 7 Jahren gezeigt.  In dem Slot „Mein Film01“ stellen Studierende ihren ersten HFF-Film vor und berichten im Anschluss von der Herstellung und den Herausforderungen der Produktion. 

    Zum Abschluss des Tages, von 16.00 bis 17 Uhr, wird es wieder eine Podiumsdiskussion mit Alumni der HFF geben, moderiert von HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz.

    Anmeldungen sind nicht erforderlich, der Eintritt ist frei – jeder ist herzlich willkommen!

  • Der Lack ist ab 5. Staffel

    Prime Original DER LACK IST AB wieder mit Kai Wiesinger und Bettina Zimmermann in den Hauptrollen / Wiesinger außerdem Autor und Regisseur der Serie / HFF-Serien-Professor Taç Romey ist Executive Story Consultant und Produzent (Phantomfilm GmbH) / Im Autorenteam von DER LACK IST AB Staffel 1 bis 4 sind auch HFF-Studierende und -Alumni

    Dezember 2018 – Die 5. Staffel der Prime Original Comedyserie DER LACK IST AB von und mit Kai Wiesinger startet direkt nach den Weihnachtsfeiertagen ab 28. Dezember auf Amazon Prime Video. Executive Story Consultant und Produzent der preisgekrönten Serie ist gemeinsam mit Robert van Binsbergen und ihrer Firma Phantomfilm GmbH Taç Romey, der an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) den Lehrstuhl Serielles Erzählen innehat.

    Von Anfang an holte Romey für DER LACK IST AB auch Autoren*innen aus der Abteilung Drehbuch an der HFF München ins Team, darunter Ferdinand Arthuber, Sebastian Stojetz, Bernd Blaschke, Madeleine Fricke, Beatrice Huber und Frederick Schofield.

    Auch in der 5. Staffel des Prime Originals DER LACK IST AB bleibt das Leben von Hanna und Tom turbulent. Bettina Zimmermann und Kai Wiesinger kehren in ihren Paraderollen zurück und nehmen in der Comedy-Serie das Eheleben weiterhin mit Humor – trotz Midlife-Crisis und Generationenkonflikt. Die aktuelle Staffel schließt direkt an die Weihnachtsfeiertage an und beginnt damit, dass der brennende Weihnachtsbaum die Wohnung der Familie zerstört hat. Und so müssen Tom, Hanna, Emmi (Luise Befort), Leon (Benjamin Stein) und Alma bei den Großeltern unterkommen. Die Kinder werden langsam flügge, Nachzüglerin Alma fordert Aufmerksamkeit und das Leben dreht sich nur noch um die Familie und das Altern. Ein Kondom führt zu Missverständnissen, der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen der Erde führt zu Streit und Toms nahender 50. Geburtstag, wie auch die Möglichkeit, dass dem Ganzen eine Glatze folgen könnte, bringt die Familie in gewohnte und neue Schwierigkeiten.  
    Wie schon in den Staffeln 1-4, die für Prime-Mitglieder bereits zum Streamen bereitstehen, gibt es in der neuen Staffel auch wieder jede Menge Auftritte von Gaststars wie Uwe Ochsenknecht, Diana Amft, Fabian Busch, Jan Sosniok, Rainer Schöne, Gitta Schweighöfer und Valerie Niehaus.

    Die Staffeln 1-4 und die neue 5. Staffel (ab 28.12.2018) gibt es bei www.amazon.de/prime
    Weitere Informationen unter www.der-lack-ist-ab.de und www.phantomfilm.de

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